(openPR) München im November 2007. Drehen, beugen, strecken und stützen – im menschlichen Körper stehen die Gelenke unter ständiger Belastung. Mit fortschreitendem Alter nutzen sich die Knorpel daher mehr und mehr ab, was in vielen Fällen zu Arthrose führt. „In unserem Körper setzen Reparaturversuche ein, die den Knochen verändern. Als Folge verengt sich der Gelenkspalt und die Reibung an den Knochenflächen nimmt zu“, erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München. Am häufigsten treten Beschwerden an Knien und Hüfte auf, aber auch die Wirbelsäule zählt zu den betroffenen Körperteilen. Gewöhnlich stellen Patienten im Anfangsstadium Schmerzen nach längerer Ruhezeit – sogenannte Anlaufschmerzen – fest, welche sich im weiteren Verlauf der Krankheit zu dauerhaften Beschwerden entwickeln. Im schlimmsten Fall kommt es zu Funktionsstörungen der betroffenen Gelenke.
Injektionen und Hitzesonden stoppen den Schmerz
Arthrose lässt sich nicht vollständig heilen. „Bei einer Behandlung setzen wir auf Schmerztherapien oder eine Hemmung des Knorpelverschleißes“, erläutert Dr. Schneiderhan, „Auch im sehr sensiblen Bereich der Wirbelsäule stehen uns heutzutage verschiedene Therapiemaßnahmen zur Verfügung.“ Konservative Methoden zielen vor allem auf die Entlastung der Gelenke, insbesondere den Aufbau der Muskulatur. Bei fortgeschrittener Krankheit sorgen Injektionsbehandlungen für Linderung der Beschwerden. Hier spritzt der Arzt unter örtlicher Betäubung Medikamente direkt in die betroffenen Regionen, wo diese schnell ihre Wirkung entfalten. Tritt keine Besserung ein, kommt die Hitzesondenbehandlung zum Einsatz. In einem ganz bestimmten Winkel führt Dr. Schneiderhan eine Sonde an die schmerzenden Wirbel, um dort die betroffenen Nervenfasern zu veröden. Entsprechend behandelte Nerven verlieren ihre Fähigkeit, Schmerzen weiterzuleiten. Auch bei diesem Verfahren reicht eine lokale Betäubung. Schon kurze Zeit nach dem ambulanten Eingriff führen die Patienten wieder körperliche Tätigkeiten aus. Entscheidender Vorteil dieser Behandlung: Im Gegensatz zu ähnlichen Verfahren hält die Wirkung der Hitzesondenbehandlung jahrelang an. „Grundlage einer jeden Behandlung ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam mit den Patienten individuelle Vorgehensweisen erarbeiten“, sagt Dr. Schneiderhan.
Stärkung der Gelenke durch Bewegung
Bereits im Alltag dient regelmäßiger und schonender Sport zur Vorbeugung von Arthrose. Sowohl nach nichtoperativen als auch nach operativen Behandlungen empfiehlt es sich daher – auch über Reha-Maßnahmen hinaus – die Gelenke durch sanftes Training zu stärken. Zu den geeigneten Sportarten zählen beispielsweise Schwimmen, Walking, Fahrradfahren und andere Disziplinen, bei denen keine Stoß- oder Druckbelastungen auftreten. Da jeder Patient individuelle Voraussetzungen mitbringt, empfiehlt Dr. Schneiderhan, vor dem Trainingsbeginn ein persönliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt zu führen.
Weitere Informationen unter www.orthopaede.com.
Klinikkontakt:
Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen, Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Anja Koutny,
Eschenstr. 2, 82024 München / Taufkirchen
Tel: 089 / 614510-0, Fax: 089 / 614510-12, E-Mail:






