Vernichteten gewaltige Katastrophen die uralten Zivilisationen?

Pressemitteilung von: extremnews.com
Dieses Thema ist kontrovers, das ist unbestreitbar. Weltumspannende Kataklysmen und Mega-Impakte sollen für die Vernichtung und Auslöschung der uralten Kulturen verantwortlich gewesen sein? Weltumspannend war das Wirken von offensichtlich hochentwickelten Zivilisationen in längst vergangenen Zeiten und weltumspannend waren auch die Katastrophen, die zur Auslöschung dieser „Mutter-Kulturen“ führte.

Wie sah die Welt vor dem Untergang vom sagenhaften Atlantis aus? Trotz jahrzehntelanger Forschung kann man heute nicht genau sagen, wie die Welt vor Jahrtausenden ausgesehen hat. Während dem Paläolithikum war die Hälfte der Erde mit Eis und Gletschern bedeckt. Während des Mittel- und Jungpaläolithikum ging die Eisfläche langsam zurück. Wahrscheinlich hat die Welt daher vor ca. 12.000 Jahren etwa folgendermaßen ausgesehen: Nordamerika und Nordeuropa waren mit einer meterhohen Eisfläche bedeckt. Die Vereisungsgrenze lag wahrscheinlich am 50. Breitengrad. Demnach wären England und Irland auch unter der Eisfläche verborgen gewesen. Hingegen waren Südamerika, Südeuropa und Afrika nahezu eisfrei.

Nach Meinung des Wissenschaftlers und Schriftstellers Otto Muck und anderer Wissenschaftler dürfte der Golfstrom nicht bis nach Europa gelangt sein. Im Atlantik muss daher eine Art Sperre vorhanden gewesen sein, die den Strom abgeleitet hat. Dadurch war Europa nicht golfstrombegünstigt. Diese Sperre, so nimmt Muck an, war wahrscheinlich die Insel Atlantis. Wäre der Golfstrom jedoch bis nach Europa gelangt, so wären England, Irland und Norwegen eisfrei gewesen und somit vom Golfstrom begünstigt gewesen. Die Grenze wäre damit etwa um den 10. Breitengrad nördlicher verlaufen. Dies war jedoch nicht der Fall.

Ist das alles vielleicht ein Beweis für die einstige Existenz von Atlantis? Eine Zivilisation, die lange vor den bislang bekannten Kulturen existierte und darüber hinaus so etwas wie die Mutterzivilisation aller Kulturen war? Die Zeit hat die Spuren und Überlieferungen ebenso verwischt, verzerrt und zerstört wie die unzähligen Kriege oder der oftmals fanatische Religionswahn in der Menschheitsgeschichte. Eines ist aber mehr als sicher: der Ablauf der Geschichte ist alles andere als nachvollziehbar, wie es uns die Schulwissenschaft deutlich machen möchte.

Mu und Lemuria

Atlantis ist sicher nicht das einzige legendäre Land, das in den Fluten untergegangen zu sein scheint. Angeblich verschwanden zwei weitere Kontinente spurlos im Ozean. Diese verlorenen Ursprünge der Menschheit waren Mu und Lemuria.

Mu, auch Malona genannt, lag angeblich im Pazifischen Ozean und hatte die zweifache Größe Australiens. Die Existenz dieses sagenumwobenen Kontinents wollte im 19. Jahrhundert der französische Arzt Augustus Le Plongeon bei der Übersetzung von Maya-Texten entdeckt haben. Die Mu-Theorie wurde 1870 von C. J. Churchward weiterentwickelt, der angeblich von indischen Hindu-Priestern in die Geheimnisse des untergegangenen Landes eingeweiht wurde. Man zeigte ihm alte, verstaubte Tafeln, denen zufolge Mu vor 12 000 Jahren bei einer Naturkatastrophe unterging und ein Volk von etwa 64 Millionen Menschen ausgelöscht hat. Interessanterweise ergänzt sich der Zeitraum des Untergangs von Atlantis und Mu, weshalb die Theorie des verlorenen Kontinents Mu keineswegs ad acta gelegt werden sollte. Eine der Quellen der Theorien über das versunkene Reich Mu ist der österreichische Raketenforscher Josef Blumrich, der nach dem Krieg bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA tätig war und sich nebenbei mit den Überlieferungen der Hopi-Indianer befasste. Blumrich veröffentlichte u.a. das Buch Kásskara und die sieben Welten, in dem der versunkene Kontinent "Kásskara" genannt wird. Nach Aussage des Hopi-Chronisten "Weißer Bär" ist dieser Kontinent ganz langsam abgesunken, während das heutige Amerika, das damals noch teilweise überflutet war, sich allmählich emporhob. Die Vorfahren der Hopis seien damals von Insel zu Insel über die Osterinseln in ihre neue Heimat, nach Arizona, ausgewandert. Geologen untersuchten 1999 den Meeresboden in der Nähe der Galápagos-Inseln, die 960 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste liegen. 2000 Meter unter dem Meeresspiegel fanden sie Gesteinsproben, die Abnutzungserscheinungen aufwiesen, wie sie nur über dem Meeresspiegel entstehen können. Es handelt sich um Reste uralter, durch Erosion im Laufe der Erdgeschichte wieder im Meer versunkener Inseln. Zum anderen untersuchte ein weiteres Forscherteam die Gene der Galápagos-Leguane. Diese gehören zu den Meerechsen. Die Forscher fanden heraus, dass diese Meerechsen mit den Landleguanen verwandt sind. Die beiden Familien müssen sich allerdings in einer Zeit auseinander entwickelt haben, als es die Galápagos-Inseln noch gar nicht gab. Diese sind nämlich vulkanischen Ursprungs und wenige tausend Jahre alt. Eine Herkunft vom amerikanischen Kontinent scheidet aus, weil sich dort keine Spur eines gemeinsamen Vorfahrens findet. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass die Vorfahren beider Leguangattungen untergegangene Inseln bewohnt haben müssen und sich von Insel zu Insel in ihren heutigen Lebensraum gerettet haben. In den späten dreißiger Jahren ließ der Begründer der heutigen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, intensiv nach Mu forschen, Ziel von Atatürk war es, die Hintergründe für die Parallelen der Ursprungskultur der Türkvölker mit den zahllosen indianischen Kulturen, sowie der Azteken und Mayas auf dem amerikanischen Kontinent zu ermitteln.

Lemuria füllte der Legende nach den größten Teil des indischen Kontinents aus und verband so Afrika mit Malaysia. Den Namen prägte der britische Zoologe Prof. Philip Sclater (1829-1913), der das Land nach den Lemuren, einer Halbaffengattung, benannte. Sowohl in Afrika als auch in Malaysia fand man Fossilien von diesen und anderen Tieren, die Sclater veranlassten, die Legende vom einstmaligen Kontinent im indischen Ozean zu unterstützen. Auch bekannte Männer wie der Biologe Ernst Haeckel, der in Lemuria die „Wiege der Menschheit“ sah, und der Evolutionsforscher Thomas Huxley unterstützten diese Theorie. Die Theorie wurde zudem durch geologische Befunde gestützt. Verschiedene Gesteinsarten in Mittelindien und Südafrika wiesen Gemeinsamkeiten auf. Lemuria fiel bereits Ende des 19. Jahrhunderts in die „Fänge“ der Okkultisten, allen voran der russischen Generalsgattin Helena Blavatsky (1831-1891), die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft, und entfernte sich dadurch von der ernstzunehmenden Erforschung durch die Wissenschaft.

Eine Pyramide vor der Küste Japans?

Ein kleiner Abstecher in den fernen Osten. Bekannt wurde es bereits im Jahre 1997. Im Multimedia-Informationsnetz Internet wurde berichtet, dass Taucher vor der japanischen Küste eine Felsformation entdeckten, deren natürlicher Ursprung unbekannt war. Einige Wissenschaftler halten sie nämlich nicht für einen normalen Felsen, sondern für das vielleicht älteste Bauwerk der Menschheitsgeschichte.

Die Anlage liegt bei der japanischen Insel Yonaguni. Diese Insel gehört zur Gruppe der Ryukyu-Inseln, die sich von Südjapan bis nach Taiwan erstreckt. Die Entfernung nach Okinawa beträgt etwa 300 Kilometer.

Die verblüfften Forscher fanden ein felsiges Gebilde, das einer Stufenpyramide ähnlich sieht und ca. 150 Meter breit, 200 Meter lang und 90 Meter hoch ist...

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