10.10.2007 - 13:28 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Dickes Fell und Winterspeck – Herbstzeit im Zoo Emmen
Pressemitteilung von: Dederichs Reinecke & Partner / PR Agentur: Dederichs Reinecke & Partner
Sinkende Temperaturen, Herbstnebel, buntes Blättertreiben… Ähnlich uns Zweibeinern haben auch die Tiere im Zoo Emmen ihre ganz eigenen Tricks, um den Herbstblues und einen dicken Schnupfen zu umgehen.
Gemütlich in eine Wolldecke eingekuschelt auf dem Sofa sitzen, heißen Tee schlürfen und in Gedanken versunken dem bunten Treiben der Blätter zusehen. Der Herbst ist da und auch die Bewohner des Zoo Emmen reagieren ganz unterschiedlich auf diesen Jahreszeitenwechsel…
Die Mantelpaviane mit ihrem dichten Haarkleid sind auch bei Schnee noch an der frischen Luft zu finden. Erst wenn sich das Wasser rund um ihr Gehege in Eis verwandelt, wird es ihnen zu ungemütlich und die putzig aussehenden Äffchen – die eigentlich aus den warmen Savannengebieten Nordafrikas stammen - ziehen sich in ihre Innengehege zurück. Nilpferde suchen dage-gen schon ab November die wohlige Wärme ihrer „vier Wände“. Erst mit ansteigenden Temperaturen im April kehren die Schwergewichte wieder in die Außengehegen zurück.
Die Emus verbringen die kühle Jahreszeit mit intensiven Bemühungen um ihren Nachwuchs. Wie auch in ihrer natürlichen Heimat Ozeanien brüten die Laufvögel im Winter. Und, Herren der Schöpfung aufgepasst, bei den Emus sind die Männchen für die Nestpflege zuständig und hegen die Eier bis die Kleinen aus der Schale schlüpfen.
Bei klirrender Kälte fühlen sich die sibirischen Tiger erst so richtig wohl. Ihr dickes Fell schützt sie vor Temperaturen bis Minus 30 Grad. Eine solche Eiseskälte wird im Emmener Zoo allerdings auch im tiefsten Winter nicht zu erwarten sein. Auch für die Kodiakbären ist der westeuropäische Herbst eher einer von der milden Sorte. Der größte Bär der Welt setzt auf Extrapfunde gegen den Kältefrust und frisst sich zur Vorbereitung auf seinen Winterschlaf eine ordentliche Fettschicht an. Das heißt für die Tierpfleger des Zoo Emmen gerade jetzt immer ausreichend Fisch, die Leibspeise der Riesenbären, in Petto zu haben.
Im Elch-Gehege weckt der Herbst die Manneskraft – die Brunftzeit beginnt. Um die Gunst eines Weibchens zu erlangen, kann es unter den Elchen zu heftigen Kämpfen kommen. Oftmals genügt aber auch schon eine deutliche Drohgebärde mit dem mächtigen Geweih, um dem Gegenüber klar zu machen, wer der Chef im Revier ist. Nach der Paarungszeit wirft der Hengst dann seinen Kopfschmuck ab. Vielleicht auch ein guter Tipp für uns Zweibeiner, aus der Mode gekommene Sommerkleidung zu entsorgen und Platz für die neue Herbstgarderobe zu schaffen. Denn wie beim Elch, dessen Geweih übers Jahr wie-der bis zu einer Spannweite von zwei Metern heranwächst, wird auch unser Kleidervorrat übers Jahr hinweg wieder kräftig zunehmen.
Weitere Informationen zum Zoo Emmen sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zoo-emmen.de.
Dederichs Reinecke & Partner
Claudia Scharf
Schulterblatt 58
20357 Hamburg
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
040 209198220

Im Zoo Emmen, direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze, erwartet die Besucher auf 18,5 Hektar eine faszinierende Welt voller exotischer Eindrücke, wilder Tiere und fremder Lebensräume und die Flora und Fauna der heimischen Wälder. Der Zoo Emmen ist thematisch in verschiedene Kontinente aufgeteilt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Tiere in möglichst natürlicher Umgebung mit ihren Artgenossen in weitläufigen Arealen zusammen leben. Zäune gibt es so gut wie gar nicht – die Besucher sind durch Gräben von den Zoo-Bewohnern getrennt.
Gemütlich in eine Wolldecke eingekuschelt auf dem Sofa sitzen, heißen Tee schlürfen und in Gedanken versunken dem bunten Treiben der Blätter zusehen. Der Herbst ist da und auch die Bewohner des Zoo Emmen reagieren ganz unterschiedlich auf diesen Jahreszeitenwechsel…
Die Mantelpaviane mit ihrem dichten Haarkleid sind auch bei Schnee noch an der frischen Luft zu finden. Erst wenn sich das Wasser rund um ihr Gehege in Eis verwandelt, wird es ihnen zu ungemütlich und die putzig aussehenden Äffchen – die eigentlich aus den warmen Savannengebieten Nordafrikas stammen - ziehen sich in ihre Innengehege zurück. Nilpferde suchen dage-gen schon ab November die wohlige Wärme ihrer „vier Wände“. Erst mit ansteigenden Temperaturen im April kehren die Schwergewichte wieder in die Außengehegen zurück.
Die Emus verbringen die kühle Jahreszeit mit intensiven Bemühungen um ihren Nachwuchs. Wie auch in ihrer natürlichen Heimat Ozeanien brüten die Laufvögel im Winter. Und, Herren der Schöpfung aufgepasst, bei den Emus sind die Männchen für die Nestpflege zuständig und hegen die Eier bis die Kleinen aus der Schale schlüpfen.
Bei klirrender Kälte fühlen sich die sibirischen Tiger erst so richtig wohl. Ihr dickes Fell schützt sie vor Temperaturen bis Minus 30 Grad. Eine solche Eiseskälte wird im Emmener Zoo allerdings auch im tiefsten Winter nicht zu erwarten sein. Auch für die Kodiakbären ist der westeuropäische Herbst eher einer von der milden Sorte. Der größte Bär der Welt setzt auf Extrapfunde gegen den Kältefrust und frisst sich zur Vorbereitung auf seinen Winterschlaf eine ordentliche Fettschicht an. Das heißt für die Tierpfleger des Zoo Emmen gerade jetzt immer ausreichend Fisch, die Leibspeise der Riesenbären, in Petto zu haben.
Im Elch-Gehege weckt der Herbst die Manneskraft – die Brunftzeit beginnt. Um die Gunst eines Weibchens zu erlangen, kann es unter den Elchen zu heftigen Kämpfen kommen. Oftmals genügt aber auch schon eine deutliche Drohgebärde mit dem mächtigen Geweih, um dem Gegenüber klar zu machen, wer der Chef im Revier ist. Nach der Paarungszeit wirft der Hengst dann seinen Kopfschmuck ab. Vielleicht auch ein guter Tipp für uns Zweibeiner, aus der Mode gekommene Sommerkleidung zu entsorgen und Platz für die neue Herbstgarderobe zu schaffen. Denn wie beim Elch, dessen Geweih übers Jahr wie-der bis zu einer Spannweite von zwei Metern heranwächst, wird auch unser Kleidervorrat übers Jahr hinweg wieder kräftig zunehmen.
Weitere Informationen zum Zoo Emmen sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zoo-emmen.de.
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Im Zoo Emmen, direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze, erwartet die Besucher auf 18,5 Hektar eine faszinierende Welt voller exotischer Eindrücke, wilder Tiere und fremder Lebensräume und die Flora und Fauna der heimischen Wälder. Der Zoo Emmen ist thematisch in verschiedene Kontinente aufgeteilt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Tiere in möglichst natürlicher Umgebung mit ihren Artgenossen in weitläufigen Arealen zusammen leben. Zäune gibt es so gut wie gar nicht – die Besucher sind durch Gräben von den Zoo-Bewohnern getrennt.
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