08.11.2007 - 15:38 - Politik, Recht & Gesellschaft
KörberForum: Anregender Gemeinsinn ohne wesentliche Verbesserungen
Pressemitteilung von: focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen
Hamburg - Das Thema ist sperrig. Allein schon der Titel: „10 für Deutschland". Aber es ist auch eine gute Idee, Mut zu machen - in diesen beiden Punkten waren sich alle einig, die am Mittwochabend zur Veranstaltung in der KörberForum Kehrwieder 12 gekommen waren. Man wollte diskutieren, „über die Erfahrungen im politischen Alltag", wie Aydan Özoguz von der KörberForum sagte. Seit 2001 ist sie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort ist sie migrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Abgeordnete für den Bezirk Wandsbek, Oldenfelde. Ihr Haupt-Engagement liegt in den Bereichen Schule, Europa, Inneres und Soziales. Frau Özoguz ist Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland .
Cem Özdemir, grüner Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Nesrin Yilmaz, Stadtratsmitglied für die CSU in Ingolstadt und Ergun Can, SPD-Gemeinderatsmitglied in Stuttgart. Lesungen aus dem in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buch »10 für Deutschland« ergänzten die Diskussion. In »10 für Deutschland« porträtierte die Journalistin Mely Kiyak fünf Frauen und fünf Männer, deren Wurzeln in der Türkei liegen und die in Stadträten, Landesparlamenten, im Bundestag und in Brüssel sitzen. Es moderierte Catarina Felixmüller von NDR 90,3. Unter den Gästen befand sich auch Nebahat Güçlü (GAL-Fraktion).
Kernidee ist, was motiviert Bürger, deren familiäre Wurzeln nicht in Deutschland liegen, sich politisch zu engagieren? Liegen ihnen integrationspolitische Themen näher als andere? Welche Schwierigkeiten begegnen ihnen im politischen Alltag? Mely Kiyak, eine deutsche Journalistin türkisch-kurdischer Abstammung, ist diesen Fragen nachgegangen.
Begeisterung also auf ganzer Linie? „Nein, nicht bei den Gästen, insbesondere nicht bei den "normalen" Migranten". Es falle den meisten Schulen und Politikern noch schwer grundlegenden Sprachunterricht auch in türkische Sprache zu akzeptieren und die Forderung nicht als chaotische Einmischung und Konkurrenz zu empfinden. So würden nach den Erfahrungen immer noch Migrantenkinder in den Schulen von den Pädagogen, aufgrund Ihrer sozialen Herkunft benachteiligt und ausgegrenzt.
Auch die Frage: Wie die multikulturelle Demokratie in Deutschland gestaltet werden soll blieb unbeantwortet. Bislang besitzen nur Staatsangehörige aus Ländern der Europäischen Gemeinschaft das aktive und passive Wahlrecht auf der kommunalen Ebene. Dieses Recht sollte auch allen langjährig in Deutschland lebenden Drittstaatsangehörigen eingeräumt werden, so die Teilnehmer.
Offiziellen Angaben zufolge leben in Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, mehr als die Hälfte sind bereits deutsche Staatsbürger.
Die multikulturelle Gesellschaft ist Realität, nicht eine Vision. Realität kann nicht scheitern, man kann sich ihr verweigern, aber das sollte man nicht tun. Darüber waren sich alle einig.
Nichts als leere Worte: "Die zurückliegenden zwei Treffen mit Vertretern von Einwanderern und der dabei verabschiedete Integrationsplan stellten «neue Kapitel» dar." Das sagte die Bundes-Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) am Donnerstag im Bundestag. Die Anstrengungen seien angesichts gewachsener Integrationsprobleme der vergangenen Jahren auch nötig.
"Die Migranten erwarten aber eine klare Position zur aktive und passive Wahlrecht auf der kommunalen Ebene. Die Sprachförderung sei notwendig, für Geringqualizifierte aber nicht hinreichend. Ein Fünftel alle ausländischen Arbeitskräfte ist derzeit arbeitslos. Arbeitslosenquote der Ausländer liegt damit doppelt so hoch wie die Gesamtquote. Wesentlicher Grund für die Beschäftigungsverluste im Strukturwandel sei die ungünstige Qualifikationsstruktur der ausländischen Arbeitskräfte. Niedrieges Qualifikationsnivau (2006): Ausländer ca. 40 %, Türken sogar knapp 60 %", so der Vorstandsvorsitzende Raif Özalan, Saydam - Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Region Hamburg.
Weiterführende Informationen:
www.saydam.de
Link: www.saydam.de/front_content.php?idcat=229&idart=1901
focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen
Hertelstieg 4
22111 Hamburg
Pressekontakt: Raif Özalan
Tel: 040-731 44 35

Anbieter für die Entwicklung und Realisierung technischer und organisatorischer Lösungen für Produkte, Produktions- und Logistiksysteme und Dienstleistungen.
Als unabhängige Ingenieur- und Mediengruppe bieten wir unsere Dienstleistungen auf modernstem technischem Niveau unseren Kunden an. Seit 1989 unserer Gründung verstehen wir uns als Beratungsunternehmen, die professionelle Wirtschaftsberatung mit einem politischen Anspruch verbindet. Unser politisches Engagement für Menschen-, Bürger- und Arbeitnehmerrechte betrachten wir als eine tragende Säule unserer Arbeit.
Die Übernahme von sozialer- und gesellschaftlicher Verantwortung spielt in der Geschäftspolitik der focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen eine bedeutende Rolle. Es ist laut Aussage der Geschäftsführung eine Selbstverständlichkeit, zuallererst den Menschen dienen zu wollen und nicht der kurzfristigen Gewinnmaximierung. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, als das Zukunftspotenzial unserer Gesellschaft, ist uns hierbei ein besonderes Anliegen.
Wir beraten und begleiten ein breites Branchenfeld im Bundesgebiet und der Türkei: von Dönerproduktions- und Medienunternehmen in Hamburg, Berlin, Sachsen und Bayern, Fahrzeugbau, Gastronomie, Luft- und Raumfahrttechnik, Metallbau, über Versicherungen (Schadenmanagement), Groß- und Einzelhandelsunternehmen bis hin zu Produktionsunternehmen in Thüringen und Istanbul reichen unsere Beratungsaufträge. Es gibt nahezu keinen Bereich, in dem focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen nicht beratend tätig ist.
Wir beobachten die renommierten Nachrichtenagenturen, sowie die in der Türkei und in Europa vertriebenen türkischen Medien und verfassen täglich in deutscher Sprache Summaries, Insider-Informationen über die aktuellen Top-Themen unter den türkischstämmigen Immigranten in Europa und in deren Heimat. Durch die tägliche Auswertung der türkei-spezifischen Berichterstattung in türkischen und deutschen Tageszeitungen wird jeweils über die türkische Innen- und Aussenpolitik sowie über Wirtschaftsthemen informiert. Darüber hinaus werden massgeschneiderte Newsletter fuer deutsche Wirtschafts-Entscheidungsträger angeboten, die im Land unternehmerisch tätig sind oder werden wollen.
Wir sind parteipolitisch und ideologisch neutral. Bei unserer Arbeit setzen wir auf Realismus und Pragmatismus statt auf unrationale, emotionsgefärbte Ideologien. Unser Motto ist, wenn möglich, die Zusammenarbeit, nicht die Konfrontation. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Abwehr von Risiken und Gefahren, sondern heben auch neue Chancen und treiben positive Entwicklungen voran.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
In den Themenbereichen Organisationsentwicklung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Reisen fertigen wir für deutschsprachige Medienunternehmen Artikel, Berichte und Studien an. Wir recherchieren, knüpfen Kontakte zu Institutionen oder relevanten Personen, veranstalten Pressekonferenzen oder Werbekampagnen in Deutschland sowie in der Türkei, begleiten Journalisten während ihrer Recherchen in der Türkei. Darüber hinaus stehen wir deutschsprachigen Medienunternehmen in organisatorischen und inhaltlichen Fragen zur Seite.
Saydam Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist jüngste und größte Interessenvertretung von türkisch stämmige Einwandererkinder, Jugendlichen, Studenten und Akademiker und Unternehmer, Eltern, Kinder, und Studentenvereinen. Der Verband erhält keine öffentliche Unterstützung, der Erlös aus Mitgliedsbeiträgen fließt in soziale Projekte. Die Aufgaben des Verbandes werden aus Eigenmittel und Drittmitteln (bspw. Spenden, Sponsorings) finanziert.
Cem Özdemir, grüner Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Nesrin Yilmaz, Stadtratsmitglied für die CSU in Ingolstadt und Ergun Can, SPD-Gemeinderatsmitglied in Stuttgart. Lesungen aus dem in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buch »10 für Deutschland« ergänzten die Diskussion. In »10 für Deutschland« porträtierte die Journalistin Mely Kiyak fünf Frauen und fünf Männer, deren Wurzeln in der Türkei liegen und die in Stadträten, Landesparlamenten, im Bundestag und in Brüssel sitzen. Es moderierte Catarina Felixmüller von NDR 90,3. Unter den Gästen befand sich auch Nebahat Güçlü (GAL-Fraktion).
Kernidee ist, was motiviert Bürger, deren familiäre Wurzeln nicht in Deutschland liegen, sich politisch zu engagieren? Liegen ihnen integrationspolitische Themen näher als andere? Welche Schwierigkeiten begegnen ihnen im politischen Alltag? Mely Kiyak, eine deutsche Journalistin türkisch-kurdischer Abstammung, ist diesen Fragen nachgegangen.
Begeisterung also auf ganzer Linie? „Nein, nicht bei den Gästen, insbesondere nicht bei den "normalen" Migranten". Es falle den meisten Schulen und Politikern noch schwer grundlegenden Sprachunterricht auch in türkische Sprache zu akzeptieren und die Forderung nicht als chaotische Einmischung und Konkurrenz zu empfinden. So würden nach den Erfahrungen immer noch Migrantenkinder in den Schulen von den Pädagogen, aufgrund Ihrer sozialen Herkunft benachteiligt und ausgegrenzt.
Auch die Frage: Wie die multikulturelle Demokratie in Deutschland gestaltet werden soll blieb unbeantwortet. Bislang besitzen nur Staatsangehörige aus Ländern der Europäischen Gemeinschaft das aktive und passive Wahlrecht auf der kommunalen Ebene. Dieses Recht sollte auch allen langjährig in Deutschland lebenden Drittstaatsangehörigen eingeräumt werden, so die Teilnehmer.
Offiziellen Angaben zufolge leben in Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, mehr als die Hälfte sind bereits deutsche Staatsbürger.
Die multikulturelle Gesellschaft ist Realität, nicht eine Vision. Realität kann nicht scheitern, man kann sich ihr verweigern, aber das sollte man nicht tun. Darüber waren sich alle einig.
Nichts als leere Worte: "Die zurückliegenden zwei Treffen mit Vertretern von Einwanderern und der dabei verabschiedete Integrationsplan stellten «neue Kapitel» dar." Das sagte die Bundes-Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) am Donnerstag im Bundestag. Die Anstrengungen seien angesichts gewachsener Integrationsprobleme der vergangenen Jahren auch nötig.
"Die Migranten erwarten aber eine klare Position zur aktive und passive Wahlrecht auf der kommunalen Ebene. Die Sprachförderung sei notwendig, für Geringqualizifierte aber nicht hinreichend. Ein Fünftel alle ausländischen Arbeitskräfte ist derzeit arbeitslos. Arbeitslosenquote der Ausländer liegt damit doppelt so hoch wie die Gesamtquote. Wesentlicher Grund für die Beschäftigungsverluste im Strukturwandel sei die ungünstige Qualifikationsstruktur der ausländischen Arbeitskräfte. Niedrieges Qualifikationsnivau (2006): Ausländer ca. 40 %, Türken sogar knapp 60 %", so der Vorstandsvorsitzende Raif Özalan, Saydam - Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Region Hamburg.
Weiterführende Informationen:
www.saydam.de
Link: www.saydam.de/front_content.php?idcat=229&idart=1901
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Tel: 040-731 44 35
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Die Übernahme von sozialer- und gesellschaftlicher Verantwortung spielt in der Geschäftspolitik der focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen eine bedeutende Rolle. Es ist laut Aussage der Geschäftsführung eine Selbstverständlichkeit, zuallererst den Menschen dienen zu wollen und nicht der kurzfristigen Gewinnmaximierung. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, als das Zukunftspotenzial unserer Gesellschaft, ist uns hierbei ein besonderes Anliegen.
Wir beraten und begleiten ein breites Branchenfeld im Bundesgebiet und der Türkei: von Dönerproduktions- und Medienunternehmen in Hamburg, Berlin, Sachsen und Bayern, Fahrzeugbau, Gastronomie, Luft- und Raumfahrttechnik, Metallbau, über Versicherungen (Schadenmanagement), Groß- und Einzelhandelsunternehmen bis hin zu Produktionsunternehmen in Thüringen und Istanbul reichen unsere Beratungsaufträge. Es gibt nahezu keinen Bereich, in dem focusconsult Özalan, Siyavus und Kollegen nicht beratend tätig ist.
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Wir sind parteipolitisch und ideologisch neutral. Bei unserer Arbeit setzen wir auf Realismus und Pragmatismus statt auf unrationale, emotionsgefärbte Ideologien. Unser Motto ist, wenn möglich, die Zusammenarbeit, nicht die Konfrontation. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Abwehr von Risiken und Gefahren, sondern heben auch neue Chancen und treiben positive Entwicklungen voran.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Saydam Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist jüngste und größte Interessenvertretung von türkisch stämmige Einwandererkinder, Jugendlichen, Studenten und Akademiker und Unternehmer, Eltern, Kinder, und Studentenvereinen. Der Verband erhält keine öffentliche Unterstützung, der Erlös aus Mitgliedsbeiträgen fließt in soziale Projekte. Die Aufgaben des Verbandes werden aus Eigenmittel und Drittmitteln (bspw. Spenden, Sponsorings) finanziert.
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