26.09.2007 - 09:51 - Vereine & Verbände

Courage-Preis 2007 an Ulrike Folkerts verliehen / Schauspielerin stiftet Preisgeld für Schulprojekt in Burundi

Pressemitteilung von: Komitee Courage

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Bad Iburg, 25. September 2007 – Für ihr vielfältiges soziales Engagement ist die 46-jährige Schauspielerin Ulrike Folkerts am vergangenen Freitag in Bad Iburg (Kreis Osnabrück) mit dem Courage-Preis 2007 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte besonders ihren Einsatz für „burundikids e.V.“(www.burundikids.org), einen Verein, der Kindern im afrikanischen Burundi eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft bietet. Folkerts nahm den mit 5.000 Euro dotierten Preis im Rittersaal des Bad Iburger Schlosses vor 150 geladenen Gästen entgegen.

Gerd Schöwing, Vereinsvorsitzender des Komitee Courage, begründete die Preisvergabe an Ulrike Folkerts damit, dass sie sich selbstlos für hilfsbedürftige Menschen und insbesondere Kinder einsetzt. „Uns hat es beeindruckt, dass sie ihre Popularität zwar nutzt, um Aufmerksamkeit auf ihre Anliegen zu lenken, ihre Person jedoch niemals in den Mittelpunkt stellt“, so Schöwing weiter.

In seiner sehr persönlichen Laudatio hob Dr. Klaus Lang, Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte Holding GmbH, hervor, dass Ulrike Folkerts sich mutig für humanitäre Zwecke einsetzt. „Sie nimmt Herausforderungen an und macht durch ihre Arbeit deutlich, dass Menschen die Verantwortung haben etwas zu ändern, anstatt sich ihrem Schicksal zu ergeben. Ihr Engagement besticht durch Ausdauer und einen langen Atem.“

Folkerts machte in ihrer Dankesrede deutlich, dass sie Wert darauf legt, Informationen aus erster Hand zu bekommen. „Ich möchte wissen, wovon ich rede und wie Spendengelder eingesetzt werden. Daher habe ich das Projekt in Burundi besucht, um mir vor Ort selbst ein Bild zu machen“, so die Preisträgerin.

Neben ihrem couragierten Handeln für burundikids setzt sich Folkerts im Rahmen des Aktionsbündnisses Landmine.de (www.landmine.de) für ein Verbot von Landminen aller Art ein. Darüber hinaus engagiert sie sich für Menschen mit dem Down-Syndrom. Folkerts erhielt bereits im Juni das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des Bundespräsidenten Horst Köhler als Auszeichnung für ihr soziales Engagement.

Der Courage-Preis wurde bereits zum zwölften Mal in Folge verliehen. In den vergangenen Jahren waren unter anderem der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Sabine Christiansen, Joachim Gauck und terre des hommes Träger des Preises.

Weitere prominente Gäste im Bad Iburger Schloss waren dieses Jahr Generalvikar Theo Paul (Bistum Osnabrück), der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Professor Dr. Michael Hüther, die niedersächsische Integrationsbeauftragte Honey Deihimi, der Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg und ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Professor Dr. Dr. h. c. Paul Kirchhof sowie Dr. Klaus Lang, Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte Holding GmbH.

Im Vorfeld der Preisverleihung fand das alljährliche Gespräch am Kamin mit den prominenten Gästen statt, das dieses Jahr von Susanne Stichler (Norddeutscher Rundfunk) moderiert wurde. Das diesjährige Thema lautete „Es gibt keine Probleme – nur Aufgaben!“ Hierbei wurde schwerpunktmäßig das Thema Familienpolitik kontrovers diskutiert.

Den Abschluss der Preisverleihung bildete der traditionelle Fischschmaus. Zahlreiche Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, sich in entspannter Atmosphäre mit dem ein oder anderen Prominenten zu unterhalten und Gedanken auszutauschen. Die nächste Courage Preisverleihung ist für den 19. September 2008 geplant.

Verein Courage-Preis Bad Iburg e.V.
Große Straße 20
49186 Bad Iburg
Telefon 05403 1305
www.komitee-courage.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Pressekontakt
Dr. Rolf Kreimer, 0151 15279945
Christa Boyn, 05403 5016

1995 wurde das Komitee Courage ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es eine anerkannte Institution von überregionaler Bedeutung geworden. Motivation war und ist es, Personen oder Einrichtungen zu ehren, die sich um das Wohl der Gemeinschaft verdient gemacht haben. Das Ziel ist, auf diese Menschen aufmerksam zu machen, zur Nachahmung anzuregen und Beispiele für couragiertes Handeln hervorzuheben.

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