(openPR) Frankfurt, September 2007 - Hinter den Ophthalmo-chirurgischen Kongressen der ARTEMIS Augen- und Laserklinik verbergen sich in erster Linie hochwertige Vorträge rund um neueste Trends, aktuelle Techniken und Entwicklungen in der Augenheilkunde – zumindest waren rund 180 Augenärzte davon überzeugt und nahmen am 9. Ophthalmo-chirurgischen Nachmittag teil. In entspannter Atmosphäre im Liebieghaus in Frankfurt widmeten sie sich am 12. September 2007 Vorträgen renommierter nationaler und internationaler Referenten zu verschiedenen Themen der Vorder- und Hinterabschnittschirurgie am Auge.
So beschäftigte sich Dr. Bernd Strobel aus der ARTEMIS Augenklinik mit der Tatsache, dass das Bundesland Hessen mit den weitaus meisten Verträgen zur Integrierten Versorgung ein hohes Interesse der Krankenkassen an der Augenheil-kunde verzeichnet. Gleichzeitig steht diese Tatsache aber auch für Innovation, schließlich stellt die Integrierte Versorgung die einzige Möglichkeit dar, neue Leistungen allen Patienten zugänglich zu machen. So übernehmen manche Krankenkassen auch beispielsweise die neue Therapie gegen altersbedingte Makuladegeneration, eine Erkrankung, bei der kleinste Gefäße in die Netzhaut einwuchern und dort Erblindung verursachen. Dr. Claudia Jandeck aus der ARTEMIS Augen- und Laserklinik stellte während des Kongresses neue Ergebnisse zu den seit jüngster Zeit zur Verfügung stehenden Medikamenten gegen feuchte Makuladegeneration vor. Sie bestätigte, dass diese Substanzen die Erkrankung in 88 Prozent der Fälle stoppen – bei rund 28 Prozent von ihnen rufen sie sogar eine deutliche visuelle Verbesserung hervor. Ein großer Fortschritt, schließlich gab es noch vor zwei Jahren keine Therapiemöglichkeit für Makuladegeneration.
Auch der Volkskrankheit Grauer Star widmeten sich die Referenten intensiv und der international bekannte Prof. Dr. Rupert Menapace aus Wien hielt einen spannenden Vortrag zu Operationen gegen Grauen Star. So können Kataraktoperationen mittlerweile durch nur 1,6 Millimeter breite Schnitte durchgeführt werden. Auch erste neue Operationstechniken, die das Auftreten eines Nachstares verhindern, befinden sich aktuell in der Erprobung und weisen gute Erfolge auf. Ob wiederum ein Zusammenhang zwischen Kataraktoperationen und Altersbedingter Makuladegene-ration bestehen, erörterte Prof. Dr. Helbig aus Regensburg. Trotz verschiedener Studien lässt sich jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht eindeutig feststellen, ob dieser Zusammenhang auch wirklich besteht. Deshalb sollten Augenexperten bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Makuladegeneration, bei beginnendem Grauen Star nicht sofort operieren. Bei fortgeschrittener Linsentrübung und verminderter Sicht jedoch sollten sie Kataraktoperationen aber keinesfalls aus Angst vor Makuladegeneration unterlassen. Großes Interesse verzeichnete auch Dr. Eduard Haefliger aus der Schweiz, der sich den Möglichkeiten widmete, bei Kataraktopera-tionen zusätzlich die Altersweitsichtigkeit zu behandeln. Neben Monofokallinsen, bei denen eine Lesebrille nach wie vor erforderlich bleibt, ermöglichen Multifokallinsen scharfes Sehen in Nähe und Ferne. Zum Bereich der Hornhauttransplantationen referierte Prof. Dr. T. Neuhann aus München. Alles in Allem war der Kongress aus Sicht der Gastgeber ein gelungener Nachmittag: „So groß wie bei diesem Symposi-um war das Interesse an den neuen Erkenntnissen in der Augenheilkunde bei uns noch nie“, erklärt Dr. Schayan-Araghi. „Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise Zusammenarbeit und Meinungsaustausch der hessischen Ärzte unterstützen.“
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