03.10.2007 - 10:36 - Kunst & Kultur

Salzkammergut Festwochen Gmunden 2007 - Handke, Willemsen, Boeser, Jasbar... alle kamen an den Traunsee

Pressemitteilung von: matchmaker
PR Agentur: matchmakerpr

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Jutta Skokan - die Intendantin der Salzkammergut Festwochen Gmunden, versteht es immer wieder Akzente in der Kulturlandschaft zu setzen.
Gmunden/ Salzkammergut/ Traunsee - "Burschen wie die Zeit vergeht..., ein vom Volksmund gern gepflegter Spruch, kann ab nun für die Spielsaison der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2007 angewandt werden. Auch in diesem Jahr konnte Intendantin Jutta Skokan, ganz im Sinn einer gegenwartsbezogenen Kunstpositionen, Neues präsentieren und zusätzliche Interessensgruppen ansprechen.

"Spartenübergreifend im charakteristischen Spannungsfeld..."

Eine ganz besonders reiche und vielfältige Palette an Sparten übergreifenden Veranstaltungen erzeugte auch in diesem Sommer das für die Salzkammergut Festwochen Gmunden so charakteristische Spannungsfeld: Filme, Ausstellungen, Lesungen, Jazzkonzerte mit hochkarätigen internationalen Formationen und Solisten sowie die neue Vortrags- und Diskussionsreihe Fröhliche Wissenschaft mit lustvollen Denkanstößen überzeugten ein interessiertes, offenes Publikum, sowie Fachleute und Journalisten, die ihre Sommerfrische am Traunsee abrunden konnten. 737 Künstler, darunter bereits viele "Stammgäste", haben in über 90 Veranstaltungen an mehr als 30 Spielstätten in und um Gmunden ihre Beiträge dazu geleistet, diesen Kultursommer für ca. 15.000 Besucher glanzvoll zu gestalten.

"Ein Fest für Handke"

Der unumstrittene Höhepunkt war das von Katharina Pektor inszenierte und kuratierte „Ein Fest für Handke“. Ein Ereignis, dass durch die Teilnahme seiner Weggefährten Wim Wenders, Bruno Ganz, Libgart Schwarz, Elisabeth Trissenaar u. v. a., zu bestechen wusste und ganz besonders durch den Besuch des berühmten Autors selbst, zu einem herausragenden Höhepunkt dieses Kultursommers wurde. Ein Meilenstein für die Festwochen, der zu des auf internationaler Ebene in relevanter Weise Beachtung und Anerkennung erfuhr. Gestützt durch den Erfolg soll ab 2008 jedes Jahr einem Künstler in Form eines vielfältigen Veranstaltungsschwerpunktes ein Fest innerhalb des Festivals bereitet werden.

"Musik lag in der Luft..."

Zahlreiche Konzerte und Liederabende für Liebhaber der Klassik wie auch Anhänger der Moderne mit einem breiten Spektrum an künstlerischer Fächerung haben auch in diesem Jahr einem immer größeren Publikum Musikerleben auf höchstem Niveau geboten. Ganz im Sinne der Pflege der Tradition in der Programmgestaltung richtete sich dabei besonderes Augenmerk auf Franz Schubert, Johannes Brahms, Hugo Wolf, Erich Wolfgang Korngold und Arnold Schönberg – Komponisten, die ihrer Liebe zum Salzkammergut in ihren Werken musikalischen Ausdruck verliehen haben.

Die neue Reihe "Wien gefühlsecht" mit "Opern im Schrammelkleid", Wienerliedern, Schriftstellern wie Herzmanovsky-Orlando und Arthur Schnitzler hat großen Anklang gefunden. Begeisterte Zustimmung gab es auch für die junge Reihe "Nachtschiff", die gespickt mit Namen wie Roger Willemsen, Helmut Jasbar, Knut Boeser mit der Band "ratlos", Kurt Palm, Beasts of Bourbon und Ernst Molden, einem breiten Publikum Kunst und Kultur als spannendes, aufregendes Erlebnisprogramm in den Nischen der Nacht bot.

"Thomas Bernhard allgegenwärtig..."

Die Schwerpunktreihe zum großen österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard mit vielen prominent besetzten Lesungen und den Glanzlichtern der szenischen Aufführungen von Holzfällen und Der Schein trügt war auch in diesem Jahr wieder eine der tragenden Säulen für die wachsende Beliebtheit dieses Festivals.

"Dialog und goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich.

Die Eröffnungsrede am 13. Juli 2007 von Elisabeth Schweeger, Intendantin des Frankfurter Schauspielhauses und Kulturmanagerin, stellte eine brillante Auseinandersetzung mit der Frage vor, warum Kunst als Widerstandspraxis in einer vereinheitlichten Gesellschaft notwendiger denn je ist. Die Arbeit dieses Festwochensommers stellte auf diese Frage eine schlüssige Antwort dar.

Anlässlich der Eröffnung wurde Frau Jutta Skokan, Intendantin der Salzkammergut Festwochen Gmunden, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich von der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Frau Dr. Claudia Schmied, verliehen.

Wir sehen uns in 2008, wo die Landesausstellung 2008 - Kaiser, Ketzer, Künstler - www.landesausstellung2008.at - einen zusätzlichen Anreiz bietet, im Sinne einer künstlerischen Sommerfrische, dem Salzkammergut einen Besuch abzustatten. (gw)

Pressekontakt:

Festwochenbüro im Foyer des Stadttheaters Gmunden
Frau Fini Schmid
Theatergasse 7
A-4810 Gmunden

Tel. +43(0)7612/70630
Fax +43(0)7612/70638

E-Mail:
URL - www.festwochen-gmunden.at

"Be a friend"

Der gemeinnützige Kunstverein "Freunde der Festwochen Gmunden" hat sich zum Ziel gesetzt, die anspruchsvollen Kunstprojekte der Salzkammergut Festwochen Gmunden ideel und wirtschaftlich zu unterstützen, die persönlichen Kontakte zwischen KünstlerInnen und besonders interessierten Publikumskreisen zu fördern und Begegnung von Kunst, Musik und Literatur mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu verstärken.

Proponenten: Hans Gratzer, Martin Haselböck, Franz Schuh, Maddalena Crippa, Philip Glass, Maria Joào, Dennis Russel Davies, Heinrich Schiff, Michael Nyman, Martin Schwab, Hermann Beil, Xenia Hausner, Peter Stein, Peter Simonischek.

20 Jahre Salzkammergut Festwochen Gmunden - www.festwochen-gmunden.at

Jutta Skokan führt als Intendantin der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2007 in ihren Programmen zum 20jährigen Jubiläum die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten und Strömungen der Kunst zusammen. Tradition und Moderne, die großen Pole der Kunstdiskussion, stehen gleichberechtigt nebeneinander, bieten dem stetig wachsenden Publikum in den Veranstaltungen Anregung und Genuss zu gleichen Teilen.

Landesausstellung 2008 - Kaiser, Ketzer, Künstler - www.landesausstellung2008.at

"Kaiser, Ketzer, Künstler - Leute und Gäste im Salzkammergut". Unter diesem Motto kann man die Landesausstellung 2008 verstehen, die in zwölf Gemeinden der Region Salzkammergut stattfinden wird. Während die Besucher der diesjährigen Landesausstellung "Kohle und Dampf" das Hausruckgebiet stürmen(~145.000 Besucher), rüstet sich die Region Salzkammergut schon für ihren großen Auftritt.

Von Gmunden bis Hallstatt, von der ehemaligen Kaiserstadt Bad Ischl bis zum Salz aus dem Heidengebirge. Zwölf Gemeinden werden das Salzkammergut von all seinen attraktiven Seiten präsentieren. Als Wirtschaftsregion ebenso wie als Kulturregion.

Schloss Orth in Gmunden www.ste-gmunden.at wird mit einer Überblicksschau als Mittelpunkt der Landesausstellung 2008 eingerichtet. Von dort aus kann und soll die Region in Stationen bereist werden.

Von Volksfrömmigkeit bis Peter Altenberg - Traunkirchen widmet sich der Volksfrömmigkeit, Ebensee der Zu- und Abwanderung in der Region, Sankt Wolfgang den Künstlerschicksalen in der Region, Obertraun der Gletscherentwicklung und Hallstatt als Weltkulturerbeort natürlich der Hallstattkultur.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das Papiermachermuseum in Laakirchen wird eine Ausstellung über die industrielle Entwicklung des Salzkammerguts einrichten, Ohlsdorf wird Thomas Bernhard huldigen, und die Kaiserstadt Bad Ischl wird sich als Treffpunkt der Prominenz einst und jetzt vorstellen. Während andere Bundesländer wie Burgenland, Vorarlberg oder Salzburg die Landesausstellungen wegen Erfolglosigkeit eingestellt haben, boomen sie im Land ob der Enns.

"Das zeitgemäße Konzept machts", meint Landeshauptmann und Kulturreferent Josef Pühringer www.ooevp.at: "Weil wir Prinzipien eingeführt haben. Erstens, nur alle zwei Jahre und zweitens, nur alle zehn Jahre etwa in der selben Region, und weil jede Ausstellung anders ist." Und schließlich hat das attraktive Besucherangebot der Landesausstellungen auch einen nachhaltigen Effekt für die jeweilige Region. Bei der Landesschau "Das Salzkammergut" 2008 etwa werden in den zwölf Gemeinden rund 12,3 Millionen Euro - aus dem Kulturbudget und dem Tourismusbudget des Landes - investiert.

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