LEADER-Arbeitsgruppe verabschiedet Konzept - Beschlussfassung der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) Harz

Pressemitteilung von: Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
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Vollversammlung der LAG Harz und Abstimmung der Mitglieder über das LEADER-Konzept
Anlässlich ihrer Vollversammlung begrüßte Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann am Dienstag, den 18. September 2007, 41 Mitglieder der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) Harz i.G. an der Hochschule Harz in Wernigerode. Die LAG Harz i.G., die sich im Mai 2006 unter Vorsitz von Reiner Hochapfel konstituiert hat, verabschiedete einstimmig das gemeinsam entwickelte LEADER-Konzept, mit der im Harz eine weitere LEADER-(Förder-)Region eingerichtet werden soll.

Das hierfür notwendige inhaltliche Fundament wurde in drei einzelnen Arbeitsgruppen gelegt: nachhaltige, innovative Wirtschaft im ländlichen Raum sowie Daseinvorsorge im ländlichen Raum und Landschaftspflege, Umweltbildung und Naturschutz. Kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen haben die konzeptionelle Phase entscheidend mit geprägt. „Mit unnachlässiger Energie und stetigem Engagement wurde diese Entwicklung vorangetrieben“, lobten Hochschul-Rektor Willingmann und der Vorsitzende der LAG Harz, Reiner Hochapfel, insbesondere den Einsatz von Hannelore Striewski, Verwaltungsleiterin der VG Nordharz. Ermöglicht wurde die Erarbeitung des Konzeptes auf Basis der intensiven Kooperation von Prof. Dr. Andrea Heilmann und Dipl.-Ing. Ute Urban vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz mit dem Projektbüro „Zukunft Harz“.

Im Mittelpunkt der Präsentation von Umweltexpertin Heilmann stand das Motto „Gesund leben in einer gesunden Region“. Ziel ist es, die Besonderheiten der Region zu stärken, um den Anforderungen der Zukunft begegnen zu können. Kennzeichnend für eine gesunde Region sind somit neben einer unversehrten Natur, gut erhaltenen, regionaltypischen Ortschaften auch bewirtschaftete Nutzflächen. Ein intaktes soziales Umfeld mit interessanten kulturellen und sportlichen Angeboten führt hierbei ebenso zur Steigerung der Lebensqualität, wie eine ansprechende Auswahl von Erwerbsangeboten.

Dass der begonnene LEADER-Prozess bereits zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit in der Region geführt hat, hob Nordharz-Verwaltungsleiterin Striewski am Beispiel neu geplanter Aktivitäten hervor. Angedacht sind sowohl Bestrebungen des Regionalverbands Harz e.V., die transnationale Zusammenarbeit der Geoparke auszubauen, als auch Planungen, in Benneckenstein gebietsübergreifende Wege im Rahmen des Grünen Bandes einzurichten.

Sofern das eingereichte Konzept zur Bestätigung der LEADER-Region führt, könnte sich die LAG Harz bereits im Frühjahr 2008 mit der Auswahl und Umsetzung von konkreten Projekten auseinandersetzen.

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