12.10.2007 - 10:44 - Politik, Recht & Gesellschaft
Menschenrechtspreis der Ingrid zu Solms-Stiftung an Seyran Ates im Beisein von Ralph Giordano
Pressemitteilung von: Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V., Frankfurt am Main
Die mutige Streiterin für Frauenrechte erhält Menschenrechtspreis in Anwesenheit von Ralph Giordano mit anschließender Podiumsdiskussion über Einwanderung und Integration in USA und Deutschland am Beispiel der Türkei (veranstaltet von der Steuben-Schurz-Gesellschaft, Frankfurt am Main).
In Würdigung der großen Verdienste um die Rechte der Frau in der muslimischen Bevölkerung wurde in Frankfurt am Main m Beisein zahlreich erschienener Gäste, darunter Ralph Giordano, der Menschenrechtspreis 2007 der Ingrid zu Solms Stiftung (IzS) an die mutige Streiterin Seyran Ates vergeben.
In ihrer einführenden Rede hob die Preisstifterin Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels hervor, dass sie mit Seyran Ates die geeignetste Persönlichkeit für den diesjährigen Preis gefunden habe. Die Auszeichnung der deutschen Rechtsanwältin türkisch-kurdischer Herkunft würdige in besonderem Maße “ihre Arbeit gegen die Diskriminierung von türkischen Frauen”. Über Leben und Wirken von Ates erfuhren die Zuhörer sodann in der Laudatio, die von Prof. Anna Starzinski-Powitz, Mitglied im Vorstand der IzS-Stiftung, gehalten wurde.
Für die anwesenden Gäste der Steuben-Schurz-Gesellschaft, der IzS-Stiftung sowie des Zonta-Clubs Frankfurt II Rhein-Main gab Gräfin zu Solms-Wildenfels einen Überblick über Ziele und Motive der seit 1994 bestehenden IzS-Stiftung. Deren Anliegen sei grundsätzlich die Förderung weiblicher geistiger Eliten in Wissenschaft, Kultur und bei der Durchsetzung der Menschenrechte. In allen Bereichen sehe sie die Notwendigkeit, den Frauen auf ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Weg notwendige Ermutigung und Unterstützung zu geben gegen Widerstände, Vorurteile, Verdrängung und Diskriminierung.
In der anschließenden Podiumsdiskussion in der Reihe der jährlich stattfinden Oktoberdiskussion mit der Frankfurter Univerisität, zu der die Steuben-Schurz-Gesellschaft geladen hatte, verdeutlichten sowohl Seyran Ates, Kerry Lynn Johnson als auch Ralph Giordano eindringlich die Notwendigkeit, wie sehr die gegenwärtige verfehlte Einwanderungspolitik und die besorgniserregende Entwicklung im Zusammenleben der muslimischen und der freiheitlich-demokratischen Kultur der Korrekturen bedarf. Mit Prof. Hans-Jürgen Puhle als Moderator waren sich die Diskussionteilnehmer einig, dass Grundrechte, Freiheit des Wortes und der Gedanken gegen Intoleranz und Bedrohung für Leib und Leben auf grundgesetzlicher Basis strikt durchgesetzt werden müssen.
Aus persönlicher Erfahrung der Bedrohung und Einschüchterung hoben besonders Seyran Ates und Ralph Giordano hervor, wie wichtig der Mut eines jeden sei, offen und frei seine Meinung gegen islamistische Intoleranz zu äußern. Nur dies könne für die “schweigende muslimische Mehrheit” Vorbild geben, so auch für junge Musliminnen, sich gegen Zwangsverheiratung vor Gericht zu wehren. (scha)
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main
Lange Strasse 25-27
60311 Frankfurt am Main
Pressekontakt: Gunnar Schanno, M.A.
T: 069 13 10 822
F: 069 13 10 873
Email:
Die Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V. (SSG) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist die älteste deutsch-amerikanische Freundschaftsorganisation. Landesgruppen sind in Berlin und Magdeburg vertreten. Die SSG wurde 1948 neu gegründet. Gründungspräsident war der damalige hessische Ministerpräsident Karl Geiler. Erster Schatzmeister war Hermann Josef Abs, einer der ersten Redner der damalige Bundespräsident Theodor Heuss. Die SSG hat sich die Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen zur Aufgabe gemacht. Ihre Aktivitäten umfassen Sponsorenprogramme, zu denen als umfangreichstes das deutsch-amerikanische Praktikantenprogramm USA-Interns gehört. Regelmäßige Informationsveranstaltungen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen mit renommierten Rednern sowie gesellschaftliche Treffen der verschiedenen Gruppen dienen der Förderung der interkulturellen Beziehungen. Alle ein bis zwei Jahre verleiht die SSG einen Medienpreis an Persönlichkeiten aus dem Medienbereich, die sich um die deutsch-amerikanischen Beziehungen verdient gemacht haben. Weitere Informationen unter
www.steuben-schurz.org sowie über Email:
In Würdigung der großen Verdienste um die Rechte der Frau in der muslimischen Bevölkerung wurde in Frankfurt am Main m Beisein zahlreich erschienener Gäste, darunter Ralph Giordano, der Menschenrechtspreis 2007 der Ingrid zu Solms Stiftung (IzS) an die mutige Streiterin Seyran Ates vergeben.
In ihrer einführenden Rede hob die Preisstifterin Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels hervor, dass sie mit Seyran Ates die geeignetste Persönlichkeit für den diesjährigen Preis gefunden habe. Die Auszeichnung der deutschen Rechtsanwältin türkisch-kurdischer Herkunft würdige in besonderem Maße “ihre Arbeit gegen die Diskriminierung von türkischen Frauen”. Über Leben und Wirken von Ates erfuhren die Zuhörer sodann in der Laudatio, die von Prof. Anna Starzinski-Powitz, Mitglied im Vorstand der IzS-Stiftung, gehalten wurde.
Für die anwesenden Gäste der Steuben-Schurz-Gesellschaft, der IzS-Stiftung sowie des Zonta-Clubs Frankfurt II Rhein-Main gab Gräfin zu Solms-Wildenfels einen Überblick über Ziele und Motive der seit 1994 bestehenden IzS-Stiftung. Deren Anliegen sei grundsätzlich die Förderung weiblicher geistiger Eliten in Wissenschaft, Kultur und bei der Durchsetzung der Menschenrechte. In allen Bereichen sehe sie die Notwendigkeit, den Frauen auf ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Weg notwendige Ermutigung und Unterstützung zu geben gegen Widerstände, Vorurteile, Verdrängung und Diskriminierung.
In der anschließenden Podiumsdiskussion in der Reihe der jährlich stattfinden Oktoberdiskussion mit der Frankfurter Univerisität, zu der die Steuben-Schurz-Gesellschaft geladen hatte, verdeutlichten sowohl Seyran Ates, Kerry Lynn Johnson als auch Ralph Giordano eindringlich die Notwendigkeit, wie sehr die gegenwärtige verfehlte Einwanderungspolitik und die besorgniserregende Entwicklung im Zusammenleben der muslimischen und der freiheitlich-demokratischen Kultur der Korrekturen bedarf. Mit Prof. Hans-Jürgen Puhle als Moderator waren sich die Diskussionteilnehmer einig, dass Grundrechte, Freiheit des Wortes und der Gedanken gegen Intoleranz und Bedrohung für Leib und Leben auf grundgesetzlicher Basis strikt durchgesetzt werden müssen.
Aus persönlicher Erfahrung der Bedrohung und Einschüchterung hoben besonders Seyran Ates und Ralph Giordano hervor, wie wichtig der Mut eines jeden sei, offen und frei seine Meinung gegen islamistische Intoleranz zu äußern. Nur dies könne für die “schweigende muslimische Mehrheit” Vorbild geben, so auch für junge Musliminnen, sich gegen Zwangsverheiratung vor Gericht zu wehren. (scha)
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