Schulinformationstag, Weihnachtsmarkt und Kunstausstellung im Privatschulinternat Schloss Varenholz

Pressemitteilung von: Privatschulinternat Schloss Varenholz
Am Sonntag, dem 25. November 2007 veranstaltet das Privatschulinternat Schloss Varenholz in der Zeit von 11.00 - 17.00 Uhr einen Schulinformationstag, zu dem alle interessierten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern herzlich eingeladen sind. Eingebunden in einen von den Schülern selbst gestalteten Weihnachtsmarkt informieren die Pädagogen in entspannter und ungezwungener Atmosphäre über das Schulprofil der privaten Ganztags-Realschule, mögliche Schullaufbahnen sowie über das Leben im Internat.

Schwerpunktmäßig richtet sich die Veranstaltung an Eltern von Kindern, die sich auf der Suche nach einer geeigneten weiterführenden Schule für ihr Kind befinden. In zwei zentralen Veranstaltungen um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr gibt die Schul- und Internatsleitung zunächst einen Überblick über das pädagogische Gesamtkonzept von Schule und Internat Schloss Varenholz. Hierbei werden unter anderem Schwerpunkte des Schulprofils wie Maßnahmen zur Berufsorientierung und zur Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe, die Unterrichtsbegleitung durch Internatserzieher, der Übungs- und Förderunterricht im Nachmittagsbereich sowie die besonderen Fördermöglichkeiten und Betreuungsformen für 5. und 6. Klässler näher erläutert werden. Zum Thema ADHS findet zudem um 12.30 Uhr ein Diskussions- und Beratungsforum für betroffene Eltern statt.

Den ganzen Tag über haben Eltern und Ihre Kinder die Gelegenheit, die Realschule in verschiedenen sprachlichen, naturwissenschaftlichen, musisch-künstlerischen oder handwerklich-technischen Schnupperangeboten bzw. Präsentationen in Theorie und Praxis kennen zu lernen. Daneben stehen neben den Leitern von Schule und Internat die Lehrer der einzelnen Fachbereiche für informative Gespräche über Inhalte und Methoden ihrer jeweiligen Fächer zur Verfügung. Selbstverständlich können auch die Räumlichkeiten in Schule und Internat Schloss Varenholz von den Besuchern eingesehen werden. Während die Schülerinnen und Schüler für die vorweihnachtliche Unterhaltung sorgen und auf dem Weihnachtsmarkt Produkte aus den laufenden Arbeitsgemeinschaften präsentieren, bietet die Schlossküche neben Getränken Gelegenheit zu einem kräftigen Imbiss. Einen Augenschmaus besonderer Art bieten dabei die in den Speiseräumen des Schlosses ausgestellten Ölbilder und Aquarelle der Oldenburger Künstlerin Uly Niemann.

Privatschulinternat Schloss Varenholz, 32689 Kalletal
Telefon: 05755 - 9620, Fax: 05755 – 424
Mail: , Internet: www.schlossinternat.de
Leitung Kommunikation: Josef Drüke, Tel. 05755-96215,

Spaß haben, sicher sein, Chancen nutzen

Eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft und fernab der Hektik der Großstädte ragen zwischen Vlotho und Rinteln in unmittelbarer Nähe zur Weser die Türme eines imposanten Gebäudes der Weserrenaissance empor: Schloss Varenholz.
Was jedoch kaum jemand auf den ersten Blick vermutet, ist die Tatsache, dass sich innerhalb der Schlossmauern eine ebenso traditionsreiche wie moderne Bildungseinrichtung befindet, in der schon seit über 56 Jahren erfolgreiche pädagogische Arbeit verrichtet wird. Gemeint sind das Internat Schloss Varenholz sowie die dem Internat angeschlossene private Realschule in Ganztagsform.
So sehr Harry Potter derzeit vielleicht das Image von Privatschulen und Internaten prägt, so hat doch Schloss Varenholz, dass sich vorrangig als Alternative zu staatlichen Bildungsanbietern versteht, nur wenig mit Schloss Hogwart gemein.

Die private Realschule – Lehrer, die helfen
Innerhalb der staatlich anerkannten privaten Ganztags-Realschule des Internats wird in überschaubaren Klassenstärken nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen unterrichtet. Durch die Anerkennung als staatliche Ersatzschule sind alle Zeugnisse, Abschlüsse und Qualifikationen denen einer staatlichen Realschule gleichgestellt. Zur Steigerung des Gemeinschaftsgefühls und zur Vorbeugung vor übertriebenem Markendenken tragen alle 220 Schülerinnen und Schüler in der Zeit des Schulunterrichts eine einheitliche Oberbekleidung.

Die pädagogische Konzeption der Schule orientiert sich neben der Vermittlung einer umfassenden Bildung im Sinne von Fach- und Allgemeinwissen intensiv an den Anforderungen der Wirtschaft, in welcher sich die Schüler später einmal bewähren müssen. Sie berücksichtigt aus diesem Grund in ihren Lehrplänen die von den Industrie- und Handelskammern sowie vom Westdeutschen Handwerkskammertag formulierten Anforderungsprofile für Schulabgänger. Im Bereich der Wirtschafts- und Berufsorientierung erfährt die Realschule schon seit geraumer Zeit im Rahmen von festen Kooperationsvereinbarungen mit der örtlichen Industrie- und Handelskammer in Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld sowie regionalen Wirtschaftsunternehmen professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung der Jugendlichen auf das spätere Berufsleben. Fachvorträge, Berufseignungstests, Betriebspraktika, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Projekttage für die Schülerschaft sowie interne und externe Weiterbildungsveranstaltungen für den Lehrkörper stellen flankierende Maßnahmen zur Umsetzung und Verwirklichung einer realitätsnahen und zukunftsgerechten Persönlichkeitsbildung aller Schülerinnen und Schüler dar. Aufgrund der o. a. Maßnahmen wurde die Realschule im Rahmen eines von den Wirtschaftsjunioren durchgeführten school-rating-Wettbewerbs für allgemeinbildende, weiterführende Schulen in Lippe mit dem Sigel „Ausbildungsfreundliche Schule“ ausgezeichnet.

Bedingt durch den Ganztagsunterricht zeichnet sich die Schule durch die Besonderheit aus, dass keine Hausaufgaben aufgegeben werden. Statt dessen stehen die Nachmittage der hauptfachbezogenen Übungs- und Förderarbeit unter dem Grundsatz der partnerschaftlichen Arbeit der Schüler einer Klasse oder eines Kurses mit dem jeweiligen Fachlehrer zur Verfügung. Die dadurch mögliche intensivere, ggf. auch langsamere Bearbeitung des anstehenden Lehrstoffs erlaubt den Pädagogen, bei auftretenden Problemen sofort korrigierend und helfend zur Seite stehen zu können.
Vor allem Schülerinnen und Schüler, die sich mit der selbständigen Eigenarbeit noch schwer tun, profitieren von diesem vertieften Unterricht und können anschließend sorglos ihre Freizeit genießen.

Um Unterrichtsqualität und Lern-Atmosphäre zu verbessern und die effektive Lernzeit zu steigern begleiten Erzieherinnen und Erzieher aus dem Internat bedarfsorientiert regelmäßig den Unterricht in der Schule. So haben sie die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild von den schulischen Leistungen und sozialen Verhaltensweisen der Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu machen. Darüber hinaus können sie bei auftretenden Unterrichtsstörungen oder sonstigen, für den Lernerfolg der Klasse negativen Einflüssen umgehend intervenieren und erzieherisch eingreifen. Die Vermittlung bzw. das Achten auf die Einhaltung von Umgangsformen und Benimm-Regeln ist dabei obligatorisch.

Ziel des Schulbesuchs bleibt das Erreichen des erwünschten Abschlusses, allerdings ohne dieses Ziel zum isolierten Selbstzweck zu erheben. Erreichbare Bildungsabschlüsse auf Schloss Varenholz sind der Hauptschulabschluss, die Fachoberschulreife sowie der qualifizierte Abschluss, der zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe berechtigt. Im Endergebnis bedeutet dies, dass am Ende der Schulausbildung die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeit, für Gemeinschaftsfähigkeit, für Lern- und Leistungsbereitschaft gelegt sind und grundlegende Kenntnisse in allen Fächern erworben wurden.

Gemäß dem Grundsatz, dass Fördern von Fordern kommt, wird zu Beginn eines jeden Schuljahres aus den besten Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen jeweils eine spezielle „Oberstufen-Klasse“ gebildet. Diese zwei Klassen sollen durch eine gezielte Förderung, aber auch durch erhöhte Anforderungen für den Besuch einer gymnasialen Oberstufe nach Beendigung der Klasse 10 besonders qualifiziert werden. Davon unabhängig wird natürlich auch in den anderen Klassen nach Möglichkeit ein qualifizierter Realschulabschluss für jede Schülerin und jeden Schüler angestrebt. Die Abschlussquote an der Realschule beträgt 99%, wobei durchschnittlich 70% aller Abgängerinnen und Abgänger den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe erreichen.

Das Internat - Miteinander leben in einer überschaubaren Gemeinschaft
„Über die Vermittlung von Wissen hinaus möchten wir die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu selbstbewussten und selbständigen Menschen erziehen, ihnen also eine möglichst umfassende Persönlichkeitsbildung mit auf den weiteren Lebensweg geben.“, so Ulrich Blauschek, Gesamtleiter des Varenholzer Internates.

Die Schulung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz der Jungen und Mädchen sowie die Hinführung zu Disziplin, zu Leistungs- und Belastungsfähigkeit bilden in diesem Zusammenhang die Eckpfeiler der Internatsphilosophie. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern im täglichen Internatsleben Orientierung, aber auch Geborgenheit und menschliche Zuwendung zukommen zu lassen, so dass Sie sich in Varenholz wohl fühlen. Dabei gilt heute wie früher: Leben lernen war und ist immer ein konfliktträchtiger Prozess. „Denken Sie bitte einmal an Ihre eigenen Versuche, erwachsen zu werden. Deshalb bedarf dieser Prozess der behutsamen, aber auch strukturierenden Begleitung durch fachlich geschulte, lebenserfahrene Pädagogen. Bei uns leisten diese Arbeit unsere Erzieherinnen und Erzieher.“, weiß Blauschek zu berichten.

Ein hoher Personalschlüssel, d.h. vier Diplom- und Sozialpädagogen für jede Internatsgruppe, gewährleistet eine optimale und individuelle Betreuung, von der besonders die jüngeren Internatsschüler profitieren.

Insbesondere für die Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren, die möglicherweise das erste Mal von zu Hause getrennt sind, wird im Internat ein Umfeld geschaffen, in dem Sie Sicherheit, Geborgenheit und die Möglichkeit zur Selbstentfaltung erfahren. Die Erzieherinnen und Erzieher pflegen, z. B. durch die regelmäßigen Unterrichtsbegleitungen, einen engen Kontakt zur Schule. Hierdurch fällt es ihnen leichter, bei den Kindern die notwendige Leistungsbereitschaft zu wecken und sie in ihrem Sozialverhalten zu fördern.
Darüber hinaus legen die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr großen Wert auf einen kontinuierlichen und intensiven Meinungsaustausch mit den Eltern der ihnen anvertrauten Kinder.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Um den Kontakt zum Elternhaus aufrecht zu erhalten, sind Heimfahrten aller Kinder und Jugendlichen an jedem Wochenende möglich bzw. durchaus erwünscht. Gleichzeitig bietet das Internat ein interessantes Wochenendprogramm.

Von Langeweile keine Spur - Volles Programm in der Freizeit
In den Nachmittags- und Abendstunden sorgt ein vielfältiges und attraktives Freizeit- und Sportangebot zum Entspannen und Erleben dafür, dass über den Schulunterricht hinaus auch die sportiven, handwerklichen, musischen und kulturellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Motivierte Lehrer, Erzieher und Spezialisten garantieren eine fachlich qualifizierte Anleitung, um die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Jungen und Mädchen zu entwickeln und auszubilden.
Der Schwerpunkt der Freizeitaktivitäten liegt bedingt durch die Nähe zur Weser und das angrenzende Weserfreizeitzentrum auf den Wassersportarten Kanu, Surfen, Segeln und Wasserski. Darüber hinaus können sich die Kinder und Jugendlichen aber auch zum Beispiel in der Schauspielerei, in der Musik, beim Holz- und Metallwerken, am Computer, im Free Climbing oder in fast allen Ballsportarten engagieren.

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