24.10.2007 - 11:45 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
direct/ Fidelity International (DE) - Fidelity Umfrage: Anleger stehen Abgeltungssteuer ahnungslos gegenüber
Pressemitteilung von: Fidelity International (DE)
Fidelity Umfrage: Anleger stehen Abgeltungssteuer ahnungslos gegenüber
Kronberg im Taunus, 24. Oktober 2007 - Wertpapierbesitzer sind bisher kaum auf die am 01. Januar 2009 in Kraft tretende Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge vorbereitet, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Fidelity International zeigt. Nur 14 Prozent der Wertpapierbesitzer wissen, was mit dem Begriff Abgeltungssteuer gemeint ist. Jeder dritte der informierten Anleger will in Zukunft übriges Geld lieber für den Konsum ausgeben, anstatt es zu sparen.
Die Abgeltungssteuer trifft in Zukunft vor allem diejenigen Anleger, die ihr Depot häufig umschichten und dabei hohe Beträge bewegen. Mehr als jeder dritte Wertpapierbesitzer hat in den vergangenen zwölf Monaten sein Depot umgeschichtet, wie aus der Umfrage hervorgeht. Nahezu die Hälfte der Anleger hat dabei Anteile im Gesamtwert von mehr als 5.000 Euro verkauft und neu investiert.
"Die Abgeltungssteuer hat für die Anleger in Deutschland hohe Relevanz. Allerdings ist der großen Mehrheit der Anleger bislang unbekannt, welche Veränderungen auf sie zukommen", sagte Alfred Strebel, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland. "Die Finanzbranche trägt eine hohe Verantwortung, den Bürgern die Konsequenzen der Abgeltungssteuer deutlich zu machen. Der Aufklärungsbedarf ist sehr hoch."
Neue Steuer lässt Anleger mehr konsumieren statt sparen
Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei den Bank- und Finanzberatern zu, da diese das Umschichtungsverhalten der Wertpapierbesitzer maßgeblich beeinflussen. Für 72 Prozent der Anleger, die umgeschichtet haben, lag die Ursache für die Depotveränderungen bei den Beratern. Jeder vierte Wertpapierbesitzer nannte Medienberichte als entscheidenden Impuls für eine Umschichtung in den vergangenen zwölf Monaten.
Jeder dritte Wertpapierbesitzer, der den Begriff Abgeltungssteuer kennt, will nach ihrer Einführung zur Verfügung stehendes Geld lieber für den Konsum oder Reisen ausgeben anstatt es anzulegen. "Die Abgeltungssteuer läuft in dieser Form den Bestrebungen zuwider, die Menschen stärker zur privaten Vorsorge zu ermuntern. Es kommt nun darauf an, Argumente zu liefern, warum sich langfristiges Sparen dennoch lohnt", betonte Strebel. Ob mit oder ohne Abgeltungssteuer - entscheidend ist es, eine möglichst hohe Nettorendite zu erzielen. Dies gelingt am ehesten mit einer Anlage in Aktien, am besten breit gestreut in Form von Aktienfonds.
Die bei einer Geldanlage anfallenden Kosten werden für viele Anleger in Zukunft zum zentralen Entscheidungskriterium: 72 Prozent der Depotinhaber, die den Begriff Abgeltungssteuer kennen, wollen stärker auf Gebühren achten als bisher. Den Bank- und Finanzberatern steht dabei eine Beratungswelle bevor, da viele noch vor Inkrafttreten der steuerlichen Änderungen ihre Anlagestrategie überprüfen lassen wollen. Dennoch wird die Abgeltungssteuer die Anleger nicht gänzlich vom Umschichten abhalten: Nur knapp ein Fünftel derjenigen, die den Begriff Abgeltungssteuer kennen, will in Zukunft auf Depotumschichtungen verzichten.
Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Finanzforschung im Auftrag von Fidelity International eine repräsentative Gruppe von 500 Wertpapierbesitzern über 18 Jahren. Erhebungszeitraum war September 2007.
Fidelity International ist eines der weltweit führenden Fondsmanagement-Unternehmen und seit fast vier Jahrzehnten auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktiv. Die mehr als 900 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Niederlassungen Fidelity Investment Services GmbH, Fidelity Investments International - Niederlassung Frankfurt, Fidelity Investment Management GmbH und Fidelity Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen ein Fondsvermögen in Publikumsfonds von 12,01 Milliarden Euro, vertreiben 103 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand: 30.06.2007). Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.
Herausgeber: Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Alfred Strebel, Dr. Andreas Prechtel
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Fidelity International
Unternehmenskommunikation
Jörg E. Allgäuer
Telefon 0 61 73.5 09-38 70
Dr. Sinan Y. Temelli
Telefon 0 61 73.5 09-38 71
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Stefan Barkhausen
Telefon 0 61 73.5 09-38 75
Telefax 0 61 73.5 09-48 79

Kronberg im Taunus, 24. Oktober 2007 - Wertpapierbesitzer sind bisher kaum auf die am 01. Januar 2009 in Kraft tretende Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge vorbereitet, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Fidelity International zeigt. Nur 14 Prozent der Wertpapierbesitzer wissen, was mit dem Begriff Abgeltungssteuer gemeint ist. Jeder dritte der informierten Anleger will in Zukunft übriges Geld lieber für den Konsum ausgeben, anstatt es zu sparen.
Die Abgeltungssteuer trifft in Zukunft vor allem diejenigen Anleger, die ihr Depot häufig umschichten und dabei hohe Beträge bewegen. Mehr als jeder dritte Wertpapierbesitzer hat in den vergangenen zwölf Monaten sein Depot umgeschichtet, wie aus der Umfrage hervorgeht. Nahezu die Hälfte der Anleger hat dabei Anteile im Gesamtwert von mehr als 5.000 Euro verkauft und neu investiert.
"Die Abgeltungssteuer hat für die Anleger in Deutschland hohe Relevanz. Allerdings ist der großen Mehrheit der Anleger bislang unbekannt, welche Veränderungen auf sie zukommen", sagte Alfred Strebel, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland. "Die Finanzbranche trägt eine hohe Verantwortung, den Bürgern die Konsequenzen der Abgeltungssteuer deutlich zu machen. Der Aufklärungsbedarf ist sehr hoch."
Neue Steuer lässt Anleger mehr konsumieren statt sparen
Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei den Bank- und Finanzberatern zu, da diese das Umschichtungsverhalten der Wertpapierbesitzer maßgeblich beeinflussen. Für 72 Prozent der Anleger, die umgeschichtet haben, lag die Ursache für die Depotveränderungen bei den Beratern. Jeder vierte Wertpapierbesitzer nannte Medienberichte als entscheidenden Impuls für eine Umschichtung in den vergangenen zwölf Monaten.
Jeder dritte Wertpapierbesitzer, der den Begriff Abgeltungssteuer kennt, will nach ihrer Einführung zur Verfügung stehendes Geld lieber für den Konsum oder Reisen ausgeben anstatt es anzulegen. "Die Abgeltungssteuer läuft in dieser Form den Bestrebungen zuwider, die Menschen stärker zur privaten Vorsorge zu ermuntern. Es kommt nun darauf an, Argumente zu liefern, warum sich langfristiges Sparen dennoch lohnt", betonte Strebel. Ob mit oder ohne Abgeltungssteuer - entscheidend ist es, eine möglichst hohe Nettorendite zu erzielen. Dies gelingt am ehesten mit einer Anlage in Aktien, am besten breit gestreut in Form von Aktienfonds.
Die bei einer Geldanlage anfallenden Kosten werden für viele Anleger in Zukunft zum zentralen Entscheidungskriterium: 72 Prozent der Depotinhaber, die den Begriff Abgeltungssteuer kennen, wollen stärker auf Gebühren achten als bisher. Den Bank- und Finanzberatern steht dabei eine Beratungswelle bevor, da viele noch vor Inkrafttreten der steuerlichen Änderungen ihre Anlagestrategie überprüfen lassen wollen. Dennoch wird die Abgeltungssteuer die Anleger nicht gänzlich vom Umschichten abhalten: Nur knapp ein Fünftel derjenigen, die den Begriff Abgeltungssteuer kennen, will in Zukunft auf Depotumschichtungen verzichten.
Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Finanzforschung im Auftrag von Fidelity International eine repräsentative Gruppe von 500 Wertpapierbesitzern über 18 Jahren. Erhebungszeitraum war September 2007.
Fidelity International ist eines der weltweit führenden Fondsmanagement-Unternehmen und seit fast vier Jahrzehnten auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktiv. Die mehr als 900 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Niederlassungen Fidelity Investment Services GmbH, Fidelity Investments International - Niederlassung Frankfurt, Fidelity Investment Management GmbH und Fidelity Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen ein Fondsvermögen in Publikumsfonds von 12,01 Milliarden Euro, vertreiben 103 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand: 30.06.2007). Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.
Herausgeber: Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus.
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Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111
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