31.10.2007 - 23:59 - Politik, Recht & Gesellschaft

Blöde Anmache? Nicht mit mir! Ein Ratgeber für Jugendliche – Ausgabe für Brandenburg und Nordrhein-Westfalen

Pressemitteilung von: AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
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Diese vom AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. und der Antidiskriminierungsstelle Brandenburg/Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg herausgegebener Ratgeber richtet sich an Jugendliche, die Diskriminierung selbst erfahren (haben) und/oder Zeugen von Diskriminierung gegenüber Anderen geworden sind.

Der Ratgeber erklärt aus verschiedenen Perspektiven, was Diskriminierung ist und sein kann, und wie sich Jugendliche dagegen wehren können.

Der Serviceteil beinhaltet die Auflistung von möglichen Beratungsstellen, die jungen Leute, die aufgrund ihrer Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Behinderung, sexuellen Identität und/oder ihres Geschlecht diskriminiert werden, Beratung und Unterstützung anbieten.

Der Ratgeber wird sowohl nordrhein-westfälischen als auch brandenburgischen Schulen und Bildungsträgern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Er kann als Druckausgabe in den jeweiligen Geschäftsstellen der Kooperationspartner bestellt oder unter dem Link www.masgf.brandenburg.de/media/1333/monitor_ib_ratgeber.pdf heruntergeladen werden.

Kostenlose Bestellung über:
AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln/
Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
Keupstr. 93 51063 Köln
Tel.: 0221 510 18 47
Email:

Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie
Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam
Tel.: 0331 8 66 59 04
Email:

AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln/
Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
Keupstr. 93
51063 Köln
Tel.: 0221 510 18 47
Fax: 0221 952 11 26
Email:

Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V., Träger des AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln, wurde im Herbst 1992 als Reaktion auf die zunehmende rassistische Gewalt in Deutschland gegründet.

Aus der Bürgerinitiative, der sich damals spontan über 500 Menschen anschlossen, ist inzwischen ein fester Bestandteil der Kölner Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit geworden. Seit seiner Gründung setzt sich der Verein für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben der Menschen ein – unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur und Religion. Durch sein zivilgesellschaftliches Engagement trägt Öffentlichkeit gegen Gewalt in entscheidendem Maße zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte bei.

Aus dem Notruf- und Beratungstelefon „KölnTelefon“ des Vereins „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.“, das zum unmittelbaren Schutz gegen rassistische Gewaltübergriffe diente, entwickelte sich zunächst eine Beschwerdestelle, aus der dann 1995 das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln hervorging.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Damals wie heute ist das Ziel vom ADB Köln/ÖgG, die unterschiedlichen Formen von Diskriminierung – strukturelle, institutionelle, rassistische und individuelle – aufzudecken, diese öffentlich werden zu lassen sowie nachhaltige Strukturen für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung und Rassismus zu legen.

Auf kommunaler Ebene engagiert sich das ADB Köln aktiv im Rahmen des sog. Kölner „Drei-Säulen-Modell“ (Interkulturelles Referat der Stadt Köln, der Caritasverband für die Stadt Köln als Einrichtung der Wohlfahrtspflege und „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.“ als unabhängige Einrichtung).

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