25.10.2007 - 10:21 - Kunst & Kultur

Ein Frauenschicksal im Kalten Krieg

Pressemitteilung von: Frieling-Verlag Berlin
Berlin, 25. Oktober 2007 - Filmportrait über Frieling-Autorin Ursula Rumin

Ob Ursula Rumin zu Kriegszeiten geglaubt hätte, dass ihre Tagebucheinträge Jahrzehnte später als Grundlage für ein Filmporträt über ihr Leben dienen würden? Wahrscheinlich nicht. Doch tatsächlich: Die Berliner à jour Film- und Fernsehproduktion hat aus Ursula Rumins bewegendem Schicksal einen 75minütigen Dokumentarfilm gemacht. Im Rahmen des 50. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm kann das Filmportrait „Ursula R. – ein Frauenschicksal im Kalten Krieg“ vom 29. Oktober bis zum 4. November 2007 im DOK Markt Digital angeschaut und bewertet werden.
Nähere Informationen zum Film „Ursula R. – ein Frauenschicksal im Kalten Krieg“ im Internet unter www.dok-leipzig.de.

Die ehemalige Drehbuchautorin kann auf ein Leben voller Höhen und Tiefen zurückblicken. 1923 in Schlesien geboren, war sie nach dem Krieg in Berlin wohnhaft, bevor sie 1952 vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet und durch ein Militärtribunal zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde. Im Strafgebiet Workuta am Nördlichen Eismeer musste sie unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, konnte jedoch durch eine Amnestie im Jahre 1954 nach Berlin zurückkehren. Seit dem Mauerbau lebt Ursula Rumin in Köln, wo sie beim Westdeutschen Rundfunk und bei der Deutschen Welle/TV arbeitete.

Mit ihren Erlebnissen während Kriegs- und Nachkriegszeit setzte sich Ursula Rumin immer wieder auseinander und konnte auf Grund ihrer persönlichen Tagebuchaufzeichnungen so manche Erinnerung vor der Vergessenheit bewahren. Heute kann die Autorin auf zahlreiche Veröffentlichungen verweisen. Zur Frankfurter Buchmesse 2007 präsentierte der Frieling-Verlag das neue Buch der Kölnerin: „Die Kraft zu leben. Drei Frauen – hundert Jahre. Eine Trilogie der Zeitgeschichte“. Auch dieses Werk gründet auf Tagebucheinträgen – doch dieses Mal aus drei Generationen.

Über das Zeitgeschehen aus mehr als hundert Jahren wird Ursula Rumin am 8. November 2007 in Köln berichten. Wer die Autorin live erleben möchte, ist herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.

Termin und Ort der Lesung:
Donnerstag, 8. November 2007, 19.00 Uhr
MATERNUS-Seniorenwohnanlage
Hauptstraße 128, 50996 Köln

Im Frieling-Verlag Berlin erschienene Publikationen von Ursula Rumin:

Rumin, Ursula: „Hallo, Fräulein! Roman einer Jugend im Kalten Krieg“
192 Seiten • 9,90 EUR • ISBN 978-3-8280-2392-4

Rumin, Ursula: „Die Kraft zu leben. Drei Frauen – hundert Jahre. Eine Trilogie der Zeitgeschichte“
368 Seiten • 15,90 EUR • ISBN 978-3-8280-2489-2

Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden!

Frieling-Verlag Berlin
Rheinstraße 46
12161 Berlin
Tel.: 0 30/7 66 99 90
E-Mail:

Ansprechpartner:
Zdenka Hruby / Verena Bankamp

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Seit über 20 Jahren unterstützt der Frieling-Verlag Berlin Autoren bei der Veröffentlichung ihrer Werke. Jeder Autor erhält während des gesamten Herstellungsprozesses eine persönliche Betreuung. Lektoren unterstützen bei der Entfaltung der persönlichen Handschrift und stehen den Autoren mit Rat und Tat zur Seite. Professionelle Pressearbeit und aktiver Vertrieb bringen die Bücher schließlich zu den Lesern. Durch partnerschaftliche Risikobeteiligung an den Kosten für die Erstauflage erhalten deutlich mehr Manuskripte die Chance einer Veröffentlichung als bei einem Programmverlag. Dadurch weist der Berliner Frieling-Verlag ein Buchprogramm mit beachtlicher Bandbreite auf. Darüber hinaus bietet er Autoren immer wieder neue Publikationsmöglichkeiten an: Dazu zählen neuerdings die Produktion von Hörbüchern sowie qualitativ hochwertig hergestellte Monographie- und Anthologiekalender.

Mit diesem Konzept gehe die kulturelle Funktion des Privatverlags über das rein verlegerische Unternehmensziel hinaus, so Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann. „Die gesellschaftliche Aufgabe des Verlages ist die Förderung der Bürgerkultur, zu der auch das Schreiben gehört.“, erklärt der Publizist, „Genauer gesagt: Ebenso der freie kreative Ausdruck wie das Schaffen von schriftlichen Zeitzeugnissen, kritischen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Problemen sowie Ratgebern zu den wichtigen Themen unserer Zeit.“

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