Schweinebauch-Anzeige schlägt Imagewerbung

Pressemitteilung von: Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW)
Marktforschungsstudie der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) untersucht Wirkung von Preis- und Imageanzeigen

München, 8. Oktober 2007 – Eine Preisnennung in Anzeigen erhöht die Glaubwürdigkeit der Werbung und fördert die Kaufbereitschaft des Kunden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München. Reine Imageanzeigen hingegen können nur bei der emotionalen Wirkung überzeugen. Sie werden zwar als „sympathischer“ wahrgenommen, liegen in Punkto Glaubwürdigkeit und Kaufimpuls aber deutlich hinter Preisanzeigen.

Das Ergebnis der BAW Marktforschungsstudie ist eindeutig: Die bekannte Schweine¬bauch-3,80 Euro-Anzeige vom Supermarkt sieht zwar nicht so schön aus, weckt bei den Kunden aber häufiger Begehrlichkeiten, als die künstlerisch wertvolle Imageanzeige. So halten laut BAW Studie 68 Prozent der Befragten eine Anzeige mit Preisangabe für glaubwürdig. Lediglich 52 Prozent geben an, dass auch Imageanzeigen ohne Preisnennung ihr Vertrauen genießen. „Preisorientierte Werbung erhöht die Glaubwürdigkeit deutlich, da ein verbindliches Angebot kommuniziert wird“, erklärt BAW Marktforschungsexperte und Dozent Dr. Andreas Gut.

Bei der Frage, inwieweit Anzeigen die Kaufentscheidung beeinflussen, wird der Unterschied noch deutlicher: Rund 45 Prozent der Befragten antworten auf die Frage, ob ihre Kaufentscheidung von einer Anzeige mit Preisnennung beeinflusst werden kann, mit „Ja“. Bei Imageanzeigen sind es lediglich 28 Prozent.

„Unternehmen sollten die Scheu ablegen, in ihrer Werbung Preise zu kommunizieren“, rät deshalb BAW Akademie-Direktor Dr. Matthias Lung. „Viele haben Angst, dass der Preis die Kunden abschreckt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Werbung mit Preisnennung vermittelt Transparenz, Offenheit und Sicherheit“, so Dr. Lung. Auf Imagepflege müsse man deshalb nicht gänzlich verzichten. Die BAW Studie rät zu kombinierten Kommunikationskonzepten, die ein konkretes Angebot mit Imagebotschaften verbinden.
Die Marktforschung wurde durchgeführt von Studenten aus dem BAW Studiengang Kommunikationswirt. Nächster Studienstart dieses Studiengangs ist am 31. März 2008.

Pressekontakt:
Julia Jerg
Presseabteilung BAW
Telefon: +49 (0)89 48 09 09-77
Telefax: +49 (0)89 48 09 09-19
E-Mail:

Weitere Informationen:
Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW)
Akademiedirektor Dr. Matthias Lung,
Orleansstraße 34
81667 München

Telefon: +49 (0)89 48 09 09-52
Telefax: +49 (0)89 48 09 09-19
Internet: www.baw-online.de/presse.php

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW)
Die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW) gilt als führendes Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR, Sales und Medien. Sie gilt als Kaderschmiede und bietet acht verschiedene Studiengänge an.
Der Bezug zur Praxis steht dabei an erster Stelle und so liest sich die Liste der Dozenten wie ein Who-is-who der deutschen Medien- und Marketingszene. Gute BAW Absolventen sind heute aufgrund ihrer zielorientierten und praxisnahen Ausbildung in der Wirtschaft ausgesprochen begehrt.

Die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing hat mit ihren Instituten in München und Nürnberg zwei Standorte. Gegründet im Jahr 1949 haben bis heute rund 25.000 Studenten einen BAW Abschluss erworben. Derzeit sind etwa 600 Studenten an der BAW eingeschrieben.

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