REACh: Vorregistrierung nicht verpassen - Unternehmen müssen jetzt aktiv werden

Pressemitteilung von: KATALYSE Institut
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KATALYSE Tagung bietet Hilfestellungen, Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele für Unternehmen an.

Während Unternehmen, die chemische Stoffe herstellen oder importieren, unter anderem einer Vorregistrierungs- und Registrierungspflicht unterliegen, müssen die nachgeschalteten Anwender zum Beispiel umfangreichen Informations- und Meldepflichten nachkommen, um den Informationsfluss in der Lieferkette zu ermöglichen.

Mit REACh werden Chemikalien durch die Hersteller und Importeure registriert. Voraussetzung dafür ist ein Dossier mit Stoffeigenschaften und seinen Anwendungen und den notwendigen Schutzmaßnahmen. Der REACh-Zeitplan sieht von Juli bis Dezember 2008 einen Vorregistrierungszeitraum vor, in dem alle Unternehmen ihre Stoffe kostenlos registrieren lassen können. Wer diesen Zeitraum verpasst, wird bei der Registrierung je nach Jahresverbrauch zwischen 5.000 bis zu drei Millionen Euro zu zahlen haben.

Chemikalienanwender haben dagegen keine Registrierungspflichten. Sie müssen Sorge tragen, dass eine sichere Anwendung der Chemikalien gewährleistet werden kann. Das REACh-Sicherheitsdatenblatt wird die notwendigen Informationen geben ggfs. ist eine Sicherheitsbewertung durchführen. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen für das Kommunikations- und Gefahrstoffmanagement sollten frühzeitig analysiert werden.

Um die Aufgaben aus REACH zu erfüllen, sollte für alle direkt und indirekt befassten Mitarbeiter eine Qualifikation stattfinden. Alle leitenden Angestellten und Mitarbeiter, die für die praktische Umsetzung von REACh verantwortlich sind. Angesprochen werden insbesondere die Bereiche Einkauf, Vertrieb, Service sowie die Beauftragten für Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Gefahrstoffmanagement und Qualität. Eine erste Orientierung bietet der Erfahrungsaustausch im Rahmen der REACh-Tagung mit Vertretern führender Branchen und Experten aus Behörden, Wirtschafts- und Branchenverbänden, die Branchenlösungen und „Best Practice Beispiele“ vorstellen.

Tagungstermin: 20.11.2007 in Frankfurt/Main Holiday Inn, City South

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie unter
www.REACh-Tagung.de

KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung
Volksgartenstr. 34, 50677 Köln
Tel. 0221-944048-0, Fax: 0221-944048-9
www.katalyse.de

Ihre Ansprechpartner:
Andrea Bartelmeß, Tel. 0211–68 22 26,
Frank Waskow, Tel. 0221–944 04 8-24,

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung

Wir forschen, beraten und begutachten für Politik, Unternehmen, Behörden und Verbände zum Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitsschutz. Wir bieten ein Zusammenwirken von Fachdisziplinen und Praxis. In Veranstaltungen greifen wir kontroverse Themen für Fortbildung, Diskurse und Information auf.

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