06.11.2007 - 16:29 - Kunst & Kultur
Silhouetten, Scherenschnitte & Gesellschaftsspiele
Pressemitteilung von: Die Salongesellschaft / PR Agentur: Die Salongesellschaft
Eltville, 11/2007. Das Medium, mit dem sich die Salongesellschaft beim nächsten Salon im Fachwerk beschäftigt, kennt man eigentlich von Großmutters Kommode. Dort stehen die Enkelkinderbilder fein gerahmt als Schattenriss. Bei den Salongeselligkeiten des 18. und 19. Jhd. bediente man sich dieser filigranen Kleinkunst als reizvolle Tätigkeit neben anderen Gesellschaftsspielen. Adele Schopenhauer, Bettine von Arnim, Wilhelm Müller und die Geschwister Varnhagen gehörten zu den prominenten Vertre-tern der Scherenschnitt-Kunst dieser Epoche. Als Vorläufer der Fotografie, hat der Papierschnitt eine bis ins 11. Jhd. zurückreichende Tradition. Aus ihr entwickelte sich in Europa seit Mitte des 18. Jhd. die Kunst des
„Silhouettierens“. Diese Form der Kunst, in den Salons mit anderen Gesellschafts-spielen als "scherzhafte Vexier- und Rätselspiele" praktiziert, ist wenig altbacken sondern wird gerne auch als Protestform eingesetzt, wie die großflächigen Bildgeschichten der Amerikanerin Kara Walker beweisen. Oder wussten Sie, dass bei den Pariser Studentenunruhen flächige Motive verwendet wurden, was wiederum in der Aufkleber und Button-Kultur des ausgehenden 20. Jhds. mündete? Auch moderne Werbestrategen bedienen sich der profillosen Silhouettierkunst immer dann, wenn sie es mit einer diffusen, schwer definierbaren Zielgruppe zu tun haben. Welche gesellschaftliche Bedeutung haben Scherenschnitte und Gesellschaftsspiele heute außerdem? Und wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert? Welchen Einfluss haben Sie auf die Mediengeschichte? Diesen und anderen fragen stellen sich die beiden Salonièren Christiane Nägler und Beate Hiller und laden gemeinsam mit der Historienexpertin und Künstlerin Heidi Hannah Daudistel in den Salon. Das Wiesbadener Duo Fandango mit Violine und Gitarre sorgt für die nötige musikalische Stimmung im Fachwerk.
TERMIN
Salon im Fachwerk: „Silhouetten, Scherenschnitte & Gesellschaftsspiele“ mit Heidi Hannah Daudistel
Musik: Das Wiesbadener Duo Fandango - www.duofandango.de
Beginn: Mittwoch, 14. November 2007, ab 19:3o Uhr, Einlass 19.oo Uhr
Eintritt: 10,- EUR incl. Programm, Thee und Butterbroten, exkl. Wein
Veranstaltungsort: Hauptstr. 1-3, 65344 Eltville / Martinsthal
Anmeldung: Die Salongesellschaft, Telefon: 06123 / 709 830,
Email:
, Internet: www.salongesellschaft.de
Die Salongesellschaft
Pressekontakt: Christiane Nägler
Hauptstr. 1-3
65344 Eltville/Martinsthal
Tel: 06123 / 709 830
Mobil : 0171 / 208 09 71
Email:
Internet: www.salongesellschaft.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Über die Salongesellschaft:
Die Initiatorinnen Christiane Nägler und Beate Hiller gründeten im Jahre 2004 die Salongesellschaft, die die klassische Salontradition im modernen Gewand wiederbeleben möchte. Der „Salon in der Villa“ in der historischen Wiesbadener Villa Schnitzler im März 2004 setzte den Meilenstein für eine Reihe von wundervollen Begegnungen, die die beiden Marketing- und Literaturexpertinnen aus der Taufe gehoben haben. Mit ihren eigenen Räumlichkeiten in einer kleinen Hofreite eines ehemaligen Weingutes in Martinsthal im Rheingau setzen die beiden Gastgeberinnen die charmante Tradition der privaten Öffentlichkeit der Salonkultur fort.
Die Förderung der Gesprächskultur und der Feinen Lebensart steht im For-dergrund dieser Initiative. Auf dem Programm der Salongesellschaft stehen außer dem „Salon im Fachwerk“ Diners zur Tisch- & Tafelkultur, sinnliche Salonabende für Gourmets, Kulturgespräche, exklusive Salons & Soirées für Firmenkunden und Abende zur Schreib- und Briefkultur. Salon und Bibliothek können auch angemietet werden. Eine enge Kooperation besteht mit der Varnhagen Gesellschaft (www.varnhagen.info) in Köln, wo Christiane Nägler im Oktober 2006 zur stellvertretenden Vorsitzenden ge-wählt wurde.
„Silhouettierens“. Diese Form der Kunst, in den Salons mit anderen Gesellschafts-spielen als "scherzhafte Vexier- und Rätselspiele" praktiziert, ist wenig altbacken sondern wird gerne auch als Protestform eingesetzt, wie die großflächigen Bildgeschichten der Amerikanerin Kara Walker beweisen. Oder wussten Sie, dass bei den Pariser Studentenunruhen flächige Motive verwendet wurden, was wiederum in der Aufkleber und Button-Kultur des ausgehenden 20. Jhds. mündete? Auch moderne Werbestrategen bedienen sich der profillosen Silhouettierkunst immer dann, wenn sie es mit einer diffusen, schwer definierbaren Zielgruppe zu tun haben. Welche gesellschaftliche Bedeutung haben Scherenschnitte und Gesellschaftsspiele heute außerdem? Und wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert? Welchen Einfluss haben Sie auf die Mediengeschichte? Diesen und anderen fragen stellen sich die beiden Salonièren Christiane Nägler und Beate Hiller und laden gemeinsam mit der Historienexpertin und Künstlerin Heidi Hannah Daudistel in den Salon. Das Wiesbadener Duo Fandango mit Violine und Gitarre sorgt für die nötige musikalische Stimmung im Fachwerk.
TERMIN
Salon im Fachwerk: „Silhouetten, Scherenschnitte & Gesellschaftsspiele“ mit Heidi Hannah Daudistel
Musik: Das Wiesbadener Duo Fandango - www.duofandango.de
Beginn: Mittwoch, 14. November 2007, ab 19:3o Uhr, Einlass 19.oo Uhr
Eintritt: 10,- EUR incl. Programm, Thee und Butterbroten, exkl. Wein
Veranstaltungsort: Hauptstr. 1-3, 65344 Eltville / Martinsthal
Anmeldung: Die Salongesellschaft, Telefon: 06123 / 709 830,
Email:
Die Salongesellschaft
Pressekontakt: Christiane Nägler
Hauptstr. 1-3
65344 Eltville/Martinsthal
Tel: 06123 / 709 830
Mobil : 0171 / 208 09 71
Email:
Internet: www.salongesellschaft.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Über die Salongesellschaft:
Die Initiatorinnen Christiane Nägler und Beate Hiller gründeten im Jahre 2004 die Salongesellschaft, die die klassische Salontradition im modernen Gewand wiederbeleben möchte. Der „Salon in der Villa“ in der historischen Wiesbadener Villa Schnitzler im März 2004 setzte den Meilenstein für eine Reihe von wundervollen Begegnungen, die die beiden Marketing- und Literaturexpertinnen aus der Taufe gehoben haben. Mit ihren eigenen Räumlichkeiten in einer kleinen Hofreite eines ehemaligen Weingutes in Martinsthal im Rheingau setzen die beiden Gastgeberinnen die charmante Tradition der privaten Öffentlichkeit der Salonkultur fort.
Die Förderung der Gesprächskultur und der Feinen Lebensart steht im For-dergrund dieser Initiative. Auf dem Programm der Salongesellschaft stehen außer dem „Salon im Fachwerk“ Diners zur Tisch- & Tafelkultur, sinnliche Salonabende für Gourmets, Kulturgespräche, exklusive Salons & Soirées für Firmenkunden und Abende zur Schreib- und Briefkultur. Salon und Bibliothek können auch angemietet werden. Eine enge Kooperation besteht mit der Varnhagen Gesellschaft (www.varnhagen.info) in Köln, wo Christiane Nägler im Oktober 2006 zur stellvertretenden Vorsitzenden ge-wählt wurde.
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