openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Künftig mehr Gründungsaufwand für VAE-Investoren nötig

Bild: Künftig mehr Gründungsaufwand für VAE-Investoren nötig
VAE-LLC ab 15.11.07 - ein
VAE-LLC ab 15.11.07 - ein "friendly overtake"?

(openPR) Die seit Jahrzehnten gewohnten Nebenvereinbarungen zu Kapitalgesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden zum 15. November ungültig – wirksamer Rechtsschutz für Investitionen ist weiterhin möglich!

Dubai, 8. Oktober 2007 - Das zum 15.11.07 in Kraft tretende „Anti Fronting Law“ für die VAE sorgt bei in- und ausländischen Investoren mit Firmenbeteiligungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten derzeit für erhöhte Nervosität. Diese Anpassungsregelung zum Unternehmensrecht setzt alle seit Jahrzehnten gewohnten Arten von Nebenvereinbarungen – „Side Agreements“ und „Side Letters“ – zwischen ausländischen und inländischen Gesellschaftern von VAE-Firmen außer Kraft.



Solche Nebenvereinbarungen boten bisher eine Chance, die restriktiven Regelungen des Artikels 22 des „UAE Company Law“ zu umgehen, der die Beteiligung ausländischer Investoren bei maximal 49% des Gesellschaftskapitals eines Unternehmens festschreibt: „Voraussetzung für die Gründung eines Unternehmens ist, einen oder mehrere nationale Gesellschafter aufzunehmen, deren Anteil am Unternehmenskapital eine Quote von 51% nicht unterschreiten darf.“

Eine alarmierende Folge des Verbots der Nebenvereinbarungen dürfte nach Auffassung von Kirsten Kraeter, Geschäftsführerin der KLP Group Emirates – ein in Dubai ansässiger Dienstleister für innovative Firmengründungen und Domizilierungsmodelle – sein, dass ausländische Investoren abgeschreckt werden könnten, Geld ohne jeglichen Rechtsschutz in den VAE zu investieren, da die 49:51%-Regelung weiter besteht und lokale Gesellschafter i.d.R. lediglich als sogenannte „Sponsoren“, d.h. ohne eigenes finanzielles Engagement, fungieren.

Das Risiko, große Investitionspotenziale aus aller Welt zu verlieren, ist also für die VAE sehr groß. Aber das Verbot betrifft auch alle schon bestehenden Unternehmen mit ausländischer Beteiligung und könnte für zahlreiche ausländische Investoren zu einer grundsätzlichen Überprüfung ihres VAE-Engagements führen.

Martin Kraeter, Prinzipal bei KLP: „Bis jetzt war nur einer Handvoll Investoren bewusst, dass die ‚Side Agreements’ schon immer keinerlei Gerichtsrelevanz im Falle von juristischen Auseinandersetzungen hatten.“ Dies, weil ihr Inhalt meist den notariell beurkundeten – und damit rechtlich relevanten – Satzungen in Bezug auf Gewinnverteilung und Vertretungsrechte widersprochen habe. Kirsten Kraeter: „Nur wenige Anwälte und Berater bemühten sich auch schon in der Vergangenheit um entsprechende Vertragswerke, die ohne solche ‚Side Agreements’ auskamen. Die meisten Berater, die wir kennen, tun, was sie immer getan haben: Sie verwenden Vertragsmuster mit geringstem Widerstands- und Rückfragepotential bei den öffentlich bestellten Notaren – und pressen alle wirklich wesentlichen (abweichenden) Vereinbarungen in ‚Schubladenverträge’“. Dies habe sich nach KLP-Auffassung im Ernstfall oftmals als Falle erwiesen.

Martin Kraeter führt hierzu aus: „Die Entwicklung eines Vertragswerks, das tatsächlich alle beteiligten Partner und Investoren wirksam schützt und bisher in Nebenvereinbarungen geregelte Einzelabmachungen enthält, stellt sicherlich einen höheren Aufwand dar. Vielleicht müssen auch vollmundig versprochene ‚Tage bis zum Erhalt der Lizenz’ überdacht werden. Aber das ist es aus unserer Sicht allemal wert.“

Zusammengefasst – und um ausländische Investoren zu beruhigen: Es gibt in den VAE sehr wohl Wege, Investitionen auf legale und notariell beurkundete Weise zu schützen. Es hängt, wie so oft, von der Qualität und dem Engagement der Firmen- und Rechtsberater ab, ob die rechtliche Struktur einer Firma von Anfang an entsprechend beschaffen und damit belastbar ist.

KLP Group Emirates (JPC)
Postfach 122563 – Dubai – V.A.E.
Telefon: +971-4 3359825
Telefax: +971-4 3517989
e-mail: E-Mail
www.klp.info
Pressekontakt: Martin Kraeter

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 162811
 2159

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Künftig mehr Gründungsaufwand für VAE-Investoren nötig“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Die Vereinigten Arabischen Emirate senken die Hürden für das Golden VisaBild: Die Vereinigten Arabischen Emirate senken die Hürden für das Golden Visa
Die Vereinigten Arabischen Emirate senken die Hürden für das Golden Visa
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben mit sofortiger Wirkung eine fundamentale Regeländerung für ihr Golden Visa eingeführt, um die Attraktivität des Landes für internationale Investoren und Unternehmer weiter zu steigern. Gemäß den neuen Bestimmungen qualifiziert sich ab sofort jeder Investor, der eine Immobilie im Wert von mehr als zwei Millionen AED erwirbt, für einen zehnjährigen Aufenthaltstitel, unabhängig davon, ob die Immobilie fertiggestellt ist oder sich noch im Bau befindet. Dies markiert eine deutliche Senkung der bisher…
Bild: Streichung des Gründungsaufwands aus Satzung einer GmbHBild: Streichung des Gründungsaufwands aus Satzung einer GmbH
Streichung des Gründungsaufwands aus Satzung einer GmbH
Nach einem Beschluss des OLG Celle dürfen die Satzungsregelungen über die Tragung des Gründungsaufwands einer GmbH nicht vor Ablauf von zehn Jahren nach erstmaliger Eintragung gestrichen werden. Bei der Gründung einer GmbH sind neben dem Stammkapital der Gesellschaft weitere Kosten zu berücksichtigen, die beispielsweis für die notarielle Beurkundung …
Nochmalige Verlängerung des Doppelbesteuerungsabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich ?
Nochmalige Verlängerung des Doppelbesteuerungsabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich ?
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich für tausende ausländischer Unternehmen, darunter auch viele deutsche Investoren, zu einem interessanten Absatz- und Produktionsstandort entwickelt. Als besonderer Investitionsanreiz wurde bislang das Doppelbesteuerungsabkommen gesehen, das deutschen Unternehmen zahlreiche Steuervergünstigungen bescherte. Nachdem die deutsche Finanzverwaltung im Jahre 2006 überraschenderweise beschlossen hatte, dieses Abkommen nur um 2 Jahre bis August 2008 zu verlängern, warten alle Betroffenen nun mit Spann…
Bild: Dubai + VAE Fonds der Ventafonds - Drehkreuz WüsteBild: Dubai + VAE Fonds der Ventafonds - Drehkreuz Wüste
Dubai + VAE Fonds der Ventafonds - Drehkreuz Wüste
Nicht von ungefähr ist dieser Titel für den zweiten Fonds so gewählt. Sind die VAE doch mittlerweile eines der größten internationalen Drehkreuze für den Flugverkehr von und nach Asien, Südafrika, Europa und Australien. Drehkreuz für Baukräne / bezahlbare Wohnungen dringend benötigt Aktuell stehen ca. 15% aller weltweit verfügbaren Baukräne in den VAE. Der Bauboom, der in Dubai begann, zieht sich nun über fast alle Emirate hinweg. Leerstand? Fehlanzeige: Die meisten Luxuswohnungen mit und ohne Meeresblick gehören vermögenden Investoren, …
Bild: Langfristige Perspektiven im Emirat: Die Golden Visa Dubai
Langfristige Perspektiven im Emirat: Die Golden Visa Dubai
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gelten seit Jahren als dynamischer Wirtschaftsstandort mit wachsender internationaler Bedeutung. Mit der Einführung der sogenannten Golden Visa setzen die VAE insbesondere Dubai als globalen Knotenpunkt gezielt in Szene, indem sie ausländischen Investoren, Fachkräften und Talenten eine langfristige Aufenthaltslösung bieten. Dieses Visum ist Ausdruck der strategischen Vision, den Standort durch stabile und nachhaltige Zuwanderung zu stärken und gleichzeitig eine vielfältige Gesellschaft zu fördern. Für …
Bild: Zweiter Opportunity Fonds erweitert FocusBild: Zweiter Opportunity Fonds erweitert Focus
Zweiter Opportunity Fonds erweitert Focus
Bremen, 23.10.2008 Der zweite Dubai-Fonds des jungen Bremer Emissionshauses Ventafonds investiert in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Bis Ende 2010, also in nur 2,5 Jahren, sollen durch den Handel mit Immobilien für die Anleger über 140 Prozent Ausschüttungen erwirtschaftet werden. Das Management partizipiert erst ab über 14 % p.a. am Gewinn. Der reine Eigenkapitalfonds mit einem Volumen von 15 Millionen Euro ist vermögensverwaltend konzipiert und unterliegt der Abgeltungssteuer. Der erste Dubai-Fonds von Ventafonds plant…
Bild: Zweites VAE Investment & Business Forum auf der Hannover Messe
Zweites VAE Investment & Business Forum auf der Hannover Messe
Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies und VAE Staatssekretär Al Saleh wollen die Beziehung zwischen Deutschland und den VAE weiter stärken. Hannover, 10. April 2013: Im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe veranstaltete das Abu Dhabi Department of Economic Development (ADDED) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gestern auf der Hannover Messe das Zweite VAE Investment & Business Forum. Abdullah Al Saleh, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums der VAE, eröffnete das Forum o…
Bild: CHECK Analysen vergibt eine 1,80 für Dubai/VAE-Fonds von VentafondsBild: CHECK Analysen vergibt eine 1,80 für Dubai/VAE-Fonds von Ventafonds
CHECK Analysen vergibt eine 1,80 für Dubai/VAE-Fonds von Ventafonds
Bremen, 09.01.2009. Die Immobilienmärkte der VAE versprechen weiterhin aussichtsreiche Ertragsperspektiven für Investoren. Das bestätigt Analyst Stephan Appel dem geschlossenen Immobilienfonds Opportunity II Dubai + VAE GmbH &Co. KG des Bremer Initiators Ventafonds. Der Fonds ist der einzige in diesem Markt, der von CHECK eine Analyse erhalten hat. Immobilienmarkt in den VAE „Die VAE insgesamt liegen im weltweiten Vergleich mit einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 3,83 Prozent auf Platz 1“, so Appel. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze v…
Bild: Selfmade Capital legt dritten Immobilienfonds aufBild: Selfmade Capital legt dritten Immobilienfonds auf
Selfmade Capital legt dritten Immobilienfonds auf
München, 16. Februar 2009. Das Münchener Emissionshaus Selfmade Capital bietet ab sofort den EMIRATES III zur Zeichnung an. Der EMIRATES III erwirbt und betreibt Mitarbeiter-Wohnanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und setzt damit auf einen neuen Nischenmarkt mit guten Wachstumsperspektiven. Der geschlossene Immobilienfonds richtet sich an private und institutionelle Investoren, die das wirtschaftliche Potenzial der Region sehen und ihr Portfolio um diese Region erweitern wollen. „Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu …
Hannover Messe 2013: Aussteller am VAE Pavillon schlossen internationale Partnerschaften
Hannover Messe 2013: Aussteller am VAE Pavillon schlossen internationale Partnerschaften
• Über 2.800 Besucher am VAE Pavillon • Absichtserklärung über Recycling-System mit Solartechnologie mit deutschem Investor unterzeichnet Hannover, 12. April 2013: Zum Abschluss der Hannover Messe 2013 zeigten sich die 24 Aussteller des Pavillons der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sehr zufrieden mit den erzielten Erfolgen: Rund 2.800 Fachbesucher kamen zum Messestand und diskutierten mit Vertretern der staatlichen Institutionen sowie von Industrie und Exportwirtschaft die Perspektiven für Industrie-, Handels- und Technologiekooperatio…
Sie lesen gerade: Künftig mehr Gründungsaufwand für VAE-Investoren nötig