IHK-Handelsausschuss: Unternehmensteuerreform korrigieren

Pressemitteilung von: IHK Osnabrück-Emsland
08.10.07 - Die durch die Unternehmensteuerreform 2008 vorgesehenen Hinzurechnungen bei der Gewerbesteuer vertreiben den Facheinzelhandel aus den Innenstädten und machen eine Lebensmittelnahversorgung in den Kommunen unwirtschaftlich. „Eine Reform dieser Reform ist dringend erforderlich“, so lautete das Fazit des Handelsausschusses der IHK Osnabrück-Emsland, der beim Modehaus Schröder in Haselünne tagte.

Die Unternehmensteuerreform sieht vor, dass ab 2008 unter anderem Anteile von Mieten, Pachten, Leasingraten und Lizenzen dem Gewerbeertrag hinzugerechnet werden. In einer Berechnung von 250 Echt-Beispielen durch die IHK-Organisation hat sich eine Existenz gefährdende Mehrbelastung gezeigt. Insbesondere die Hinzurechnungen für Mieten sind zu hoch.

„Dies muss korrigiert werden“, forderte Martin Dälken, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses. Weitere Themen im Ausschuss waren der Schutz der Innenstädte und Ortskerne durch das Baurecht, die Chancen und Risiken des Flächenwachstums im Einzelhandel sowie das erfolgreiche Stadtmarketing in Haselünne.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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