25.09.2007 - 14:07 - Kunst & Kultur
Die Wiederkehr der Gartenlehranstalt in Berlin-Dahlem - Vortragsabend am 26.09.2007
Pressemitteilung von: Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865PR Agentur: PINNOW & Partner GmbH
Eine Symbiose englischer und deutscher Gartenkultur
Die Königliche Gartenakademie geht auf eine Idee von Peter Joseph Lenné zurück, der nach ausgedehnten Studienreisen die Gartenkunst nach englischem Vorbild in Preußen etablieren wollte. So entstand das großzügige Gelände mit den schönen Glashäusern in Berlin-Dahlem in unmittelbarer Nähe des Botanischen Garten mit dem Ziel, das gesammelte Wissen nachhaltig weiterzutragen. Gabriella Pape hat es sich zum Anliegen gemacht, das Herz englischer Gartenkunst mit deutschem Verstand zu versöhnen und zu einer gemeinsamen Sache erblühen zu lassen. Weitere Informationen: www.koenigliche-gartenakademie.de
Frau Pape studierte englischen Gartenbau (Horticulture) am größten Bot. Garten der Welt, Kew Gardens, London, und Landschaftsarchitektur an der Univ. Greenwich. Sie ist selbständige Gartenarchitektin. Nach Projekten z.B. in England (Eltham Palace) und Deutschland (Rosengarten Schloss Ippenburg) sowie der Auszeichnung mit der Goldmedaille auf der Hampton Court Flower Show widmet sie sich nun der Wiederbelebung weitgehend vergessener Traditionen deutscher Gartenkultur. Ihre Leidenschaft gilt der ehem., von Lenné 1823 in Berlin gegründeten Kgl. Gartenlehranstalt in der Nähe des Bot. Gartens. Frau Papes ambitioniertes Projekt sieht vor, am angestammten Platz eine neue Gartenakademie im Geiste Lennés erstehen zu lassen: Ein Ort des Wissens über Pflanzen, Gärten und Gartendesign, aber auch der Begegnung für alle Garteninteressierten.
Mittwoch, den 26. September 2007, 19.00 Uhr hält Frau Pape den Vortrag:
Die Königliche Gartenlehranstalt in Dahlem – Rückblicke und visionäre Ausblicke auf die einst erste Ausbildungsstätte für Gartengestaltung in Europa von Gabriella Giolinda Pape, Dip. Hort., BA (Hons), Dip. LA (Hons).
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte.
Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt frei. Uns erwartet ein Rückblick in eine Epoche, in der deutsche Gartenkultur Weltgeltung hatte, ein nüchterner Einblick auf die derzeitige bauliche Verfassung des Geländes und ein visionärer Ausblick auf ein zukünftiges Berliner Juwel.
Verein für die Geschichte Berlins e.V. gegr. 1865
Büro des Schriftführers Dipl.-Ing. Dirk Pinnow
im Meistersaal-Bau am Potsdamer Platz, Köthener Straße 38, 10963 Berlin
Tel./Fax.: 030 263669-83/85
E-Mail:
,
Website: www.DieGeschichteBerlins.de
Die Stadt Berlin erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts tiefgreifende Veränderungen in ihrer gesellschaftlichen Struktur und ihrem Stadtbild wie kaum eine zweite deutsche Stadt: bewundernswerte Neuerungen in technischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen einerseits, unkontrollierter Zuzug von arbeitssuchenden Menschen mit all seinen negativen Folgen und gedankenloser Umgang mit der historischen Substanz der Stadt andererseits. Diese ambivalente Entwicklung betrachteten jene Bürger, die sich der Geschichte der Stadt aus beruflicher und privater Neigung widmeten, mit großem Unbehagen. Im Jahr 1864 ergriffen Dr. Julius Beer, praktischer Arzt, und Ferdinand Meyer, Polizeisekretär, die Initiative, einen Geschichtsverein zu gründen, der dem Verlust an materiellen Zeugnissen Einhalt gebieten sollte.
Am 28. Januar 1865 konnten die Initiatoren zahlreiche Interessierte in der konstituierenden Sitzung für den gemeinnützigen "Verein für die Geschichte Berlins" im Café Royal, Unter den Linden, begrüßen. Oberbürgermeister Karl Theodor Seydel übernahm das Amt des Vorsitzenden.
Ausdrücklich wandte man sich an alle Kreise der Berliner Bevölkerung, in denen die Anteilnahme an der Geschichte Berlins geweckt werden sollte. Durch die Förderung der heimatkundlichen Forschung unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhänge sollte das Wissen um die geschichtliche Entwicklung der Stadt erweitert und vertieft werden. Dieses Ziel hat der Verein für die Geschichte Berlins in den 140 Jahren seines Bestehens uneingeschränkt erreicht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Durch eigene Forschung und die Vermittlung ihrer Ergebnisse legte der älteste Geschichtsverein Berlins die Grundlage für die historische Erforschung der Stadt, auf der bis in die Gegenwart die Berlinforschung beruht. Regelmäßige öffentliche Vorträge bescherten und bescheren der Geschichte Berlins ein großes Publikum und dem Verein eine positive Resonanz. Er zählt heute knapp 800 Mitglieder.
Das weit über die engere Vereinstätigkeit hinausgreifende Engagement der Mitglieder zeigen die Initiativen zur Errichtung zweier Museen, denen wir die Gründung des Märkischen Museums und nach dem Zweiten Weltkrieg das - nicht mehr existierende - Berlin-Museum verdanken. Von den vielen Persönlichkeiten, die die Vereinstätigkeit und die Erforschung der Berliner Geschichte prägten und förderten, seien der Stadtarchivar Ernst Fidicin (1802-1883), der Schauspieler und Schriftsteller Louis Schneider (1805-1878), der Photograph F. Albert Schwartz (1836-1906), die Kunsthistorikerin Margarete Kühn (1904-1995) und der Landeshistoriker Hans-Werner Klünner (1928-1999) genannt.
Die Königliche Gartenakademie geht auf eine Idee von Peter Joseph Lenné zurück, der nach ausgedehnten Studienreisen die Gartenkunst nach englischem Vorbild in Preußen etablieren wollte. So entstand das großzügige Gelände mit den schönen Glashäusern in Berlin-Dahlem in unmittelbarer Nähe des Botanischen Garten mit dem Ziel, das gesammelte Wissen nachhaltig weiterzutragen. Gabriella Pape hat es sich zum Anliegen gemacht, das Herz englischer Gartenkunst mit deutschem Verstand zu versöhnen und zu einer gemeinsamen Sache erblühen zu lassen. Weitere Informationen: www.koenigliche-gartenakademie.de
Frau Pape studierte englischen Gartenbau (Horticulture) am größten Bot. Garten der Welt, Kew Gardens, London, und Landschaftsarchitektur an der Univ. Greenwich. Sie ist selbständige Gartenarchitektin. Nach Projekten z.B. in England (Eltham Palace) und Deutschland (Rosengarten Schloss Ippenburg) sowie der Auszeichnung mit der Goldmedaille auf der Hampton Court Flower Show widmet sie sich nun der Wiederbelebung weitgehend vergessener Traditionen deutscher Gartenkultur. Ihre Leidenschaft gilt der ehem., von Lenné 1823 in Berlin gegründeten Kgl. Gartenlehranstalt in der Nähe des Bot. Gartens. Frau Papes ambitioniertes Projekt sieht vor, am angestammten Platz eine neue Gartenakademie im Geiste Lennés erstehen zu lassen: Ein Ort des Wissens über Pflanzen, Gärten und Gartendesign, aber auch der Begegnung für alle Garteninteressierten.
Mittwoch, den 26. September 2007, 19.00 Uhr hält Frau Pape den Vortrag:
Die Königliche Gartenlehranstalt in Dahlem – Rückblicke und visionäre Ausblicke auf die einst erste Ausbildungsstätte für Gartengestaltung in Europa von Gabriella Giolinda Pape, Dip. Hort., BA (Hons), Dip. LA (Hons).
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte.
Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt frei. Uns erwartet ein Rückblick in eine Epoche, in der deutsche Gartenkultur Weltgeltung hatte, ein nüchterner Einblick auf die derzeitige bauliche Verfassung des Geländes und ein visionärer Ausblick auf ein zukünftiges Berliner Juwel.
Verein für die Geschichte Berlins e.V. gegr. 1865
Büro des Schriftführers Dipl.-Ing. Dirk Pinnow
im Meistersaal-Bau am Potsdamer Platz, Köthener Straße 38, 10963 Berlin
Tel./Fax.: 030 263669-83/85
E-Mail:
Website: www.DieGeschichteBerlins.de
Die Stadt Berlin erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts tiefgreifende Veränderungen in ihrer gesellschaftlichen Struktur und ihrem Stadtbild wie kaum eine zweite deutsche Stadt: bewundernswerte Neuerungen in technischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen einerseits, unkontrollierter Zuzug von arbeitssuchenden Menschen mit all seinen negativen Folgen und gedankenloser Umgang mit der historischen Substanz der Stadt andererseits. Diese ambivalente Entwicklung betrachteten jene Bürger, die sich der Geschichte der Stadt aus beruflicher und privater Neigung widmeten, mit großem Unbehagen. Im Jahr 1864 ergriffen Dr. Julius Beer, praktischer Arzt, und Ferdinand Meyer, Polizeisekretär, die Initiative, einen Geschichtsverein zu gründen, der dem Verlust an materiellen Zeugnissen Einhalt gebieten sollte.
Am 28. Januar 1865 konnten die Initiatoren zahlreiche Interessierte in der konstituierenden Sitzung für den gemeinnützigen "Verein für die Geschichte Berlins" im Café Royal, Unter den Linden, begrüßen. Oberbürgermeister Karl Theodor Seydel übernahm das Amt des Vorsitzenden.
Ausdrücklich wandte man sich an alle Kreise der Berliner Bevölkerung, in denen die Anteilnahme an der Geschichte Berlins geweckt werden sollte. Durch die Förderung der heimatkundlichen Forschung unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhänge sollte das Wissen um die geschichtliche Entwicklung der Stadt erweitert und vertieft werden. Dieses Ziel hat der Verein für die Geschichte Berlins in den 140 Jahren seines Bestehens uneingeschränkt erreicht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Durch eigene Forschung und die Vermittlung ihrer Ergebnisse legte der älteste Geschichtsverein Berlins die Grundlage für die historische Erforschung der Stadt, auf der bis in die Gegenwart die Berlinforschung beruht. Regelmäßige öffentliche Vorträge bescherten und bescheren der Geschichte Berlins ein großes Publikum und dem Verein eine positive Resonanz. Er zählt heute knapp 800 Mitglieder.
Das weit über die engere Vereinstätigkeit hinausgreifende Engagement der Mitglieder zeigen die Initiativen zur Errichtung zweier Museen, denen wir die Gründung des Märkischen Museums und nach dem Zweiten Weltkrieg das - nicht mehr existierende - Berlin-Museum verdanken. Von den vielen Persönlichkeiten, die die Vereinstätigkeit und die Erforschung der Berliner Geschichte prägten und förderten, seien der Stadtarchivar Ernst Fidicin (1802-1883), der Schauspieler und Schriftsteller Louis Schneider (1805-1878), der Photograph F. Albert Schwartz (1836-1906), die Kunsthistorikerin Margarete Kühn (1904-1995) und der Landeshistoriker Hans-Werner Klünner (1928-1999) genannt.
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