10.10.2007 - 08:33 - Politik, Recht & Gesellschaft
Der Senat von Berlin betreibt verzweifelt die Schließung des Flughafens Berlin Tempelhof
Pressemitteilung von: ICAT / PR Agentur: ICAT e.V.
„Vo-o-orwärts immer, rückwärts nimmer“, der Senat von Berlin betreibt verzweifelt die Schließung des Flughafens Berlin Tempelhof!
Erich Honecker wäre stolz auf seine Genossen: getreu seinem Leitsatz „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“, den er von den Tribünen der kränkelnden DDR fistelte agieren derzeit die Senatsverwaltung für Stadtentwidmung und der signierende Bürgermeister, wenn es um die Zukunft des Berliner Zentralflughafens geht.
Gebetsmühlenartig wird wiederholt, was längst zu beweisen war: „Das Offenhalten von Tempelhof KÖNNTE den Ausbau von BBI gefährden!“ Ja wat denn nu, fragt sich der Berliner, könnte, würde, sollte oder müsste hätte man doch schon mal abfragen können, bevor man einen ganzen Wirtschaftsstandort keult und als Wiesenmeer mit angeschlossener „Soda“- Immobilie (der Bund der Steuerzahler: steht mal eben „so da“) dem Verfall preisgibt.
BBI muss kommen, ganz klar! Aber eine Planung von 1995, als es noch keine Low-Cost-Carrier wie Easyjet, Germanwings und Co. gab sollte man doch im Jahre 2007 mal überprüfen dürfen – Herr Wowereit: das nimmt Ihnen keiner übel! Zumal kein Berliner versteht, warum er BBI finanzieren soll, am Ende aber alle Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Brandenburg versickern – der Bundes-Hauptstadt Berlin bleibt nicht mal eine Landebahn für Herztransplantate…
Sicher hätten unabhängige, nicht gerade bei einem linientreuen ehemaligen Verfassungs-Richter bestellte Rechtsgutachten den Steuerzahler weniger gekostet als der letzte Verzweiflungsakt, den sich die Tempelhof-Vernichter für vergangenen Samstag ausgedacht haben: da sich die überwiegende Mehrheit der Berliner für den Erhalt von THF als Verkehrsflughafen ausgesprochen hat und (wie auch) keine durchschlagenden Nachnutzungskonzepte erfunden wurden, hat man flugs die angedrohte zweite Runde der Ideenbörse eingeläutet, verbunden mit dem Angebot an 1000 Berliner, sich mal am Flughafenzaun entlang chauffieren zu lassen.
Die Tour im halbleeren Bus wurde toll kommentiert: rechts der T.- Damm, links das Vorfeld, rechts Kleingärten, links die alte Startbahn, rechts der Columbiadamm, links die gepflegten Sportanlagen der Amerikaner mit Grillplatz – da lebt der Moderator auf: „Hier könnten wir schon morgen Party machen“ – auf den Herrn ist Verlass!
Ein junger Mann im Bus fragt: „Ja was hab ich denn persönlich davon, wenn Tempelhof weiterlebt? Ich werde nie mit einem Jet fliegen!“ – Das vielleicht nicht, aber möglicherweise mit einem Regionalflieger nach Hahn um von dort mit Ryanair preiswert in den Urlaub zu starten, möglicherweise findet er auch am wiederauflebenden Standort einen Arbeitsplatz oder seine Kinder einen Lehrstelle! Ganz sicher werden die Regio-Airlines und viele andere Firmen zurückkommen nach THF, wenn der Senat aufhört mit seiner Abschreckungspolitik den potentiellen Gewerbemietern und Investoren gegenüber und ihnen wieder Planungssicherheit bietet.
Zurück in der Haupthalle warten im ehemaligen Souvenirshop optisch eindrucksvolle professionell gestaltete Stellwände auf den Besucher – eine klare Begründung für die Schließung, durchdachte und vor allem finanzierbare Konzepte sucht er auch hier vergebens.
Senatsbaudirektorin Frau Regula Lüscher steht vor der Linse eines eigens aus der Schweiz angereisten Fernsehteams und bedenkt die Eidgenossen mit visionären urbanen Wiesenmeer-Konzepten, im Internet wird weiterhin nach Ideen gesucht:
„Lieber Teilnehmer, liebe Teilnehmerinnen, es ist soweit, die zweite Runde des Internet-Dialogs, die Ideen-Börse, zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof ist am 6. Oktober gestartet. www.berlin.de/flughafen-tempelhof/discoursemachine.php?pa... - hier sollte auch jeder von uns ein Wörtchen mitreden!
Die Imbissbetreiberin verramscht ihre zu viel eingekauften Würste im Sonderangebot – es waren wohl doch nicht annähernd die angedrohten 1000 Besucher gekommen, der Tag neigt sich dem Ende zu, es herrscht wieder die durch den Senat mühsam herbeigeführte Ruhe in der Haupthalle und man hört leise Honecker von oben rufen: “Den Soschalismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“ – Recht hat er, der alte Saarländer!
Seine Genossen im Rot-Roten Senat in ihrem Lauf müssen nun eben wir aufhalten: Am 15.10. startet das Volksbegehren, natürlich ohne die bereits gesetzlich verankerten erleichterten Bedingungen – Liebe Berliner, geht in die Bürgerämter und entscheidet mit eurer Unterschrift, dass „die Mutter aller Flughäfen“ nicht plattgemacht werden darf!
Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.icat.de, die Anschriften der Auslegungsstelle, Eintragungsfrist, Auslegungstage und Öffnungszeiten finden Sie hier: www.wahlen-berlin.de.
Zum Auftakt der viermonatigen Frist für die Sammlung von 170.000 Unterschriften treffen wir uns am 15.10. um 10:30 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg! Berlin entscheidet: PRO TEMPELHOF!
Ein persönlicher Bericht von Th. Böhme
Kantstr. 86
D-10627 Berlin (Charlottenburg)
Tel.: +49 (0)30 7940766
Mob.: 0151 1271 0012
www.plattendoctor.de

Berlin als Regierungszentrum und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort braucht eine moderne Verkehrsinfrastruktur. Deshalb ist der Flughafen Tempelhof für Berlin unverzichtbar. Zugleich ist der Flughafen Tempelhof als Synonym für Luftverkehr weltweit bekannt, spätestens seit der Luftbrücke 1948/49.
Aus der Erkenntnis dieser Tatsachen hat sich die ICAT 1995 als Verein gegründet und seitdem mit ca. 1.125 (2006) Mitgliedern in vielzähligen Aktionen über 40.000 Unterschriften für den Erhalt des Flughafens Tempelhof gesammelt und meinungsbildend gewirkt.
Zweck des Vereins ist die Organisation, Koordination und Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Erhaltung des Flughafens Tempelhof in seinem derzeitigen Funktionszusammenhang - internationaler City-Airport - als weltweit einzigartiges technisches und architektonisches wie städtebauliches Gesamtkonzept.
An diesem Ziel halten wir gerade angesichts jetzt aktuell beabsichtigter Schließung ("Entlassung aus der Betriebspflicht") fest. Im Sommer 2003 hat die ICAT mit einem umfangreichen Nutzungskonzept und zahlreichen publizistischen Aktivitäten die Diskussion um THF wieder entfacht. Diese gewachsene Aufmerksamkeit wird verstärkt genutzt, um die fehlgeleitete öffentliche Wahrnehmung ("zu teuer" etc.) zu widerlegen und in die Zukunft zu richten. Die ICAT versteht sich innerhalb der Aktivitäten als organisatorischer und kommunikativer Mittelpunkt und steht mit den Mitstreitern in engem Austausch, auch mit den politischen Parteien in Berlin.
Die ICAT ist eine Bürgerinitiative - wohl die einzige FÜR den Erhalt eines Flughafens - und versteht sich damit als Vereinigung auch und vor allem der "Betroffenen", also derjenigen Berliner, die nicht vorrangig selbst fliegen, sondern die die Bedeutung und den Nutzen des Flughafens als Anwohner bei alltäglicher Wahrnehmung des Flugverkehrs mit seinen Begleiterscheinungen erkannt haben.
Da die allernächste Zeit erheblich verstärkte Kräfte erfordert, rufen wir alle Freunde des Flughafens Tempelhof, die noch nicht zu uns gestoßen sind, auf, sich an unserer Arbeit zu beteiligen und Mitglied der ICAT e.V. zu werden
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Möglichkeiten der Aktivität für den Erhalt des Flughafens Tempelhof sind vielfältig; um sich kennenzulernen, laden wir alle Interessierten - auch unverbindlich! - zu unserem regelmäßig am letzten Dienstag des Monats um 19.00 Uhr in den Räumen des ViV e.V., Haupthalle, linke Seite (leicht zu finden!) stattfindenden "ICAT-Dienstag" ein.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! WWW.ICAT.DE
Erich Honecker wäre stolz auf seine Genossen: getreu seinem Leitsatz „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“, den er von den Tribünen der kränkelnden DDR fistelte agieren derzeit die Senatsverwaltung für Stadtentwidmung und der signierende Bürgermeister, wenn es um die Zukunft des Berliner Zentralflughafens geht.
Gebetsmühlenartig wird wiederholt, was längst zu beweisen war: „Das Offenhalten von Tempelhof KÖNNTE den Ausbau von BBI gefährden!“ Ja wat denn nu, fragt sich der Berliner, könnte, würde, sollte oder müsste hätte man doch schon mal abfragen können, bevor man einen ganzen Wirtschaftsstandort keult und als Wiesenmeer mit angeschlossener „Soda“- Immobilie (der Bund der Steuerzahler: steht mal eben „so da“) dem Verfall preisgibt.
BBI muss kommen, ganz klar! Aber eine Planung von 1995, als es noch keine Low-Cost-Carrier wie Easyjet, Germanwings und Co. gab sollte man doch im Jahre 2007 mal überprüfen dürfen – Herr Wowereit: das nimmt Ihnen keiner übel! Zumal kein Berliner versteht, warum er BBI finanzieren soll, am Ende aber alle Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Brandenburg versickern – der Bundes-Hauptstadt Berlin bleibt nicht mal eine Landebahn für Herztransplantate…
Sicher hätten unabhängige, nicht gerade bei einem linientreuen ehemaligen Verfassungs-Richter bestellte Rechtsgutachten den Steuerzahler weniger gekostet als der letzte Verzweiflungsakt, den sich die Tempelhof-Vernichter für vergangenen Samstag ausgedacht haben: da sich die überwiegende Mehrheit der Berliner für den Erhalt von THF als Verkehrsflughafen ausgesprochen hat und (wie auch) keine durchschlagenden Nachnutzungskonzepte erfunden wurden, hat man flugs die angedrohte zweite Runde der Ideenbörse eingeläutet, verbunden mit dem Angebot an 1000 Berliner, sich mal am Flughafenzaun entlang chauffieren zu lassen.
Die Tour im halbleeren Bus wurde toll kommentiert: rechts der T.- Damm, links das Vorfeld, rechts Kleingärten, links die alte Startbahn, rechts der Columbiadamm, links die gepflegten Sportanlagen der Amerikaner mit Grillplatz – da lebt der Moderator auf: „Hier könnten wir schon morgen Party machen“ – auf den Herrn ist Verlass!
Ein junger Mann im Bus fragt: „Ja was hab ich denn persönlich davon, wenn Tempelhof weiterlebt? Ich werde nie mit einem Jet fliegen!“ – Das vielleicht nicht, aber möglicherweise mit einem Regionalflieger nach Hahn um von dort mit Ryanair preiswert in den Urlaub zu starten, möglicherweise findet er auch am wiederauflebenden Standort einen Arbeitsplatz oder seine Kinder einen Lehrstelle! Ganz sicher werden die Regio-Airlines und viele andere Firmen zurückkommen nach THF, wenn der Senat aufhört mit seiner Abschreckungspolitik den potentiellen Gewerbemietern und Investoren gegenüber und ihnen wieder Planungssicherheit bietet.
Zurück in der Haupthalle warten im ehemaligen Souvenirshop optisch eindrucksvolle professionell gestaltete Stellwände auf den Besucher – eine klare Begründung für die Schließung, durchdachte und vor allem finanzierbare Konzepte sucht er auch hier vergebens.
Senatsbaudirektorin Frau Regula Lüscher steht vor der Linse eines eigens aus der Schweiz angereisten Fernsehteams und bedenkt die Eidgenossen mit visionären urbanen Wiesenmeer-Konzepten, im Internet wird weiterhin nach Ideen gesucht:
„Lieber Teilnehmer, liebe Teilnehmerinnen, es ist soweit, die zweite Runde des Internet-Dialogs, die Ideen-Börse, zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof ist am 6. Oktober gestartet. www.berlin.de/flughafen-tempelhof/discoursemachine.php?pa... - hier sollte auch jeder von uns ein Wörtchen mitreden!
Die Imbissbetreiberin verramscht ihre zu viel eingekauften Würste im Sonderangebot – es waren wohl doch nicht annähernd die angedrohten 1000 Besucher gekommen, der Tag neigt sich dem Ende zu, es herrscht wieder die durch den Senat mühsam herbeigeführte Ruhe in der Haupthalle und man hört leise Honecker von oben rufen: “Den Soschalismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“ – Recht hat er, der alte Saarländer!
Seine Genossen im Rot-Roten Senat in ihrem Lauf müssen nun eben wir aufhalten: Am 15.10. startet das Volksbegehren, natürlich ohne die bereits gesetzlich verankerten erleichterten Bedingungen – Liebe Berliner, geht in die Bürgerämter und entscheidet mit eurer Unterschrift, dass „die Mutter aller Flughäfen“ nicht plattgemacht werden darf!
Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.icat.de, die Anschriften der Auslegungsstelle, Eintragungsfrist, Auslegungstage und Öffnungszeiten finden Sie hier: www.wahlen-berlin.de.
Zum Auftakt der viermonatigen Frist für die Sammlung von 170.000 Unterschriften treffen wir uns am 15.10. um 10:30 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg! Berlin entscheidet: PRO TEMPELHOF!
Ein persönlicher Bericht von Th. Böhme
Kantstr. 86
D-10627 Berlin (Charlottenburg)
Tel.: +49 (0)30 7940766
Mob.: 0151 1271 0012
www.plattendoctor.de
Berlin als Regierungszentrum und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort braucht eine moderne Verkehrsinfrastruktur. Deshalb ist der Flughafen Tempelhof für Berlin unverzichtbar. Zugleich ist der Flughafen Tempelhof als Synonym für Luftverkehr weltweit bekannt, spätestens seit der Luftbrücke 1948/49.
Aus der Erkenntnis dieser Tatsachen hat sich die ICAT 1995 als Verein gegründet und seitdem mit ca. 1.125 (2006) Mitgliedern in vielzähligen Aktionen über 40.000 Unterschriften für den Erhalt des Flughafens Tempelhof gesammelt und meinungsbildend gewirkt.
Zweck des Vereins ist die Organisation, Koordination und Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Erhaltung des Flughafens Tempelhof in seinem derzeitigen Funktionszusammenhang - internationaler City-Airport - als weltweit einzigartiges technisches und architektonisches wie städtebauliches Gesamtkonzept.
An diesem Ziel halten wir gerade angesichts jetzt aktuell beabsichtigter Schließung ("Entlassung aus der Betriebspflicht") fest. Im Sommer 2003 hat die ICAT mit einem umfangreichen Nutzungskonzept und zahlreichen publizistischen Aktivitäten die Diskussion um THF wieder entfacht. Diese gewachsene Aufmerksamkeit wird verstärkt genutzt, um die fehlgeleitete öffentliche Wahrnehmung ("zu teuer" etc.) zu widerlegen und in die Zukunft zu richten. Die ICAT versteht sich innerhalb der Aktivitäten als organisatorischer und kommunikativer Mittelpunkt und steht mit den Mitstreitern in engem Austausch, auch mit den politischen Parteien in Berlin.
Die ICAT ist eine Bürgerinitiative - wohl die einzige FÜR den Erhalt eines Flughafens - und versteht sich damit als Vereinigung auch und vor allem der "Betroffenen", also derjenigen Berliner, die nicht vorrangig selbst fliegen, sondern die die Bedeutung und den Nutzen des Flughafens als Anwohner bei alltäglicher Wahrnehmung des Flugverkehrs mit seinen Begleiterscheinungen erkannt haben.
Da die allernächste Zeit erheblich verstärkte Kräfte erfordert, rufen wir alle Freunde des Flughafens Tempelhof, die noch nicht zu uns gestoßen sind, auf, sich an unserer Arbeit zu beteiligen und Mitglied der ICAT e.V. zu werden
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Möglichkeiten der Aktivität für den Erhalt des Flughafens Tempelhof sind vielfältig; um sich kennenzulernen, laden wir alle Interessierten - auch unverbindlich! - zu unserem regelmäßig am letzten Dienstag des Monats um 19.00 Uhr in den Räumen des ViV e.V., Haupthalle, linke Seite (leicht zu finden!) stattfindenden "ICAT-Dienstag" ein.
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