23.10.2007 - 17:06 - Politik, Recht & Gesellschaft

WIEN 2008: ZEHN JAHRE SPÄTER - Veranstaltungen zur UNO-Drogenkonferenz

Pressemitteilung von: ENCOD
Im Juni 1998 verkündeten die Vereinten Nationen eine 10-Jahres-Strategie, um messbare Resultate im Kampf gegen Drogen zu erzielen. Diese Strategie beinhaltet auch eine deutliche Reduktion des Anbaus
von Hanf, Koka und Schlafmohn bis ins Jahr 2008.

Am 10.März 2008 trifft sich die Drogenkommission der Vereinten Nationen in Wien um die Resultate dieser Strategie zu beraten. In den letzten 10 Jahren war der "Krieg gegen Drogen" wieder einmal
erfolglos. Der Gebrauch von Drogen kann Probleme verursachen, aber das Verbot von Drogen führt zu Katastrophen.

Millionen von Leute werden kriminalisiert, Milliarden von Euros werden für einen sinnlosen und kontraproduktiven "Krieg gegen Drogen" ausgegeben. Die Bemühungen den Schaden zu minimieren und den verantwortlichen Umgang mit Drogen zu verbessern werden durch Regierungen aktiv vereitelt.

Unterdessen bleibt der Drogenmarkt in den Händen des organisierten Verbrechens, die erhebliche Gewinne erwirtschaften. Dadurch wird das globale Wirtschaftssystem gestört und eine weit verbreitete
Korruption ist eine Folge davon. Die Drogenpolitik sollte eine Angelegenheit des öffentlichen
Gesundheitswesens sein und nicht der Exekutive.

Wir fordern von der UNO, das Recht für alle erwachsen Weltbürger Pflanzen für den Eigenbedarf und nicht kommerzielle Zwecke anzubauen. Gleichzeitig sollte es einzelnen Ländern erlaubt sein, eine
Drogenpolitik zu erproben, welche nicht auf Verboten basiert.

"Vienna 2008" ist die Gelegenheit dieses dringende Anliegen den Vereinten Nationen vorzubringen. Bitte unterstützen Sie uns in Wien. Für Anreiseinformationen und Unterbringungen würden wir uns freuen
wenn sie uns kontaktieren.

Das Programm:

Freitag 7. März: Konferenz: Der Drogenkrieg eine dienliche Lüge. Eine Analyse der Hintergründe zum Drogenverbot

Samstag 8. März: Demonstration: Gesundheit statt Krieg. Demonstrationsumzug zum UNO-Center

Sonntag 9. März: Ausstellung und Seminare über die Vorteile des Gebrauchs heute verbotener Pflanzen und Substanzen

Der Krieg gegen Drogen muss aufhören! Helfen Sie uns Frieden zu schließen!

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

European Coalition for Just and Effective Drug Policies
Lange Lozanastraat 14
B - 2018 Antwerpen
Tel. + 32 495 122 644
E-mail:
www.encod.org

Kontakt in Deutschland:

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akzept e.V.
Christine Kluge Haberkorn
Südwestkorso 14
D- 12161 Berlin
Tel 030 8222802
Fax 030 8222802

ENCOD ist die größte Nicht-Regierungs-Organisation in Europa, die sich mit einer sinnvollen, friedlichen, wissenschaftlichen und demokratischen Drogenpolitk auseinander setzt.

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