07.10.2007 - 20:41 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Keine Ruhe für ESCADA - Das globale Kampagnennetzwerk gegen den Pelzhandel bei ESCADA ruft zu Protesten auf
Pressemitteilung von: Offensive gegen die Pelzindustrie / PR Agentur: presse@offensive-gegen-die-pelzindustrie
Kein Ende in Sicht: Nach dem erzwungenen Rausschmiss von ESCADA-Vorstand Frank Rheinboldt, den Vorwürfen des Insider-Handels um Vorstandsmitglied Beate Rapp und weiteren massiven internen Problemen, versucht ESCADA sich mit seinem neuen Image-Programm „Escada Excellence“ selbst aus dem Sumpf der Skandale zu ziehen. Escada Excellence? - eher exzellent blind, angesichts der Ignoranz gegenüber der Trendwende auf dem weltweiten Modemarkt hin zu konsequent pelzfreien Kollektionen. Gewalt gegen Tiere ist eben nicht ästhetisch!
Nach gescheiterten Gesprächsversuchen mit den GeschäftsführerInnen der ESCADA-Group (ESCADA, BiBA, Laurèl, cavita und apriori), wird das Unternehmen nun zusätzlich weltweiten Protesten standhalten müssen. Die Luft wird dünn für ESCADA. Vom 12. - 14.10.2007 startet die neue Kampagne gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG mit einem globalen Aktionswochenende. Viele haben verstanden - ESCADA (noch) nicht.
Nach den Ausstiegen von C&A, KarstadtQuelle und dem Otto-Versand aus dem Pelzhandel und vier Jahre andauernden Protesten mit über 1.500 Aktionen gegen die Modehauskette Peek & Cloppenburg, wollte kein Unternehmen das nächste Ziel der Offensive werden. Lawinenartig gaben etliche Unternehmen bereits nach Ankündigung einer potentiellen Kampagne ihren Ausstieg aus dem Pelzhandel bekannt (bspw. Gerry Weber, Peek & Cloppenburg, Kaufhof, Adler, Bonita – weitere Informationen zur OGPI und der Erfolge entnehmen Sie bitte dem beigefügten Infoblatt).
Es gibt angesichts der zahlreichen Erfolge eine deutlich spürbare Trendwende auf dem europäischen Modemarkt. Entgegen den Äußerungen der Pelzindustrie sinkt die gesellschaft-liche Akzeptanz von Pelzen und auch der Absatzmarkt wird auf Grund der vielen pelzfreien Unternehmen immer kleiner. Zur Ware gemacht existiert das tierliche Individuum für die Pelzindustrie nur als Ressource. Der Massenmord von jährlich über 50 Millionen Tieren und die Gewalthandlungen gegen Tiere sind integraler und unausweichlicher Bestandteil der Pelzindustrie und werden u.a. von pelzverkaufenden Modeunternehmen und Herstellern, wie der ESCADA AG, in Auftrag gegeben. Nachdem der größte Teil der deutschen und österreichischen Mode- und Kaufhausketten pelzfrei wird, konzentriert sich die Tierbefreiungsbewegung vermehrt auch auf die Global Player der Modebranche. Die ESCADA AG ignorierte alle Gesprächsbemühungen der Offensive und will offensichtlich weiterhin vom Tod und Leid unzähliger sog. Pelztiere profitieren und Echtpelzprodukte verkaufen.
ESCADA wird damit das nächste globale Kampagnenziel der Tierbefreiungsbewegung! Diese fordert von ESCADA, unbefristet in allen Filialen alle Formen von verarbeitetem Pelz aus dem Sortiment zu nehmen.
Die Ascheimer ESCADA AG ist ein sehr einflussreiches Unternehmen und versteht sich selbst als Luxus-Konzern, der vor allem sog. DesignerInnenbekleidung im höheren Preissegment verkauft. Auch die Unternehmen BiBA, apriori, Laurèl und cavita gehören zur ESCADA Gruppe. ESCADA-Shops gibt es in 17 deutschen Städten, BiBA in fast jeder größeren Stadt in Deutschland mit insgesamt fast 300 Filialen. Laurèl, apriori und cavita unterhalten in Deutschland dagegen nur wenige Shops. Dazu kommen sehr viele Filialen in etlichen anderen Ländern (vor allem in Europa, Asien und Nordamerika). Weltweit werden zahlreiche Gruppen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung die Kampagne mittragen und unterstützen. Aufgrund der Tatsache, dass das Unternehmen selbst Trends in der Modebranche setzt, wird das Ende des Pelzhandels bei ESCADA ein deutliches Zeichen für die gesamte Modewelt sein.
Ein starkes Netzwerk wurde bereits geschlossen und die Proteste werden so lange andauern, bis ESCADA aus dem Handel mit Echtpelzen aussteigt! So startet die Kampagne gegen den Pelzhandel bei ESCADA mit einem globalen Aktionswochenende vom 12. bis zum 14. Oktober. Es werden weltweit kraftvolle und kreative Proteste erwartet.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Offensive gegen die Pelzindustrie
c/o Tommy Weißbecker Haus, Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin
Internet: www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.org, E-Mail:
Die OGPI ist ein Zusammenschluss von Tierrechtsgruppen/Tierbefreiungsgruppen und einzelnen AktivistInnen in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, die Pelzwirtschaft in all ihren Erscheinungsformen abzuschaffen. Einen wichtigen Bereich der Arbeit der OGPI bilden hierbei Kampagnen gegen Bekleidungsunternehmen, die Tierpelze - als Ganzpelzkleidung oder als Pelzapplikation - verkaufen. Über die Zunahme von Pelzverbrämungen, sowie eingefärbten und mechanisch behandelten Pelzen und deren Angebot in Warenhäusern und Bekleidungsketten, erhoffte sich der Pelzhandel in den vergangenen Jahren, den Markt für Pelzwaren wieder zu vergrößern. Der Versuch wurde durch eine Verdummungskampagne der Pelzwirtschaft, vertreten v.a. durch das Deutsche Pelz Institut (DPI) in Frankfurt, ergänzt: Pelz sei wieder „in“ und „ethisch unbedenklich“. Allein der Versuch scheiterte am Ende: Die OGPI erhielt großen Zuspruch und große Unterstützung ihrer Kampagnen und konnte bereits mehrere Unternehmen zum Ausstieg aus dem Pelzhandel bewegen.
Nach gescheiterten Gesprächsversuchen mit den GeschäftsführerInnen der ESCADA-Group (ESCADA, BiBA, Laurèl, cavita und apriori), wird das Unternehmen nun zusätzlich weltweiten Protesten standhalten müssen. Die Luft wird dünn für ESCADA. Vom 12. - 14.10.2007 startet die neue Kampagne gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG mit einem globalen Aktionswochenende. Viele haben verstanden - ESCADA (noch) nicht.
Nach den Ausstiegen von C&A, KarstadtQuelle und dem Otto-Versand aus dem Pelzhandel und vier Jahre andauernden Protesten mit über 1.500 Aktionen gegen die Modehauskette Peek & Cloppenburg, wollte kein Unternehmen das nächste Ziel der Offensive werden. Lawinenartig gaben etliche Unternehmen bereits nach Ankündigung einer potentiellen Kampagne ihren Ausstieg aus dem Pelzhandel bekannt (bspw. Gerry Weber, Peek & Cloppenburg, Kaufhof, Adler, Bonita – weitere Informationen zur OGPI und der Erfolge entnehmen Sie bitte dem beigefügten Infoblatt).
Es gibt angesichts der zahlreichen Erfolge eine deutlich spürbare Trendwende auf dem europäischen Modemarkt. Entgegen den Äußerungen der Pelzindustrie sinkt die gesellschaft-liche Akzeptanz von Pelzen und auch der Absatzmarkt wird auf Grund der vielen pelzfreien Unternehmen immer kleiner. Zur Ware gemacht existiert das tierliche Individuum für die Pelzindustrie nur als Ressource. Der Massenmord von jährlich über 50 Millionen Tieren und die Gewalthandlungen gegen Tiere sind integraler und unausweichlicher Bestandteil der Pelzindustrie und werden u.a. von pelzverkaufenden Modeunternehmen und Herstellern, wie der ESCADA AG, in Auftrag gegeben. Nachdem der größte Teil der deutschen und österreichischen Mode- und Kaufhausketten pelzfrei wird, konzentriert sich die Tierbefreiungsbewegung vermehrt auch auf die Global Player der Modebranche. Die ESCADA AG ignorierte alle Gesprächsbemühungen der Offensive und will offensichtlich weiterhin vom Tod und Leid unzähliger sog. Pelztiere profitieren und Echtpelzprodukte verkaufen.
ESCADA wird damit das nächste globale Kampagnenziel der Tierbefreiungsbewegung! Diese fordert von ESCADA, unbefristet in allen Filialen alle Formen von verarbeitetem Pelz aus dem Sortiment zu nehmen.
Die Ascheimer ESCADA AG ist ein sehr einflussreiches Unternehmen und versteht sich selbst als Luxus-Konzern, der vor allem sog. DesignerInnenbekleidung im höheren Preissegment verkauft. Auch die Unternehmen BiBA, apriori, Laurèl und cavita gehören zur ESCADA Gruppe. ESCADA-Shops gibt es in 17 deutschen Städten, BiBA in fast jeder größeren Stadt in Deutschland mit insgesamt fast 300 Filialen. Laurèl, apriori und cavita unterhalten in Deutschland dagegen nur wenige Shops. Dazu kommen sehr viele Filialen in etlichen anderen Ländern (vor allem in Europa, Asien und Nordamerika). Weltweit werden zahlreiche Gruppen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung die Kampagne mittragen und unterstützen. Aufgrund der Tatsache, dass das Unternehmen selbst Trends in der Modebranche setzt, wird das Ende des Pelzhandels bei ESCADA ein deutliches Zeichen für die gesamte Modewelt sein.
Ein starkes Netzwerk wurde bereits geschlossen und die Proteste werden so lange andauern, bis ESCADA aus dem Handel mit Echtpelzen aussteigt! So startet die Kampagne gegen den Pelzhandel bei ESCADA mit einem globalen Aktionswochenende vom 12. bis zum 14. Oktober. Es werden weltweit kraftvolle und kreative Proteste erwartet.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Offensive gegen die Pelzindustrie
c/o Tommy Weißbecker Haus, Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin
Internet: www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.org, E-Mail:
Die OGPI ist ein Zusammenschluss von Tierrechtsgruppen/Tierbefreiungsgruppen und einzelnen AktivistInnen in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, die Pelzwirtschaft in all ihren Erscheinungsformen abzuschaffen. Einen wichtigen Bereich der Arbeit der OGPI bilden hierbei Kampagnen gegen Bekleidungsunternehmen, die Tierpelze - als Ganzpelzkleidung oder als Pelzapplikation - verkaufen. Über die Zunahme von Pelzverbrämungen, sowie eingefärbten und mechanisch behandelten Pelzen und deren Angebot in Warenhäusern und Bekleidungsketten, erhoffte sich der Pelzhandel in den vergangenen Jahren, den Markt für Pelzwaren wieder zu vergrößern. Der Versuch wurde durch eine Verdummungskampagne der Pelzwirtschaft, vertreten v.a. durch das Deutsche Pelz Institut (DPI) in Frankfurt, ergänzt: Pelz sei wieder „in“ und „ethisch unbedenklich“. Allein der Versuch scheiterte am Ende: Die OGPI erhielt großen Zuspruch und große Unterstützung ihrer Kampagnen und konnte bereits mehrere Unternehmen zum Ausstieg aus dem Pelzhandel bewegen.
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