(openPR) Eine chronische Erkrankung, nicht enden wollende Schmerzen oder gar eine tödliche Krankheit.
Einen Jeden kann es treffen. Ob soziale Probleme im familiären Umfeld oder Probleme im Alltag können einen aus der Bahn werfen. Der erste Weg bei Erkrankung sollte immer der zum Arzt sein oder bei sozialen Problemen der zum Sozialarbeiter.
Dennoch bleiben nach den ersten Konsultationen meist Fragen offen. Hier springen dann häufig die Selbsthilfegruppen ein. In den Gruppen tauschen sich Betroffene aus, die gleiche oder ähnliche Probleme mit ihrer Erkrankung haben.
Sie informieren über die Krankheiten, helfen bei Behördengängen, schildern manchmal nur wie sie selber mit der Erkrankung umgehen. Sie verstehen sich keinesfalls als Ersatz für Ärzte, machen auch keine Rechtsberatungen, aber beantworten Fragen die bei den Arztbesuchen nicht erörtert werden konnten.
Selbsthilfegruppen schaffen Kontakte und holen Menschen aus den zumeist bereits bestehenden sozialen Isolationen heraus.
Eine Schwierigkeit ist jedoch, allen Selbsthilfegruppen gemein, ihren
Bekanntheitsgrad zu steigern, damit Hilfesuchende überhaupt zu den Gruppen finden.
Vor diesem Problem standen auch Heidi Witt und Wolfgang Ramsteiner. Beide sind selbst an Lungenemphysem und COPD im fortgeschrittenen Stadium erkrankt. Trotzdem gründeten sie im Jahr 2006 die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Region Aachen. Diese regionale Gruppe ist eine von derzeit 32 zur Dachorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland gehörenden.
Zu Beginn stellten Sie sich die Frage; wie machen wir die Gruppe bekannt? Flyer bei Arztpraxen und Apotheken verteilen und die Presse
informieren ist eine Sache.
In diesem Jahr kamen Heidi Witt und Wolfgang Ramsteiner dann auf die Idee
einen Selbsthilfegruppentag in Würselen zu organisieren auf dem sich auch andere Gruppen mit ihren Ständen der Bevölkerung präsentieren können.
Interessierte Bürger können dann vor Ort den direkten Kontakt zu den Gruppen knüpfen.
Frau Witt und Herr Ramsteiner konnten außerdem den Bürgermeister der Stadt Würselen Herrn Breuer als Schirmherrn für ihr Projekt gewinnen und so auf seine tatkräftige Unterstützung bauen.
Am 3. November 2007 von 11:00 – 18:00 Uhr ist es nun so weit.
Die Selbsthilfegruppen werden sich den Fragen der Bürger im
Alten Rathaus in der Kaiserstrasse in Würselen stellen und ihre Gruppen, Informationsangebote und Hilfeleistungen präsentieren.
Wir würden uns freuen auch Sie am 03.11. in Würselen begrüßen zu dürfen.
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.
Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“
* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung
Kontaktadresse bundesweit:
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem - COPD
Jens Lingemann
Lindstockstr. 30
45527 Hattingen
Tel.: 02324 / 999 959













