16.10.2007 - 09:11 - Gesundheit & Medizin
Allergien auf dem Vormarsch - Selbsthilfegruppe in der Espan-Klinik
Pressemitteilung von: Espan-Klinik
In zunehmendem Umfang sind Allergien auf Pflanzen, Tiere und Lebensmittel die Auslöser für eine Asthmaerkrankung. Dies war eine Kernaussage einer Patientenschulung in der Espan-Klinik, Rehabilitationsfachklinik für Atemwegserkrankungen, Zu Gast war der Ortsverband Hohenstaufen des DAAB (Deutscher Al-lergie- und Asthmabund).
Da bei den Teilnehmern neben dem (allergischen) Asthma auch die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) als Krankheitsbild vertreten war, stieß der erste Vortrag des Seminars gleich auf großes Interesse. Die Übersicht über die Krankheitsbilder Asthma, Bronchitis und COPD (Chronisch obstruktive Bronchitis mit Emphysem). wurde vom Chefarzt der Espan-Klinik, Herrn Michael Schnölzer (Pneumologe, Internist, Allergo-loge, Somnologe) sehr plastisch dargestellt.
Die physikalische Therapie, hier vor allem die Atemtherapie, verkörpert einen wesentlichen Eckpfeiler der Behandlung im Rahmen einer stationä-ren Rehabilitationsmaßnahme. Durch Mitmachübungen wurde den Zuhö-rern sehr schnell klar, dass Atemübungen in jeder Situation des täglichen Lebens durchgeführt werden können. Auf diese Alltagstauglichkeit der Ü-bungen ist das Therapiekonzept der Espan-Klinik abgestimmt. Einen ganz wesentlichen Beitrag zur körperlichen Fitness und Belastbarkeit bietet der Lungensport. Eine Umfrage bei den Teilnehmern durch die Referentin, Frau Michaela Frisch (Therapieleiterin der Espan-Klinik) ergab das erfreuli-che Resultat, dass doch schon eine ganze Anzahl von Teilnehmern in einer Lungensportgruppe engagiert sind.
Nach den eher praktischen Darlegungen durch Frau Frisch folgten medizi-nisch orientierte Ausführungen über die Wirkung von Sport auf die Atmung. Und auch hier kam ganz klar die Aufforderung an die Teilnehmer sportlich aktiv zu sein. Neueste Studien belegten eindeutig die Effektivität von Sport, Lungensport und medizinischer Trainingstherapie, also Kraft- und Ausdauertraining an Geräten.
Die zunehmende Anzahl von Lungensportgruppen wie sie z.B. auch in der Espan-Klinik angeboten werden, geben Hoffnung auf eine flächendeckende Versorgung im ambulanten Bereich. "Mit einem effizienten Training kann bei COPD Patienten die Lebensquali-tät deutlich gebessert und die Lebensdauer verlängert werden", so das Schlusswort von Chefarzt Michael Schnölzer am Ende seines Vortrages.
Die positiven Auswirkungen einer ausgewogenen Ernährung auch bei Er-krankungen an den Atemwegen und der Umgang mit Nahrungsmittelaller-gien stand im Mittelpunkt des Vortrages der Diätassistentin, Frau Anette Müller. In der Espan-Klinik kümmern sich unter der Leitung des Chefkoches, Herrn Dieter Girg, 4 diätetisch geschulte Köche und eine Diätassistentin um die Belange der Patienten in Ernährungsfragen In Schulungen und Einzelgesprächen wird den Patienten ein entsprechendes Wissen für Ihre krankheitsbezogenen Ernährungsprobleme vermittelt. Vor allem auf die Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag wird dabei Wert gelegt.
Die Qualität der Diätküche wird regelmäßig durch die Diätgütegemein-schaft überprüft und zertifiziert. Seit über 25 Jahren führt die Espan-Klinik das RAL Diätgütezeichen und garantiert Ihren Patienten damit eine gleich-bleibend hohe Qualität der Versorgung.
Der zweite Tag begann mit der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse aus dem Vortrag von Frau Frisch. Sehr interessiert folgten die Teilnehmer den Therapieanleitungen in der Sporthalle. Die Inhalation und das Sole-schwimmbad rundeten den praktischen Teil des Seminars ab. Der zweite Teil der Vorträge begann mit der Frage "COPD - Eine Volks-krankheit ?". Auf Grund der Zahlen die Herr Schnölzer vortrug kann diese Frage nur mit Ja beantwortet werden. Die COPD wird im Jahr 2020 zu den weltweit dritthäufigsten Todesursachen gehören.
Die Oberärztin der Espan-Klinik, Frau Dr. med. Heike Seelbach (Internis-tin, Pneumologin, Allergologin) widmete sich in Ihrem ersten Vortrag dem Thema Allergie. Ausführlich beschrieb Sie das entstehen einer allergischen Reaktion, be-ginnend mit dem Erstkontakt, der Bildung von Antikörpern bis dann durch den zweiten Kontakt die eigentliche allergische Reaktion ausgelöst wird. Eine Vielzahl von Erkrankungen kann die Folge sein, allergischer Schnup-fen, allergisches Asthma, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie, Nessel-sucht, Kontaktekzem um nur einige zu nennen. Bei der Diagnostik dieser Krankheiten ist eine sorgfältige allergologische Anamnese der Grundbaustein der allergologischen Stufendiagnostik. Wegweisend kann eine erbliche Veranlagung zu Allergien sein, wenn z.B. beide Elternteile die gleiche Allergie haben, liegt das Allergierisiko für die Kinder zwischen 60 und 80 %.
Mit verschiedenen Allergietestungen kann dann in einem weiteren Schritt versucht werden das entsprechende Allergen zu identifizieren.
Allergenkarenz, d.h. das Vermeiden des Kontaktes mit einem bekannten Allergen ist sicherlich der beste Weg zur Vermeidung allergischer Reaktio-nen, dennoch nicht immer durchführbar. In manchen Bereichen ist auch eine Beschwerdereduzierung durch eine sogenannte Hyposensi-bilisierung möglich
Auch für den Bereich der Allergien gilt der Appell an die Teilnehmer sich vielfältig zu informieren und das Engagement in einer Selbsthilfegruppe ist dabei sicherlich ein wichtiger Baustein.
Den Abschluss der Vortragreihe bildete das Thema "Medikamente bei A-temnot". In einem ersten Schritt wurde den Seminarteilnehmern von Fr. Dr. Seel-bach der Unterschied zwischen der Bedarfsmedikamentation zur Sym-ptomkontrolle und der Dauermedikation zur Langzeitkontrolle verdeutlicht. Wichtig ist dabei, dass beide Medikamentenarten zu einer optimalen Ein-stellung der Erkrankung notwendig sind. Eine Schulung zur richtigen Handhabung der Medikamente ist ebenso unerlässlich wie ausführliche In-formationen über die Wirkungsweise und die Nebenwirkungen. Die an-schließende Diskussion unter den Teilnehmern machte schnell deutlich, dass im ambulanten Bereich häufig nicht ausreichend Zeit bleibt für eine ausreichende Schulung und dass man auf ein entsprechendes Angebot während einer stationären Rehabilitation hofft.
Das Seminar wurde durch einige Freizeitaktivitäten aufgelockert bzw. ab-gerundet. So traf man sich am Abend in geselliger Runde im Gasthof Rössle und ließ sich am Sonntag Morgen bei einer Führung im Narren-schopf auf sehr unterhaltsame Art von Bettina Fritz in die Geheimnisse der schwäbisch-alemannischen Fastnacht einführen. Die Espan-Klinik hat sich mit Ihrem Seminarprogramm für Selbsthilfe-gruppen zum Ziel gesetzt, aktuelle Informationen zur Behandlung von A-temwegserkrankungen in strukturierter Art und Weise den Betroffenen zu vermitteln und vor allem auf die positiven Effekte einer stationären Reha-bilitation in einer Fachklinik hinzuweisen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kliniken Benner GmbH & Co KG
Espan-Klinik
Gartenstraße 9
78073 Bad Dürrheim
Tel.: 07726/650
E-Mail.:
Kontakt: Heiko Biedehorn
Die Espan-Klinik ist eine Rehabilitationsfachklinik für Atemwegserkrankungen. Seit über 30 Jahren behandeln wir speziell Krankheitsbilder wie COPD, Chronische Bronchitis, Asthma, Erschöpfung der Atempumpe, z.n. Operationen an den Atemwegen. Mit einem langjährigen erfahrenen Team arbeiten wir mit einem interdisziplinären Ansatz, der neben der medizinischen Betreuung durch Fachärzte (Pneumologen) und hochspezialisierten Therapieangeboten auch die intensive psychologische Betreuung, sowie ein umfangreiches Schulungsprogramm beinhaltet. Basis für unsere Behandlungen sind die natürlichen Heilmittel des Kurortes Bad Dürrheim, Sole und Heilklima. Unser Haus verfügt über insgeamt 204 Betten in unterschiedlichen Kategorien (incl. O²-Versorgung im Zimmer). Die ruhige Lage direkt am Kurpark von Bad Dürrheim sorgt für ein ruhiges Umfeld in ebenem Gelände. Das umfangreiche Freizeitangebot des Club Bad Dürrheim ergänzt das Angebot in idealer Weise.
Da bei den Teilnehmern neben dem (allergischen) Asthma auch die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) als Krankheitsbild vertreten war, stieß der erste Vortrag des Seminars gleich auf großes Interesse. Die Übersicht über die Krankheitsbilder Asthma, Bronchitis und COPD (Chronisch obstruktive Bronchitis mit Emphysem). wurde vom Chefarzt der Espan-Klinik, Herrn Michael Schnölzer (Pneumologe, Internist, Allergo-loge, Somnologe) sehr plastisch dargestellt.
Die physikalische Therapie, hier vor allem die Atemtherapie, verkörpert einen wesentlichen Eckpfeiler der Behandlung im Rahmen einer stationä-ren Rehabilitationsmaßnahme. Durch Mitmachübungen wurde den Zuhö-rern sehr schnell klar, dass Atemübungen in jeder Situation des täglichen Lebens durchgeführt werden können. Auf diese Alltagstauglichkeit der Ü-bungen ist das Therapiekonzept der Espan-Klinik abgestimmt. Einen ganz wesentlichen Beitrag zur körperlichen Fitness und Belastbarkeit bietet der Lungensport. Eine Umfrage bei den Teilnehmern durch die Referentin, Frau Michaela Frisch (Therapieleiterin der Espan-Klinik) ergab das erfreuli-che Resultat, dass doch schon eine ganze Anzahl von Teilnehmern in einer Lungensportgruppe engagiert sind.
Nach den eher praktischen Darlegungen durch Frau Frisch folgten medizi-nisch orientierte Ausführungen über die Wirkung von Sport auf die Atmung. Und auch hier kam ganz klar die Aufforderung an die Teilnehmer sportlich aktiv zu sein. Neueste Studien belegten eindeutig die Effektivität von Sport, Lungensport und medizinischer Trainingstherapie, also Kraft- und Ausdauertraining an Geräten.
Die zunehmende Anzahl von Lungensportgruppen wie sie z.B. auch in der Espan-Klinik angeboten werden, geben Hoffnung auf eine flächendeckende Versorgung im ambulanten Bereich. "Mit einem effizienten Training kann bei COPD Patienten die Lebensquali-tät deutlich gebessert und die Lebensdauer verlängert werden", so das Schlusswort von Chefarzt Michael Schnölzer am Ende seines Vortrages.
Die positiven Auswirkungen einer ausgewogenen Ernährung auch bei Er-krankungen an den Atemwegen und der Umgang mit Nahrungsmittelaller-gien stand im Mittelpunkt des Vortrages der Diätassistentin, Frau Anette Müller. In der Espan-Klinik kümmern sich unter der Leitung des Chefkoches, Herrn Dieter Girg, 4 diätetisch geschulte Köche und eine Diätassistentin um die Belange der Patienten in Ernährungsfragen In Schulungen und Einzelgesprächen wird den Patienten ein entsprechendes Wissen für Ihre krankheitsbezogenen Ernährungsprobleme vermittelt. Vor allem auf die Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag wird dabei Wert gelegt.
Die Qualität der Diätküche wird regelmäßig durch die Diätgütegemein-schaft überprüft und zertifiziert. Seit über 25 Jahren führt die Espan-Klinik das RAL Diätgütezeichen und garantiert Ihren Patienten damit eine gleich-bleibend hohe Qualität der Versorgung.
Der zweite Tag begann mit der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse aus dem Vortrag von Frau Frisch. Sehr interessiert folgten die Teilnehmer den Therapieanleitungen in der Sporthalle. Die Inhalation und das Sole-schwimmbad rundeten den praktischen Teil des Seminars ab. Der zweite Teil der Vorträge begann mit der Frage "COPD - Eine Volks-krankheit ?". Auf Grund der Zahlen die Herr Schnölzer vortrug kann diese Frage nur mit Ja beantwortet werden. Die COPD wird im Jahr 2020 zu den weltweit dritthäufigsten Todesursachen gehören.
Die Oberärztin der Espan-Klinik, Frau Dr. med. Heike Seelbach (Internis-tin, Pneumologin, Allergologin) widmete sich in Ihrem ersten Vortrag dem Thema Allergie. Ausführlich beschrieb Sie das entstehen einer allergischen Reaktion, be-ginnend mit dem Erstkontakt, der Bildung von Antikörpern bis dann durch den zweiten Kontakt die eigentliche allergische Reaktion ausgelöst wird. Eine Vielzahl von Erkrankungen kann die Folge sein, allergischer Schnup-fen, allergisches Asthma, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie, Nessel-sucht, Kontaktekzem um nur einige zu nennen. Bei der Diagnostik dieser Krankheiten ist eine sorgfältige allergologische Anamnese der Grundbaustein der allergologischen Stufendiagnostik. Wegweisend kann eine erbliche Veranlagung zu Allergien sein, wenn z.B. beide Elternteile die gleiche Allergie haben, liegt das Allergierisiko für die Kinder zwischen 60 und 80 %.
Mit verschiedenen Allergietestungen kann dann in einem weiteren Schritt versucht werden das entsprechende Allergen zu identifizieren.
Allergenkarenz, d.h. das Vermeiden des Kontaktes mit einem bekannten Allergen ist sicherlich der beste Weg zur Vermeidung allergischer Reaktio-nen, dennoch nicht immer durchführbar. In manchen Bereichen ist auch eine Beschwerdereduzierung durch eine sogenannte Hyposensi-bilisierung möglich
Auch für den Bereich der Allergien gilt der Appell an die Teilnehmer sich vielfältig zu informieren und das Engagement in einer Selbsthilfegruppe ist dabei sicherlich ein wichtiger Baustein.
Den Abschluss der Vortragreihe bildete das Thema "Medikamente bei A-temnot". In einem ersten Schritt wurde den Seminarteilnehmern von Fr. Dr. Seel-bach der Unterschied zwischen der Bedarfsmedikamentation zur Sym-ptomkontrolle und der Dauermedikation zur Langzeitkontrolle verdeutlicht. Wichtig ist dabei, dass beide Medikamentenarten zu einer optimalen Ein-stellung der Erkrankung notwendig sind. Eine Schulung zur richtigen Handhabung der Medikamente ist ebenso unerlässlich wie ausführliche In-formationen über die Wirkungsweise und die Nebenwirkungen. Die an-schließende Diskussion unter den Teilnehmern machte schnell deutlich, dass im ambulanten Bereich häufig nicht ausreichend Zeit bleibt für eine ausreichende Schulung und dass man auf ein entsprechendes Angebot während einer stationären Rehabilitation hofft.
Das Seminar wurde durch einige Freizeitaktivitäten aufgelockert bzw. ab-gerundet. So traf man sich am Abend in geselliger Runde im Gasthof Rössle und ließ sich am Sonntag Morgen bei einer Führung im Narren-schopf auf sehr unterhaltsame Art von Bettina Fritz in die Geheimnisse der schwäbisch-alemannischen Fastnacht einführen. Die Espan-Klinik hat sich mit Ihrem Seminarprogramm für Selbsthilfe-gruppen zum Ziel gesetzt, aktuelle Informationen zur Behandlung von A-temwegserkrankungen in strukturierter Art und Weise den Betroffenen zu vermitteln und vor allem auf die positiven Effekte einer stationären Reha-bilitation in einer Fachklinik hinzuweisen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Gartenstraße 9
78073 Bad Dürrheim
Tel.: 07726/650
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Kontakt: Heiko Biedehorn
Die Espan-Klinik ist eine Rehabilitationsfachklinik für Atemwegserkrankungen. Seit über 30 Jahren behandeln wir speziell Krankheitsbilder wie COPD, Chronische Bronchitis, Asthma, Erschöpfung der Atempumpe, z.n. Operationen an den Atemwegen. Mit einem langjährigen erfahrenen Team arbeiten wir mit einem interdisziplinären Ansatz, der neben der medizinischen Betreuung durch Fachärzte (Pneumologen) und hochspezialisierten Therapieangeboten auch die intensive psychologische Betreuung, sowie ein umfangreiches Schulungsprogramm beinhaltet. Basis für unsere Behandlungen sind die natürlichen Heilmittel des Kurortes Bad Dürrheim, Sole und Heilklima. Unser Haus verfügt über insgeamt 204 Betten in unterschiedlichen Kategorien (incl. O²-Versorgung im Zimmer). Die ruhige Lage direkt am Kurpark von Bad Dürrheim sorgt für ein ruhiges Umfeld in ebenem Gelände. Das umfangreiche Freizeitangebot des Club Bad Dürrheim ergänzt das Angebot in idealer Weise.
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