06.11.2007 - 16:33 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Mit dem Schleppnetz auf der Jagd nach Namenspiraten
Pressemitteilung von: NAMBOS GmbH
Die Kölner Namingagentur NAMBOS präsentiert einen innovativen und bislang einzi-gartigen DomainReporting Service. Dieser zeigt auf, welche Websites einen Firmen- oder Markennamen möglicherweise unerlaubt nutzen, um von seinem Image zu profi-tieren, die Marke zu schädigen oder gar arglose Internetnutzer zu täuschen.
Diese Woche freuen sich nicht nur zahlreiche Kunden auf die deutsche Markteinführung von Apples iPhone am 9. November, sondern auch etliche Trittbrettfahrer, die einen Teil dieses Erfolges abschöpfen möchten. So wurden bis Oktober bereits weit mehr als 300 de-Domains registriert, die den Begriff „iphone“ beinhalten und dadurch Internetnutzer auf ihre Webseiten locken möchten. Die Bandbreite reicht dabei vom „iphoneshop.de“ bis hin zum „iphone-sex.de“ – beide Domains sind sicher nicht mit Apple abgesprochen.
Schutz des wertvollen Namens
„Ein renommierter Name ist bares Geld wert“, bestätigt Markus Lindlar, Geschäftsführer der Kölner Namingagentur NAMBOS, die für ihre Kunden Produkt- und Firmennamen kreiert und sichert. Umso ärgerlicher ist es, wenn Fremde den eigenen Namen missbrauchen oder ver-suchen, im Internet mit ihm Kasse zu machen. Die Firmen selbst erfahren von alledem nichts, sofern sie nicht durch erboste Rückmeldungen Geschädigter aufmerksam gemacht werden oder sich selbst auf die mühsame Suche in die Tiefen des Internets begeben.
Um diese Suche einfach und effizient zu vollziehen, hat Nambos den Service „DomainRepor-ting“ entwickelt. Eine innovative Software führt dabei eine Art Schleppnetzfahndung im Da-tenozean durch. Gefunden werden somit sämtliche Websites, bei denen ein Verwechslungs-potenzial besteht. Das DomainReporting verschafft den Unternehmen auf die Schnelle in aussagekräftigen Reports einen umfassenden Überblick, ob und wer den Markenname im Internet verwendet. Mit dieser Hilfe kann jedes Unternehmen selbst entscheiden, wo drin-gender Handlungsbedarf besteht und welche Seitenbetreiber eher „kleine Fische“ sind.
Sicherheit vor Betrügern und „Phishern“
„Der Clou aber ist, dass die Software auch Buchstabendreher berücksichtigt“, so Sebastian Fiebig, Recherche-Spezialist der Agentur. Denn diese seien in ihrer Variantenvielzahl be-sonders schwer zu finden. So befindet sich beispielsweise unter www.microsotf.de eine Liste mit Anzeigen, aber keine Seite des Softwaregiganten. Auch unter simens.de ist nur eine Linkliste zu Handys und Haushaltsgeräten des Münchner Unternehmens zu finden. Dies seien aber die harmloseren Fälle, so Fiebig. Richtig kriminell werde es, wenn die Namenspi-raten die Domain zum Phishing oder zur Industriespionage benutzten. So gingen auch sämt-liche vertraulichen E-Mails, die irrtümlich an
verschickt wurden, nicht als unzustellbar zurück, sondern landeten auf dem Schreibtisch des Seitenbetreibers von simens.de. Zum Phishing, dem „angeln“ nach wertvollen Bankdaten, wurde die Domain sparkasse.de.techs.ec/kundendienst/anfang.cgi/verwendet – hierbei fungierte das be-kannte und Vertrauen erweckende sparkasse.de jedoch lediglich als Subdomain für die ei-gentliche Domain techs.ec, deren Betreiber sich von ahnungslosen Bürgern Bankverbindun-gen, PIN- und TAN-Nummern erschlichen.
Lücken im System
„Bei der Vergabe der Domains durch die zentrale Registrierungsstelle DENIC wird lediglich geprüft, ob der Domainname noch verfügbar ist“, erläutert Fiebig, wie es überhaupt zu dieser Namenspiraterie kommen kann. Ob einzelne Teile der neuen Domain jedoch als Wortmarke geschützt seien, werde nicht überprüft, geschweige denn die Markeninhaber informiert. Hier schafft der DomainReporting-Service Abhilfe und bietet allen Unternehmen Sicherheit für ihren etablierten Namen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Nambos GmbH
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln
Markus Lindlar
Tel.: 0221 998855-25
Fax: 0221 998855-29
www.domainreporting.de
www.nambos.de

Die in Köln ansässige Nambos GmbH kreiert, recherchiert und sichert Markennamen für Unternehmen sämtlicher Branchen. In Zusammenarbeit mit einem internationalen Experten-Netzwerk erstellt Nambos umfassende Gesamtkonzepte für erfolgreiche Naming-Strategien – sowohl national als auch international. Die Tätigkeit basiert auf den vier Modulen für strategisches Naming „Kreation“, „Recher-che“, „Sprachanalyse“ und „Wirkungstest“. Das 2005 gegründete Unternehmen hat bereits über 50 Naming-Projekte für die unterschiedlichsten Branchen und Bereiche erfolgreich realisiert. Darüber hinaus entwickelt Nambos Claims und Schlagworte, hilft beim Schutz von Namen und Namenssyste-men und stellt sein Know-how in Workshops, Vorträgen und Expertisen zur Verfügung.
Diese Woche freuen sich nicht nur zahlreiche Kunden auf die deutsche Markteinführung von Apples iPhone am 9. November, sondern auch etliche Trittbrettfahrer, die einen Teil dieses Erfolges abschöpfen möchten. So wurden bis Oktober bereits weit mehr als 300 de-Domains registriert, die den Begriff „iphone“ beinhalten und dadurch Internetnutzer auf ihre Webseiten locken möchten. Die Bandbreite reicht dabei vom „iphoneshop.de“ bis hin zum „iphone-sex.de“ – beide Domains sind sicher nicht mit Apple abgesprochen.
Schutz des wertvollen Namens
„Ein renommierter Name ist bares Geld wert“, bestätigt Markus Lindlar, Geschäftsführer der Kölner Namingagentur NAMBOS, die für ihre Kunden Produkt- und Firmennamen kreiert und sichert. Umso ärgerlicher ist es, wenn Fremde den eigenen Namen missbrauchen oder ver-suchen, im Internet mit ihm Kasse zu machen. Die Firmen selbst erfahren von alledem nichts, sofern sie nicht durch erboste Rückmeldungen Geschädigter aufmerksam gemacht werden oder sich selbst auf die mühsame Suche in die Tiefen des Internets begeben.
Um diese Suche einfach und effizient zu vollziehen, hat Nambos den Service „DomainRepor-ting“ entwickelt. Eine innovative Software führt dabei eine Art Schleppnetzfahndung im Da-tenozean durch. Gefunden werden somit sämtliche Websites, bei denen ein Verwechslungs-potenzial besteht. Das DomainReporting verschafft den Unternehmen auf die Schnelle in aussagekräftigen Reports einen umfassenden Überblick, ob und wer den Markenname im Internet verwendet. Mit dieser Hilfe kann jedes Unternehmen selbst entscheiden, wo drin-gender Handlungsbedarf besteht und welche Seitenbetreiber eher „kleine Fische“ sind.
Sicherheit vor Betrügern und „Phishern“
„Der Clou aber ist, dass die Software auch Buchstabendreher berücksichtigt“, so Sebastian Fiebig, Recherche-Spezialist der Agentur. Denn diese seien in ihrer Variantenvielzahl be-sonders schwer zu finden. So befindet sich beispielsweise unter www.microsotf.de eine Liste mit Anzeigen, aber keine Seite des Softwaregiganten. Auch unter simens.de ist nur eine Linkliste zu Handys und Haushaltsgeräten des Münchner Unternehmens zu finden. Dies seien aber die harmloseren Fälle, so Fiebig. Richtig kriminell werde es, wenn die Namenspi-raten die Domain zum Phishing oder zur Industriespionage benutzten. So gingen auch sämt-liche vertraulichen E-Mails, die irrtümlich an
Lücken im System
„Bei der Vergabe der Domains durch die zentrale Registrierungsstelle DENIC wird lediglich geprüft, ob der Domainname noch verfügbar ist“, erläutert Fiebig, wie es überhaupt zu dieser Namenspiraterie kommen kann. Ob einzelne Teile der neuen Domain jedoch als Wortmarke geschützt seien, werde nicht überprüft, geschweige denn die Markeninhaber informiert. Hier schafft der DomainReporting-Service Abhilfe und bietet allen Unternehmen Sicherheit für ihren etablierten Namen.
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