29.10.2007 - 16:35 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Das Buch zu 180 Jahren Bullrich-Salz: Spannende Geschichte und unterhaltsame Geschichten zum Jubiläum
Pressemitteilung von: Gerschwitz Kommunikation
2007 gab es viele Gründe zum Jubeln – darunter etliche runde Geburtstage: Die Firma Siemens zum Beispiel wurde 160 Jahre alt, das Waschmittel „Persil“ feierte seinen 100. – ebenso wie die renommierten Berliner Institutionen „Hotel Adlon“ und „KaDeWe“ (Kaufhaus des Westens); und die quadratisch-praktisch-gute „Ritter Sport“-Schokolade ist immerhin auch schon seit 75 Jahren auf dem Markt. Trotzdem: So richtig „alt“ ist das auch nicht. Einer der wirklich alten, wenn nicht sogar ältesten deutschen Markenartikel, das traditionsreiche „BULLRICH-SALZ“, hilft bereits seit 180 Jahren gegen Sodbrennen, Magendruck und Völlegefühl und ist nach wie vor aktuell. Nun sind 180 Jahre sicherlich kein Jubiläum im klassischen Sinne, aber auf jeden Fall ein würdiger Anlass, Geschichte und Geschichten rund um das alt bewährte Heilmittel in Buchform vorzustellen.
„BULLRICH-SALZ: Marke – Mythos – Magensäure“ heißt das Werk von Matthias Gerschwitz, und der Autor hat lange in Kellern, Kisten und Kabäuschen (Abstellkammern) gestöbert, online und offline recherchiert sowie Dokumente und Fotos ausfindig gemacht, um einen unterhaltsamen und spannenden Abriss der Historie seit 1827 zu präsentieren. „Auf den Spuren eines der ältesten deutschen Markenartikel“ (so der Untertitel) ist eine Chronik entstanden, die die wechselvolle Firmen- und Markengeschichte lebendig werden lässt. Am Anfang steht der Apotheker I. Klasse August Wilhelm Bullrich, der 1827 bei Selbstversuchen in der Berliner Apotheke „Zum schwarzen Adler“ entdeckt, dass Natriumbicarbonat das ihm leidvolle Sodbrennen viel schneller und verträglicher zu stoppen vermag als die bis dahin verordnete Schlämmkreide. Aber damit gibt sich der Pharmazeut noch lange nicht zufrieden: Er wähnt sich in dem Glauben, mit „Bullrich-Salz“ das lange gesuchte Universal-Heilmittel gefunden zu haben, das auch Pest, Cholera und andere grassierende Krankheiten besiegen kann. Dass er daraufhin mit dem Berliner Stadtphysicus Schwierigkeiten bekommt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Diese werden aber nicht die einzigen Schwierigkeiten bleiben, die die Marke in ihrer langjährigen Existenz durchleben wird.
Das Buch, obgleich eine Chronik, liest sich nämlich wie ein Krimi. Fast könnte man meinen, der Drehbuchautor einer aktuellen Fernseh-Serie hätte seine Finger mit im Spiel: Familienfehden, Erbstreitigkeiten, Betrug, Mobbing und Beleidigung, Klagen um Patente und Vermögenswerte bis hin zum Mord: Wer hätte dies alles hinter der so unschuldig wirkenden blau-weißen Packung vermutet? Das Buch zeigt sie alle auf, die „Schrullen“ der Historie, die wir nun mit großem „Amüsemang“ lesen können.
Aber die Chronik ist natürlich nicht alles. In insgesamt 23 Kapiteln erfährt der Leser teilweise Unglaubliches. Zum Beispiel, dass auch der als „Sudel-Ede“ in die Annalen des DDR-Fernsehens eingegangene Karl-Eduard von Schnitzler („Der schwarze Kanal“) zum weiteren Kreise der Bullrich-Familie, wenn auch zu einer anderen Linie, gehört. Umfangreich berichtet das Buch auch von den Reklameversen, von denen viele zu geflügelten Worten wurden: „Ja, schon der Jäger aus Kurpfalz nahm oft und gerne ‚Bullrich-Salz’“ oder „Seitdem das ‚Bullrich-Salz’ entdeckt, darf jeder essen, was ihm schmeckt“ oder „Warte nicht, bis Du ergrimmt bist – nimm ‚Bullrich-Salz’, wenn Du verstimmt bist“ sind nur drei von vielen Reimen, die für die Werbung verwendet wurden. Den Diskussionen um den Vers „So nötig wie die Braut zur Trauung ist ‚Bullrich-Salz’ für die Verdauung“ widmet der Autor ein eigenes Kapitel, und es ist erstaunlich, wer alles „Was Goethe für die Weltanschauung ist ‚Bullrich-Salz’ für die Verdauung“ für sich verwendet, indem der Name des großen Dichterfürsten durch den eigenen ersetzt wird. Übrigens sind alle jemals verwendeten Sprüche, die sich in den verschiedenen Archiven gefunden haben, erstmals hier zusammengestellt und zum Teil mit Anekdoten angereichert.
Richtig heiter wird es, wenn die Konsumenten hoffnungsfroh eigene Vers-Versuche an den Hersteller einsenden, um neben literarischen Ehren auch in den Genuss eines Honorars zu kommen: „Lucullus könnt’ noch heute leben, hätt’ man ihm ‚Bullrich-Salz’ gegeben“ ist nur eines von vielen Werken, die sich in einer Auswahl aus den Zuschriften der Jahre 1887 bis 1997 wiederfinden.
Natürlich darf auch eine Zusammenstellung aus dem Kuriositäten-Kabinett (der Stammtisch „Bullrich-Salz“ aus Nürnberg oder der „Bullrich-Club“ aus Essen) nicht fehlen; interessant ist es auch zu lesen, wie und wo überall sich der Markenname im Alltagsleben etabliert hat. Und wer in alten Zeiten schwelgen will, dem werden die Fotos, Illustrationen, Plakate und Anzeigen gefallen. Besonders Straßenbahn-Fans kommen auf ihre Kosten: Aufnahmen aus den Jahren 1936 bis 1963 aus verschiedenen deutschen Städten zeigen, wieviel Werbung für „Bullrich-Salz“ betrieben wurde. Und dass Vicco von Bülow (Loriot), Theodor Fontane, Walter Benjamin, Henri Nannen, Martin Buchholz, Sönke Wortmann und Ottfried Fischer direkte oder indirekte Verbindungen mit „Bullrich-Salz“ haben, kann nicht verwundern – in 180 Jahren bleibt viel Raum für hochkarätige Kontakte.
„BULLRICH-SALZ: Marke – Mythos – Magensäure“ von Matthias Gerschwitz gibt es im Buchhandel und im Online-Buchhandel. Das Buch ist eine schöne Geschenkidee – nicht nur, aber auch – für (Schwieger-)Muttis und Papis, Tanten und Onkels, Omas und Opas. Für alte und junge, frühere und heutige Verwender. Und für Anhänger von Familiengeschichten und / oder traditionsreichen Unternehmen. Und natürlich für alle Fans von alten Marken wie „Bullrich-Salz“ und der ihnen eigenen Patina.
228 Seiten mit über 180 Abbildungen
ISBN 978-3-8334-8222-9, € 19,90
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Gerschwitz Kommunikation
Matthias Gerschwitz
Spielhagenstr. 11
10585 Berlin
Telefon: 030/34 70 49 83

www.gerschwitz.com
www.shop.gerschwitz.com
Matthias Gerschwitz wurde 1959 als sechstes und jüngstes Kind einer musikalischen Familie in Wuppertal geboren und wuchs in Solingen auf. Der Vater war Kirchenmusikdirektor, die Mutter gab Blockflötenunterricht; zu den Geschwistern gehören u.a. ein Cellist, eine Geigerin und der aktuelle Keyboarder der legendären Formation „Iron Butterfly“. Bei so vielen Musikern in der Familie zog Matthias Gerschwitz es vor, einen anderen Berufsweg einzuschlagen. Bereits früh entwickelte sich ein Hang zur Werbung. Die Faszination für Sprache und die daraus resultierende Möglichkeit, durch Worte Bilder entstehen zu lassen, mündete in den Studiengang „Werbewirtschaft“, begonnen an der FHW Pforzheim und abgeschlossen an der Akademie für Marketing-Kommunikation in Frankfurt/Main.
Matthias Gerschwitz ist seit 1992 in Berlin als Kommunikationswirt selbständig. Zuvor arbeitete er im Marketing für verschiedene Unternehmen und Produkte, so u. a. auch für „Bullrich-Salz“. Die ungebrochene Faszination für dieses traditionsreiche Produkt veranlasste ihn, die Geschichte eines der ältesten deutschen Markenartikel zu recherchieren. Das Ergebnis liegt nun in Form dieses Buches vor.
„BULLRICH-SALZ: Marke – Mythos – Magensäure“ heißt das Werk von Matthias Gerschwitz, und der Autor hat lange in Kellern, Kisten und Kabäuschen (Abstellkammern) gestöbert, online und offline recherchiert sowie Dokumente und Fotos ausfindig gemacht, um einen unterhaltsamen und spannenden Abriss der Historie seit 1827 zu präsentieren. „Auf den Spuren eines der ältesten deutschen Markenartikel“ (so der Untertitel) ist eine Chronik entstanden, die die wechselvolle Firmen- und Markengeschichte lebendig werden lässt. Am Anfang steht der Apotheker I. Klasse August Wilhelm Bullrich, der 1827 bei Selbstversuchen in der Berliner Apotheke „Zum schwarzen Adler“ entdeckt, dass Natriumbicarbonat das ihm leidvolle Sodbrennen viel schneller und verträglicher zu stoppen vermag als die bis dahin verordnete Schlämmkreide. Aber damit gibt sich der Pharmazeut noch lange nicht zufrieden: Er wähnt sich in dem Glauben, mit „Bullrich-Salz“ das lange gesuchte Universal-Heilmittel gefunden zu haben, das auch Pest, Cholera und andere grassierende Krankheiten besiegen kann. Dass er daraufhin mit dem Berliner Stadtphysicus Schwierigkeiten bekommt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Diese werden aber nicht die einzigen Schwierigkeiten bleiben, die die Marke in ihrer langjährigen Existenz durchleben wird.
Das Buch, obgleich eine Chronik, liest sich nämlich wie ein Krimi. Fast könnte man meinen, der Drehbuchautor einer aktuellen Fernseh-Serie hätte seine Finger mit im Spiel: Familienfehden, Erbstreitigkeiten, Betrug, Mobbing und Beleidigung, Klagen um Patente und Vermögenswerte bis hin zum Mord: Wer hätte dies alles hinter der so unschuldig wirkenden blau-weißen Packung vermutet? Das Buch zeigt sie alle auf, die „Schrullen“ der Historie, die wir nun mit großem „Amüsemang“ lesen können.
Aber die Chronik ist natürlich nicht alles. In insgesamt 23 Kapiteln erfährt der Leser teilweise Unglaubliches. Zum Beispiel, dass auch der als „Sudel-Ede“ in die Annalen des DDR-Fernsehens eingegangene Karl-Eduard von Schnitzler („Der schwarze Kanal“) zum weiteren Kreise der Bullrich-Familie, wenn auch zu einer anderen Linie, gehört. Umfangreich berichtet das Buch auch von den Reklameversen, von denen viele zu geflügelten Worten wurden: „Ja, schon der Jäger aus Kurpfalz nahm oft und gerne ‚Bullrich-Salz’“ oder „Seitdem das ‚Bullrich-Salz’ entdeckt, darf jeder essen, was ihm schmeckt“ oder „Warte nicht, bis Du ergrimmt bist – nimm ‚Bullrich-Salz’, wenn Du verstimmt bist“ sind nur drei von vielen Reimen, die für die Werbung verwendet wurden. Den Diskussionen um den Vers „So nötig wie die Braut zur Trauung ist ‚Bullrich-Salz’ für die Verdauung“ widmet der Autor ein eigenes Kapitel, und es ist erstaunlich, wer alles „Was Goethe für die Weltanschauung ist ‚Bullrich-Salz’ für die Verdauung“ für sich verwendet, indem der Name des großen Dichterfürsten durch den eigenen ersetzt wird. Übrigens sind alle jemals verwendeten Sprüche, die sich in den verschiedenen Archiven gefunden haben, erstmals hier zusammengestellt und zum Teil mit Anekdoten angereichert.
Richtig heiter wird es, wenn die Konsumenten hoffnungsfroh eigene Vers-Versuche an den Hersteller einsenden, um neben literarischen Ehren auch in den Genuss eines Honorars zu kommen: „Lucullus könnt’ noch heute leben, hätt’ man ihm ‚Bullrich-Salz’ gegeben“ ist nur eines von vielen Werken, die sich in einer Auswahl aus den Zuschriften der Jahre 1887 bis 1997 wiederfinden.
Natürlich darf auch eine Zusammenstellung aus dem Kuriositäten-Kabinett (der Stammtisch „Bullrich-Salz“ aus Nürnberg oder der „Bullrich-Club“ aus Essen) nicht fehlen; interessant ist es auch zu lesen, wie und wo überall sich der Markenname im Alltagsleben etabliert hat. Und wer in alten Zeiten schwelgen will, dem werden die Fotos, Illustrationen, Plakate und Anzeigen gefallen. Besonders Straßenbahn-Fans kommen auf ihre Kosten: Aufnahmen aus den Jahren 1936 bis 1963 aus verschiedenen deutschen Städten zeigen, wieviel Werbung für „Bullrich-Salz“ betrieben wurde. Und dass Vicco von Bülow (Loriot), Theodor Fontane, Walter Benjamin, Henri Nannen, Martin Buchholz, Sönke Wortmann und Ottfried Fischer direkte oder indirekte Verbindungen mit „Bullrich-Salz“ haben, kann nicht verwundern – in 180 Jahren bleibt viel Raum für hochkarätige Kontakte.
„BULLRICH-SALZ: Marke – Mythos – Magensäure“ von Matthias Gerschwitz gibt es im Buchhandel und im Online-Buchhandel. Das Buch ist eine schöne Geschenkidee – nicht nur, aber auch – für (Schwieger-)Muttis und Papis, Tanten und Onkels, Omas und Opas. Für alte und junge, frühere und heutige Verwender. Und für Anhänger von Familiengeschichten und / oder traditionsreichen Unternehmen. Und natürlich für alle Fans von alten Marken wie „Bullrich-Salz“ und der ihnen eigenen Patina.
228 Seiten mit über 180 Abbildungen
ISBN 978-3-8334-8222-9, € 19,90
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Matthias Gerschwitz
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10585 Berlin
Telefon: 030/34 70 49 83
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Matthias Gerschwitz wurde 1959 als sechstes und jüngstes Kind einer musikalischen Familie in Wuppertal geboren und wuchs in Solingen auf. Der Vater war Kirchenmusikdirektor, die Mutter gab Blockflötenunterricht; zu den Geschwistern gehören u.a. ein Cellist, eine Geigerin und der aktuelle Keyboarder der legendären Formation „Iron Butterfly“. Bei so vielen Musikern in der Familie zog Matthias Gerschwitz es vor, einen anderen Berufsweg einzuschlagen. Bereits früh entwickelte sich ein Hang zur Werbung. Die Faszination für Sprache und die daraus resultierende Möglichkeit, durch Worte Bilder entstehen zu lassen, mündete in den Studiengang „Werbewirtschaft“, begonnen an der FHW Pforzheim und abgeschlossen an der Akademie für Marketing-Kommunikation in Frankfurt/Main.
Matthias Gerschwitz ist seit 1992 in Berlin als Kommunikationswirt selbständig. Zuvor arbeitete er im Marketing für verschiedene Unternehmen und Produkte, so u. a. auch für „Bullrich-Salz“. Die ungebrochene Faszination für dieses traditionsreiche Produkt veranlasste ihn, die Geschichte eines der ältesten deutschen Markenartikel zu recherchieren. Das Ergebnis liegt nun in Form dieses Buches vor.
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