29.09.2007 - 14:18 - Kunst & Kultur
Ausstellungseröffnung Galerie SchusterFrankfurt - Daniel Davidson / Tricia Keightley
Pressemitteilung von: Galerie Schuster Frankfurt
Zu unserer Ausstellungseröffnung am Freitag 31.08.2007 um 18.00 Uhr laden wir Freunde herzlich ein
Zum 13. Saisonstart der Galerien in Frankfurt freuen wir uns, Ihnen zwei Neuvorstellungen zeigen zu können – Daniel Davidson und Tricia Keightley, zwei in New York lebende Künstler. Daniel Davidson mit seiner comichaften Malerei steht ganz im Gegensatz zum klaren, definierten und beinahe geometrischen Stil von Tricia Keightley – so macht es jedenfalls auf den ersten Blick den Eindruck. Aber unabhängig davon, dass sie ein Paar sind, finden sich bei näherer Betrachtung auch Gemeinsamkeiten. Es verspricht eine spannende und wunderschöne Ausstellung zu werden.
„Daniel Davidson ist ein Autobiograf, ein Geschichtsforscher, der zur Inspiration tief in seine eigene Vergangenheit vordringt, sich im Schlamm der Erinnerung und seitenweisen Beharrlichkeit des Bewusstseins suhlt und in den Spiegel starrend sich immerzu die große Frage stellt: „Warum?“
Seine künstlerische Arbeit entzieht sich einer Zusammenfassung. Es scheint so, als hätte er zu einem früheren Zeitpunkt seiner Existenz bereits alle nur erdenklichen malerischen Fähigkeiten und Techniken beherrscht und dann einfach weitergemacht. Unabhängig von Ruhm und irgendwelchen Formalien hat er sicherlich eine außerordentliche Begabung, die er geradezu mühelos zur Anwendung bringt. Obwohl er einen cartoon-ähnlichen Stil bevorzugt, bewegt er sich eher im Reich der Illustration als des Comic-Strips, sein Zeichentalent ist überragend. Seine Arbeit ist fast immer figurativ, sein bildnerischer Gegenstand fluktuiert zwischen dem allzu Vertrauten und dem auf schräge Weise Obskuren. Messer und Sauerstofftanks (Objekte, die eine wesentliche, jedoch negative Rolle in Davidsons Leben gespielt haben) tauchen immer wieder in- und außerhalb des Kontextes auf.
Er hat eine sonderbare Vorliebe für die Verbreitung von „schlechter“ Malerei in der Welt und imitiert diese auf ironische Weise im Hintergrund seiner eigenen Bilder. Einige Leinwände sind von Farbe gesättigt und dicht von einer ganzen Entourage aus Vagabunden, gefährlich aussehenden Figuren bevölkert, während andere Bilder so kahl und sachlich sind, dass sie im Vergleich dazu fast schon unfertig wirken – minimalistisch, Heavy-Metal-Pop.
Häufig stellt er sich selbst als „Mr. Everything“ dar, wie er es nennt – mit rasselndem Atem, korpulent, durch hoffnungslos schlechte Angewohnheiten grotesk verkrüppelt, Atembeschwerden und unendliche Sehnsüchte (eine Verzerrung, die ihm offensichtlich großes Vergnügen bereitet), in Wirklichkeit ist er eher ein liebenswerter Superheld, der uns vor allen menschlichen und ästhetischen Ungerechtigkeiten beschützt (man kann ihn sich genau vorstellen, wie er trotz seine bedrohlichen Allergien ein Kätzchen von einem Baum rettet).
So fleißig wie gewissenhaft klammert sich Davidson auf rätselhafte Weise an Strohhalme (die aus den gewachsten weißen Pappbechern in den schmutzigen Händen von Durchreisenden hervorschauen) und hält nach Lösungen Ausschau. Gott siegt nicht immer über den Teufel, aber große Bilder kennen keine Grenzen.“
„Tricia Keightley hat die Gabe, das Unerklärliche zu erklären, Dinge zu verstehen, die es eigentlich gar nicht gibt. Sie entwickelt Visionen von komplexen apparateähnlichen Erfindungen, die irgendwo zwischen Mode und Technologie anzusiedeln sind. Form, Struktur und Oberfläche verschiedenster Materialien kann die Künstlerin in Acryl darstellen, so dass ihre mechanomorphen Gebilde fast lebendig werden.
Ein Augenmerk sollte man auf jeden Fall auf Keightleys Farbpalette werfen, die von Pastellen dominiert wird, mit denen sie häufig andere Schattierungen übermalt, wobei die Pastelle einen sehr plastischen Kontrast zu den dunklen Konturen der Formen und zum „neo-industriellen“ Kontext ihres bildnerischen Gegenstandes bilden.
Wie ihre Schöpferin haben auch die Bilder von Tricia Keightley Stil, eine Art von widerstandfähiger Eleganz, die bitteschön anderer Meinung ist und ausnahmslos jeden Betrachter unfreiwillig dazu auffordert, diese zarte Linie aus Acryl zu überqueren, die sie in den Sand gemalt hat.“
AUS DEM KATALOG ZUR GRUPPENAUSSTELLUNG „BIBBIDI BOBBIDI BOO!“, 2006 (2006 BIELEFELDER KUNSTVEREIN, MANNHEIMER KUNSTVEREIN, CCR NEUMÜNSTER UND 2007 GALERIE SCHUSTER BERLIN)
Für weitere Informationen und Pressematerial stehe ich Ihnen gerne unter
zur Verfügung.
Galerie Schuster Frankfurt/Berlin
Standort Frankfurt
Ann Wente (Presse)
Fahrgasse 8
60311 Frankfurt
Phone: +49/(0)69 292993
Email:
www.galerie-schuster.de
Di-Fr 13-18, Sa 11-16 Uhr
Die von Claudia und Helmut Schuster gegründete Galerie, ist seit 1995 in Frankfurt ansässig und verfügt über circa 250 qm Ausstellungsfläche in bester Innenstadtlage. Seit Januar 1997 arbeitet die Galerie Schuster in Berlin. Die Berliner Galerie befand sich im neuen Galerieviertel in Berlin-Mitte. Seit März 2007 wurden die Räumlichkeiten in Berlin erweitert, zu den schon bestehenden Räumen in der Gartenstrasse, sind nun rund 500 qm in der Heidestrasse dazugekommen - das Programm hat sich erweitert.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Galerie in der Gartenstrasse wurde zur GALERIE SCHUSTER PHOTO, hier werden ausschliesslich internationale Photopositionen gezeigt, in Zusammenarbeit mit internationalen Galeriepartnern aus New York, London,...
Die neuen Räumlichkeiten der GALERIE SCHUSTER BERLIN in der Heidestrasse wird mit ihren 500qm nun zur Hauptfiliale der drei Galerien werden.
Schwerpunkt des Ausstellungsprogrammes ist internationale, zeitgenössische Malerei. Dabei sind die Austauschausstellungen mit renommierten Partnergalerien Teil der Philosophie der Galerien.
Die Galerien Schuster Frankfurt - Berlin - Photo, ist regelmäßig auf internationalen Kunstmessen vertreten, unter anderem auf der Art Cologne und dem Art Forum Berlin und den Scope-Messen in New York, London und Miami.
Zum 13. Saisonstart der Galerien in Frankfurt freuen wir uns, Ihnen zwei Neuvorstellungen zeigen zu können – Daniel Davidson und Tricia Keightley, zwei in New York lebende Künstler. Daniel Davidson mit seiner comichaften Malerei steht ganz im Gegensatz zum klaren, definierten und beinahe geometrischen Stil von Tricia Keightley – so macht es jedenfalls auf den ersten Blick den Eindruck. Aber unabhängig davon, dass sie ein Paar sind, finden sich bei näherer Betrachtung auch Gemeinsamkeiten. Es verspricht eine spannende und wunderschöne Ausstellung zu werden.
„Daniel Davidson ist ein Autobiograf, ein Geschichtsforscher, der zur Inspiration tief in seine eigene Vergangenheit vordringt, sich im Schlamm der Erinnerung und seitenweisen Beharrlichkeit des Bewusstseins suhlt und in den Spiegel starrend sich immerzu die große Frage stellt: „Warum?“
Er hat eine sonderbare Vorliebe für die Verbreitung von „schlechter“ Malerei in der Welt und imitiert diese auf ironische Weise im Hintergrund seiner eigenen Bilder. Einige Leinwände sind von Farbe gesättigt und dicht von einer ganzen Entourage aus Vagabunden, gefährlich aussehenden Figuren bevölkert, während andere Bilder so kahl und sachlich sind, dass sie im Vergleich dazu fast schon unfertig wirken – minimalistisch, Heavy-Metal-Pop.
Häufig stellt er sich selbst als „Mr. Everything“ dar, wie er es nennt – mit rasselndem Atem, korpulent, durch hoffnungslos schlechte Angewohnheiten grotesk verkrüppelt, Atembeschwerden und unendliche Sehnsüchte (eine Verzerrung, die ihm offensichtlich großes Vergnügen bereitet), in Wirklichkeit ist er eher ein liebenswerter Superheld, der uns vor allen menschlichen und ästhetischen Ungerechtigkeiten beschützt (man kann ihn sich genau vorstellen, wie er trotz seine bedrohlichen Allergien ein Kätzchen von einem Baum rettet).
So fleißig wie gewissenhaft klammert sich Davidson auf rätselhafte Weise an Strohhalme (die aus den gewachsten weißen Pappbechern in den schmutzigen Händen von Durchreisenden hervorschauen) und hält nach Lösungen Ausschau. Gott siegt nicht immer über den Teufel, aber große Bilder kennen keine Grenzen.“
„Tricia Keightley hat die Gabe, das Unerklärliche zu erklären, Dinge zu verstehen, die es eigentlich gar nicht gibt. Sie entwickelt Visionen von komplexen apparateähnlichen Erfindungen, die irgendwo zwischen Mode und Technologie anzusiedeln sind. Form, Struktur und Oberfläche verschiedenster Materialien kann die Künstlerin in Acryl darstellen, so dass ihre mechanomorphen Gebilde fast lebendig werden.
Ein Augenmerk sollte man auf jeden Fall auf Keightleys Farbpalette werfen, die von Pastellen dominiert wird, mit denen sie häufig andere Schattierungen übermalt, wobei die Pastelle einen sehr plastischen Kontrast zu den dunklen Konturen der Formen und zum „neo-industriellen“ Kontext ihres bildnerischen Gegenstandes bilden.
Wie ihre Schöpferin haben auch die Bilder von Tricia Keightley Stil, eine Art von widerstandfähiger Eleganz, die bitteschön anderer Meinung ist und ausnahmslos jeden Betrachter unfreiwillig dazu auffordert, diese zarte Linie aus Acryl zu überqueren, die sie in den Sand gemalt hat.“
AUS DEM KATALOG ZUR GRUPPENAUSSTELLUNG „BIBBIDI BOBBIDI BOO!“, 2006 (2006 BIELEFELDER KUNSTVEREIN, MANNHEIMER KUNSTVEREIN, CCR NEUMÜNSTER UND 2007 GALERIE SCHUSTER BERLIN)
Für weitere Informationen und Pressematerial stehe ich Ihnen gerne unter
Galerie Schuster Frankfurt/Berlin
Standort Frankfurt
Ann Wente (Presse)
Fahrgasse 8
60311 Frankfurt
Phone: +49/(0)69 292993
Email:
www.galerie-schuster.de
Di-Fr 13-18, Sa 11-16 Uhr
Die von Claudia und Helmut Schuster gegründete Galerie, ist seit 1995 in Frankfurt ansässig und verfügt über circa 250 qm Ausstellungsfläche in bester Innenstadtlage. Seit Januar 1997 arbeitet die Galerie Schuster in Berlin. Die Berliner Galerie befand sich im neuen Galerieviertel in Berlin-Mitte. Seit März 2007 wurden die Räumlichkeiten in Berlin erweitert, zu den schon bestehenden Räumen in der Gartenstrasse, sind nun rund 500 qm in der Heidestrasse dazugekommen - das Programm hat sich erweitert.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Galerie in der Gartenstrasse wurde zur GALERIE SCHUSTER PHOTO, hier werden ausschliesslich internationale Photopositionen gezeigt, in Zusammenarbeit mit internationalen Galeriepartnern aus New York, London,...
Die neuen Räumlichkeiten der GALERIE SCHUSTER BERLIN in der Heidestrasse wird mit ihren 500qm nun zur Hauptfiliale der drei Galerien werden.
Schwerpunkt des Ausstellungsprogrammes ist internationale, zeitgenössische Malerei. Dabei sind die Austauschausstellungen mit renommierten Partnergalerien Teil der Philosophie der Galerien.
Die Galerien Schuster Frankfurt - Berlin - Photo, ist regelmäßig auf internationalen Kunstmessen vertreten, unter anderem auf der Art Cologne und dem Art Forum Berlin und den Scope-Messen in New York, London und Miami.
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