18.10.2007 - 12:47 - Kunst & Kultur
Francesco Pignatelli in der Art Galerie 7 Köln
Pressemitteilung von: Art Galerie 7 / PR Agentur: pr cologne agentur für kommunikation
Einladung und Pressemitteilung zur Ausstellung
FRAGILE von Francesco Pignatelli
In der Art Galerie 7, St. Apernstraße 7, 50667 Köln
Vernissage am 26. Oktober 2007, 19-21 Uhr
Francesco Pignatelli ist nicht interessiert daran, die Wirklichkeit naturgetreu abzubilden. Seine Fotogafien, die unter dem Titel FRAGILE entstanden, zeigen verfremdet wirkende Landschaftsfotos, die unsere Aufmerksamkeit auf die Natur als verletzbares Objekt ziehen. Der Fotokünstler kehrt die für unser Auge sichtbaren Landschaftsfarben um, indem er die Negative der Farbfotografien für den Druck nimmt. Die Äste eines Baums zeigt er so, wie das mechanische Auge seiner Kamera sie sieht. Dabei ist eine gewisse Grammatik der Farbgebung zu beobachten: Grün nimmt rötliche Züge an, Blau wird gelb, natürliches Weiß wird schwarz und umgekehrt. Zugleich erhalten seine Fotoarbeiten durch diese Technik einen dreidimensionalen Aspekt, der noch verstärkt wird durch die Präsentation hinter Plexiglas.
Die Verfremdung der natürlichen Landschaftsfarben verleiht seinen Fotografien impressionistische Züge. Manche von ihnen wecken sogar märchenhafte Assoziationen – sie erinnern an die verwunschenen, von mythischen Gestalten besetzten Wälder der Romantiker und beflügeln auf diese Weise unsere eigene Phantasie. Da sie zu unterschiedlichen Tages- und Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, spiegeln sie jeweils andere Aspekte der Landschaften wieder. Die hieraus entstandenen Variationen in der Farbgebung lenken die Aufmerksamkeit auf immer wieder neue Details. Zugleich stellen sie unsere „natürliche“ Wahrnehmung in Frage. Wir gehen mit dem Künstler auf eine Entdeckungsreise in Landschaften, die wir längst zu kennen glaubten und daher kaum noch beachteten. Die Irritation, die sich aus der veränderten Wahrnehmung ergibt, führt zu einer Faszination von dem neu Entdeckten. Francesco Pignatellis Fotoarbeiten berühren die Emotionen des Betrachters, der in ihnen auch seine eigenen Erinnerungen wiederfindet. Der Künstler benutzt, wie Kritiker meinen, die Fotografie, um sie auszulöschen, und erreicht auf diese Weise poetische Effekte.
Francesco Pignatelli
Francesco Pignatelli lebt und arbeitet in Mailand. Seine Werke waren bereits in Galerien in Turin, Mailand, Rom, Venedig, Straßburg, Bonn, Paris und Toronto zu sehen. Auch die Art Galerie 7 veranstaltete schon eine erfolgreiche Einzelausstellung der „Reversed Cities“ mit dem Künstler, den sie auch auf Messen in Karlsruhe, Salzburg und Köln (Art Fair) präsentierte.
Während seines Aufenthalts in London – zwischen 1992 und 1994 – begann er mit der Fotografie zu experimentieren. 1999 entstanden auch seine Schwarz-Weiß-Portraits bekannter Persönlichkeiten aus Film, Theater und Fotografie, darunter Nagisa Oshima, Wim Wenders, Peter Greenaway, Duane Michals, Takeshi Kitano und Robert Wilson. 2003 entstand seine Serie „Reversed Cities“, in denen er sich mit einer Reihe internationaler Städte, darunter Tokyo, New York und Paris. 2004 schließlich folgte die Serie „Reversed Renaissance“ mit Referenzen an das Kino und die Malerei, die sich durch sein ganzes Werk ziehen.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
pr cologne
agentur für kommunikation
Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18-26
50672 Köln
Fon: 0221-250 89 93
Fax: 0221-250 89 94
Mobil: 0179-469 04 44

www.pr-cologne.de
Kurzportrait Art Galerie 7
Die ART Galerie 7 in der renommierten Kölner St. Apern Straße wurde im März 2003 von Martina Kaiser und Meike Knüppe gegründet. 2007 wird die Galerie zum 4. Mal auf der Art Fair International präsent sein und zum 1. Mal war sie in diesem Jahr auf der JAM Art, die parallel zur Art Cologne Palma de Mallorca stattfand. Diese Messe werten die beiden Galeristinnen als einen neuen, interessanten Spielort für den Kunstmarkt.
Martina Kaiser und Meike Knüppe sind mit dem Kölner Kunstgeschehen bestens vertraut. Vor der Gründung der eigenen Galerie war Martina Kaiser langjährige Mitarbeiterin im Kunsthandel einer Kölner Galerie; Meike Knüppe arbeitete mehrere Jahre als Kunsthistorikerin M. A. im internationalen Auktionshaus Sotheby's in Köln.
Die ART Galerie 7 ist spezialisiert auf internationale, zeitgenössische Kunst. Die Schwerpunkte liegen auf Fotografie, Malerei, den überschneidenden Formen der beiden Genres und auf der Skulptur. Martina Kaiser und Meike Knüppe vertreten Künstler der Düsseldorfer Schule – darunter die jungen Talente der Malerei: die Meisterschülerin Sala Lieber und Sandra Schlipkoeter, die im Sommer eine Ausstellung in der Galerie mit ihren eigenen Arbeiten bestritten haben. Aber auch die Künstler Igor Oleinikov, ein Lüppertz-Meisterschüler, Ekatherina S. sowie Ren Rong aus China haben an der Akademie Düsseldorf ihr Studium als Meisterschüler absolviert und werden regelmäßig in der Art Galerie 7 und auf Messen gezeigt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Zu den Fotokünstlern der Galerie mit differenzierten, innovativen Techniken gehören Andrea Hold-Ferneck, Thorsten Kern, R. J. Kirsch, Renate Olbrich und der oben beschriebene Francesco Pignatelli, dessen Einzelausstellung im November 2007, parallel zur jungen Kölner Kunstmesse art.fair 21, in der Galerie gezeigt wird.
Marc Lüders malt seine Figuren und Objekte auf Fotografie, Annette Riemann lässt neue Farblandschaften auf Fotopapier entstehen; der Wiener Künstler Rudolf Heller verwirklicht Parallelarbeiten mit vegetativen Formen auf transparenter Folie.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.artgalerie7.de
FRAGILE von Francesco Pignatelli
In der Art Galerie 7, St. Apernstraße 7, 50667 Köln
Vernissage am 26. Oktober 2007, 19-21 Uhr
Francesco Pignatelli ist nicht interessiert daran, die Wirklichkeit naturgetreu abzubilden. Seine Fotogafien, die unter dem Titel FRAGILE entstanden, zeigen verfremdet wirkende Landschaftsfotos, die unsere Aufmerksamkeit auf die Natur als verletzbares Objekt ziehen. Der Fotokünstler kehrt die für unser Auge sichtbaren Landschaftsfarben um, indem er die Negative der Farbfotografien für den Druck nimmt. Die Äste eines Baums zeigt er so, wie das mechanische Auge seiner Kamera sie sieht. Dabei ist eine gewisse Grammatik der Farbgebung zu beobachten: Grün nimmt rötliche Züge an, Blau wird gelb, natürliches Weiß wird schwarz und umgekehrt. Zugleich erhalten seine Fotoarbeiten durch diese Technik einen dreidimensionalen Aspekt, der noch verstärkt wird durch die Präsentation hinter Plexiglas.
Die Verfremdung der natürlichen Landschaftsfarben verleiht seinen Fotografien impressionistische Züge. Manche von ihnen wecken sogar märchenhafte Assoziationen – sie erinnern an die verwunschenen, von mythischen Gestalten besetzten Wälder der Romantiker und beflügeln auf diese Weise unsere eigene Phantasie. Da sie zu unterschiedlichen Tages- und Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, spiegeln sie jeweils andere Aspekte der Landschaften wieder. Die hieraus entstandenen Variationen in der Farbgebung lenken die Aufmerksamkeit auf immer wieder neue Details. Zugleich stellen sie unsere „natürliche“ Wahrnehmung in Frage. Wir gehen mit dem Künstler auf eine Entdeckungsreise in Landschaften, die wir längst zu kennen glaubten und daher kaum noch beachteten. Die Irritation, die sich aus der veränderten Wahrnehmung ergibt, führt zu einer Faszination von dem neu Entdeckten. Francesco Pignatellis Fotoarbeiten berühren die Emotionen des Betrachters, der in ihnen auch seine eigenen Erinnerungen wiederfindet. Der Künstler benutzt, wie Kritiker meinen, die Fotografie, um sie auszulöschen, und erreicht auf diese Weise poetische Effekte.
Francesco Pignatelli
Francesco Pignatelli lebt und arbeitet in Mailand. Seine Werke waren bereits in Galerien in Turin, Mailand, Rom, Venedig, Straßburg, Bonn, Paris und Toronto zu sehen. Auch die Art Galerie 7 veranstaltete schon eine erfolgreiche Einzelausstellung der „Reversed Cities“ mit dem Künstler, den sie auch auf Messen in Karlsruhe, Salzburg und Köln (Art Fair) präsentierte.
Während seines Aufenthalts in London – zwischen 1992 und 1994 – begann er mit der Fotografie zu experimentieren. 1999 entstanden auch seine Schwarz-Weiß-Portraits bekannter Persönlichkeiten aus Film, Theater und Fotografie, darunter Nagisa Oshima, Wim Wenders, Peter Greenaway, Duane Michals, Takeshi Kitano und Robert Wilson. 2003 entstand seine Serie „Reversed Cities“, in denen er sich mit einer Reihe internationaler Städte, darunter Tokyo, New York und Paris. 2004 schließlich folgte die Serie „Reversed Renaissance“ mit Referenzen an das Kino und die Malerei, die sich durch sein ganzes Werk ziehen.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
pr cologne
agentur für kommunikation
Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18-26
50672 Köln
Fon: 0221-250 89 93
Fax: 0221-250 89 94
Mobil: 0179-469 04 44
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Kurzportrait Art Galerie 7
Die ART Galerie 7 in der renommierten Kölner St. Apern Straße wurde im März 2003 von Martina Kaiser und Meike Knüppe gegründet. 2007 wird die Galerie zum 4. Mal auf der Art Fair International präsent sein und zum 1. Mal war sie in diesem Jahr auf der JAM Art, die parallel zur Art Cologne Palma de Mallorca stattfand. Diese Messe werten die beiden Galeristinnen als einen neuen, interessanten Spielort für den Kunstmarkt.
Martina Kaiser und Meike Knüppe sind mit dem Kölner Kunstgeschehen bestens vertraut. Vor der Gründung der eigenen Galerie war Martina Kaiser langjährige Mitarbeiterin im Kunsthandel einer Kölner Galerie; Meike Knüppe arbeitete mehrere Jahre als Kunsthistorikerin M. A. im internationalen Auktionshaus Sotheby's in Köln.
Die ART Galerie 7 ist spezialisiert auf internationale, zeitgenössische Kunst. Die Schwerpunkte liegen auf Fotografie, Malerei, den überschneidenden Formen der beiden Genres und auf der Skulptur. Martina Kaiser und Meike Knüppe vertreten Künstler der Düsseldorfer Schule – darunter die jungen Talente der Malerei: die Meisterschülerin Sala Lieber und Sandra Schlipkoeter, die im Sommer eine Ausstellung in der Galerie mit ihren eigenen Arbeiten bestritten haben. Aber auch die Künstler Igor Oleinikov, ein Lüppertz-Meisterschüler, Ekatherina S. sowie Ren Rong aus China haben an der Akademie Düsseldorf ihr Studium als Meisterschüler absolviert und werden regelmäßig in der Art Galerie 7 und auf Messen gezeigt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Zu den Fotokünstlern der Galerie mit differenzierten, innovativen Techniken gehören Andrea Hold-Ferneck, Thorsten Kern, R. J. Kirsch, Renate Olbrich und der oben beschriebene Francesco Pignatelli, dessen Einzelausstellung im November 2007, parallel zur jungen Kölner Kunstmesse art.fair 21, in der Galerie gezeigt wird.
Marc Lüders malt seine Figuren und Objekte auf Fotografie, Annette Riemann lässt neue Farblandschaften auf Fotopapier entstehen; der Wiener Künstler Rudolf Heller verwirklicht Parallelarbeiten mit vegetativen Formen auf transparenter Folie.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.artgalerie7.de
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