01.11.2007 - 17:47 - Politik, Recht & Gesellschaft
direct/ FAZ: Beckstein bietet Prag Gespräche über Vergangenheit ohne Vorbedingungen an
Pressemitteilung von: FAZ
Doch scharfe Kritik an Beneš-Dekreten: "Verstoß gegen Menschen-, Europa- und Völkerrecht"
Der bayerische Ministerpräsident Beckstein hat die sogenannten Beneš-Dekrete als Verstoß "gegen Menschenrecht, gegen europäisches Recht und gegen Völkerrecht" verurteilt. Die Dekrete des Präsidenten Beneš waren Grundlage für die Vertreibung und vollkommene Entrechtung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen.
Beckstein, der als bayerischer Ministerpräsident Schirrmherr der Sudetendeutschen ist, sagte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitag), der von Hitler begonnene Krieg habe großes Leid über die Tschechen gebracht. Trotz der Vorgeschichte der Vertreibung gelte aber: "Vertreibung, Mord und Vergewaltigung sind schlimme Verbrechen, die nicht dadurch zu einem rechtmäßigen Werk werden können, dass sie nach Ende des Krieges an Deutschen begangen worden sind".
Beckstein sagte, er halte es für "unabdingbar, dass die Tschechische Repulbik sich mir ihrer Vergangenheit so beschäftigt, wie wir es in Deutschland getan haben". Darüber wolle er mit den tschechischen Nachbarn ohne Vorbedingungen "ins Gespräch kommen". Becksteins Vorgänger Stoiber hatte Prag nie offiziell besucht, da die Tschechische Republik an den Beneš-Dekreten festhält.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Politische Nachrichtenredaktion
Telefon: 069-7591-1457
E-Mail:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressemitteilung übermittelt von Hugin directnews.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.
Der bayerische Ministerpräsident Beckstein hat die sogenannten Beneš-Dekrete als Verstoß "gegen Menschenrecht, gegen europäisches Recht und gegen Völkerrecht" verurteilt. Die Dekrete des Präsidenten Beneš waren Grundlage für die Vertreibung und vollkommene Entrechtung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen.
Beckstein, der als bayerischer Ministerpräsident Schirrmherr der Sudetendeutschen ist, sagte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitag), der von Hitler begonnene Krieg habe großes Leid über die Tschechen gebracht. Trotz der Vorgeschichte der Vertreibung gelte aber: "Vertreibung, Mord und Vergewaltigung sind schlimme Verbrechen, die nicht dadurch zu einem rechtmäßigen Werk werden können, dass sie nach Ende des Krieges an Deutschen begangen worden sind".
Beckstein sagte, er halte es für "unabdingbar, dass die Tschechische Repulbik sich mir ihrer Vergangenheit so beschäftigt, wie wir es in Deutschland getan haben". Darüber wolle er mit den tschechischen Nachbarn ohne Vorbedingungen "ins Gespräch kommen". Becksteins Vorgänger Stoiber hatte Prag nie offiziell besucht, da die Tschechische Republik an den Beneš-Dekreten festhält.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Politische Nachrichtenredaktion
Telefon: 069-7591-1457
E-Mail:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressemitteilung übermittelt von Hugin directnews.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.
News-ID: 168393 • Views: 968
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum

