31.10.2007 - 12:38 - IT, New Media & Software

Neue Gehaltsstudie von ECA International: Gehälter in Deutschland steigen 2008 stärker als im Vorjahr

Pressemitteilung von: ECA International / PR Agentur: Dr. Haffa & Partner Public Relations GmbH
Gehälter legen 2008 um 3,5 Prozent zu – gegenüber 3,3 Prozent im Vorjahr

- Reales Gehaltswachstum von 1,7 Prozent (2007: 1,2 Prozent)
- Gehaltssteigerung in Deutschland europa- und weltweit mit am niedrigsten

London, 31. Oktober 2007 - Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 3,5 Prozent steigen. 2007 gab es einen Anstieg um 3,3 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Studie "Salary Trends Survey 2007/2008" des auf Auslandsentsendungen spezialisierten HR-Beratungsunternehmen ECA International hervor. Damit liegt Deutschland bei der Gehaltssteigerung weiterhin auf den hinteren Plätzen. Real fiel sie 2007 in Deutschland bei einer Inflation von 2,1 Prozent mit 1,2 Prozent so niedrig aus wie in keinem anderen westeuropäischen Land. Für 2008 prognostizierten die Experten von ECA International, dass die Realgehälter um 1,7 Prozent zulegen werden.

Die "Salary Trends Survey 2007/2008" von ECA International beruht auf Informationen von circa 250 Unternehmen in 47 Ländern über die tatsächliche Gehaltsentwicklung im Jahr 2007 und Erhöhungen, die für 2008 erwartet werden. Diese Informationen – analysiert und interpretiert vor dem Hintergrund nationaler und globaler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen – helfen Unternehmen beim Vergleich und der Kontrolle des internationalen Gehaltsniveaus und beim Festlegen von Gehältern.

Rückblick auf 2007
Nachdem die Gehaltssteigerung in Deutschland zuletzt drei Jahre in Folge jeweils bei 3 Prozent lag, nahmen die Gehälter 2007 um durchschnittlich 3,3 Prozent zu. Trotz dieses Aufwärtstrends ist das das drittniedrigste Wachstum in den von ECA International untersuchten Ländern. Nur in der Schweiz und Japan stiegen die Gehälter noch weniger. Mit einer solchen Bilanz im Rücken konnte sich Deutschland im Wettbewerb mit seinen osteuropäischen Nachbarn und deren niedrigen Arbeitskosten behaupten. Beim realen Gehaltszuwachs unter Berücksichtigung der Inflation hält Deutschland in Europa die rote Laterne – trotz eines kontinuierlichen Wirtschaftswachstums seit 2006. Bei einer Inflation von 2,1 Prozent liegt das reale Gehaltswachstum bei 1,2 Prozent – und damit noch unter dem der Schweiz, wo die Gehälter real um immerhin 1,5 Prozent gestiegen sind.

Prognose für 2008
Der Aufwärtstrend beim Gehaltswachstum wird sich 2008 fortsetzen. ECA International erwartet einen durchschnittlichen Anstieg von 3,5 Prozent – ungeachtet der Tatsache, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland weiter an Fahrt verlieren und nach 2,6 Prozent im Jahr 2006 auf 2,4 Prozent im Jahr 2007 und 2 Prozent im Jahr 2008 sinken wird (Quelle: IMF World Economics Outlook, Oktober 2007). Bei wie erwartet sinkender Inflation und steigenden Gehältern werden die Realgehälter in Deutschland 2008 voraussichtlich um 1,7 Prozent zulegen. Deutsche Arbeitnehmer würden damit immerhin besser dastehen als ihre Kollegen in Schweden, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Spanien.

Weltweit betrachtet sind die größten Gehaltszuwächse in Indien zu erwarten (14 Prozent). Dann folgen Argentinien (12,7 Prozent), Indonesien (11,3 Prozent) und Russland (11 Prozent). Der große Anstieg in diesen Ländern resultiert vor allem aus starkem Wirtschaftswachstum und Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften. Unternehmen müssen deshalb tiefer in die Tasche greifen, um qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen und zu binden. Bei den realen Gehaltszuwächsen werden Indien, Indonesien und Thailand im nächsten Jahr an der Spitze liegen. Anders ergeht es Arbeitnehmern in der Schweiz, in Japan, Frankreich und Österreich, wo im kommenden Jahr das niedrigste Gehaltswachstum erwartet wird. Auch Deutschland zählt hier mit dem fünftniedrigsten Wert zu den Schlusslichtern.

Salary Trends Survey 2007/2008
Dieser Text basiert auf Informationen aus der "Salary Trends Survey 2007/2008" von ECA International. Die Studie, die die tatsächliche Gehaltsentwicklung für das Jahr 2007 und die zu erwartende für das Jahr 2008 beschreibt, basiert auf Informationen von circa 250 Unternehmen in 47 Ländern und kann ab sofort erworben werden. Interessenten wenden sich bitte an ECA International.

Eine Liste der für 2008 erwarteten Gehaltssteigerungen finden Sie im Internet unter: www.haffapartner.de/html/prservice/eca/eca-07/311007eca.htm.

ECA International
Sam Matthews
Anchor House
15 Britten Street
London SW3 3TY
Fon: +44 (0)20 7351-5000
Fax: +44 (0) 20 7351-9396
E-Mail:
www.eca-international.com

Agenturkontakt

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Haffa & Partner Public Relations GmbH
Sebastian Pauls/Pia Erven
Burgauerstraße 117
81929 München
Fon: +49 89 993191-46
Fax: + 49 89 993191-99
E-Mail:
www.haffapartner.de

Über ECA International
ECA International ist die weltweit größte Mitgliederorganisation für HR-Professionals.
Der Anbieter von Daten und Lösungen für Expatriate-Management stellt seinen Mitgliedern alle notwendigen Daten und Services für das Entsenden und das Betreuen von Mitarbeitern im Ausland zur Verfügung.
Auf Basis von Datenerhebungen unter seinen Mitgliedern erfasst ECA International sämtliche Informationen, die HR-Manager brauchen, um im Ausland beschäftigte Mitarbeiter optimal zu betreuen: zum Beispiel Details zur am Standort üblichen Gehaltsstruktur, zu Lebenshaltungskosten, Steuern oder zu Lebensbedingungen. Diese Daten sind für die Mitglieder online jederzeit strukturiert abrufbar. Darüber hinaus hat ECA International vielfältige Software-Produkte und Consulting-Services für das Management internationaler HR-Prozesse im Portfolio.
ECA International wurde 1971 von mehreren international agierenden Unternehmen mit dem Ziel gegründet, gegenseitig HR-relevante Informationen auszutauschen. Zu den Gesellschaftern von ECA International gehören unter anderem Deutsche Bank, Robert Bosch, Fujitsu Services, Heineken, Philips, Rolls-Royce und Unilever.

News-ID: 168098 • Views: 2439

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr