24.09.2007 - 12:38 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Aktionswoche „Tage der freien Schulen“ eröffnet/ Privatschulen laden zu mehr als 70 Veranstaltungen
Pressemitteilung von: Verband Deutscher Privatschulen Nord (VDP Nord)
Unter dem Motto „Bildung ist Zukunft“ laden Privatschulen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein noch bis zum kommenden Sonnabend zu mehr als siebzig Veranstaltungen ein. Mit einer Podiumsdiskussion „Bildung für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“ hat die Arbeitsgemeinschaft freier Schulen (AGFS) ihre Aktionswoche „Tage der freien Schulen“ am Freitag in Rostock offiziell eröffnet. In Hamburg diskutieren Vertreter aus Schule, Wirtschaft und Politik am Freitag (28. September) über die Zukunft von Bildung und Ausbildung in der Hansestadt. Schirmherrin ist Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU).
„Bildung ist eine öffentliche Aufgabe. Öffentliche Schulen sind in diesem Sinne sowohl staatliche Schulen als auch Schulen in freier Trägerschaft. Schulen müssen unter einer staatlichen Aufsicht miteinander konkurrieren, voneinander lernen und sich gegenseitig befruchten. Wettbewerb fördert die Qualität von Schule.“, sagte Dr. Barbara Dieckmann, Landesvorsitzende des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP) zum Auftakt der Aktionswoche. „Schüler und Eltern müssen unter den verschiedenen Schulprofilen wählen können. Kinder haben nun einmal unterschiedliche Anlagen, Neigungen und Berufswünsche. Je differenzierter das Schulwesen auf diese Unterschiede eingehen kann, desto größer wird der Bildungserfolg sein.“
Dass auch immer mehr Eltern und Schüler diese Vorteile erkennen, zeigt ein Blick in die Statistik. Seit Jahren steigt die Zahl der Privatschulen in Deutschland kontinuierlich an, sowohl im allgemein bildenden wie im berufsbildenden Bereich. Zusammen besuchen aktuell sieben Prozent der deutschen Schüler eine Schule in freier Trägerschaft, in Hamburg sind es rund acht Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern sechs Prozent, in Schleswig-Holstein zusammen mit den dänischen Schulen drei Prozent. Ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt, dass Deutschland trotzdem Nachholbedarf hat. So besuchen in Frankreich beispielsweise knapp ein Fünftel der Schüler eine private Schule, in den Niederlanden hat sich das Verhältnis umgekehrt. Dort besucht nur noch jedes vierte Kind eine staatliche Schule. Allerdings werden dort keine Schulbeiträge gezahlt, da das Land für jeden Schüler die gleichen Kosten übernimmt.
„Der Trend wird sich auch bei uns fortsetzen“, meint Christian Schneider, Landesgeschäftsführer des VDP Nord. „Umfragen zufolge würden rund ein Fünftel aller Eltern ihr Kind auf eine Schule in freier Trägerschaft schicken. Die Gründe sind unterschiedlich: viele Eltern suchen ein pädagogisches Profil, das zu ihrem Kind passt. Sie suchen Ganztagsbetreuung von 8 bis 17.00 Uhr, werteorientierte Erziehung, begleitende sportliche, musikalische und soziale Aktivitäten. Und immer mehr Eltern wollen sich persönlich engagieren.“
Verband Deutscher Privatschulen
VDP Nord e.V.
Christian Schneider
Landesgeschäftsführer
Wismarsche Straße 300
19055 Schwerin
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Tel: 0385/ 20 888 -0
Fax: 0385/ 20 888 -59
Email:
Internet: www.vdpnord.de
Der Verband Deutscher Privatschulen (VDP) vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fach-/Hochschulsektor). Der 1901 gegründete Bundesverband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.
„Bildung ist eine öffentliche Aufgabe. Öffentliche Schulen sind in diesem Sinne sowohl staatliche Schulen als auch Schulen in freier Trägerschaft. Schulen müssen unter einer staatlichen Aufsicht miteinander konkurrieren, voneinander lernen und sich gegenseitig befruchten. Wettbewerb fördert die Qualität von Schule.“, sagte Dr. Barbara Dieckmann, Landesvorsitzende des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP) zum Auftakt der Aktionswoche. „Schüler und Eltern müssen unter den verschiedenen Schulprofilen wählen können. Kinder haben nun einmal unterschiedliche Anlagen, Neigungen und Berufswünsche. Je differenzierter das Schulwesen auf diese Unterschiede eingehen kann, desto größer wird der Bildungserfolg sein.“
Dass auch immer mehr Eltern und Schüler diese Vorteile erkennen, zeigt ein Blick in die Statistik. Seit Jahren steigt die Zahl der Privatschulen in Deutschland kontinuierlich an, sowohl im allgemein bildenden wie im berufsbildenden Bereich. Zusammen besuchen aktuell sieben Prozent der deutschen Schüler eine Schule in freier Trägerschaft, in Hamburg sind es rund acht Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern sechs Prozent, in Schleswig-Holstein zusammen mit den dänischen Schulen drei Prozent. Ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt, dass Deutschland trotzdem Nachholbedarf hat. So besuchen in Frankreich beispielsweise knapp ein Fünftel der Schüler eine private Schule, in den Niederlanden hat sich das Verhältnis umgekehrt. Dort besucht nur noch jedes vierte Kind eine staatliche Schule. Allerdings werden dort keine Schulbeiträge gezahlt, da das Land für jeden Schüler die gleichen Kosten übernimmt.
„Der Trend wird sich auch bei uns fortsetzen“, meint Christian Schneider, Landesgeschäftsführer des VDP Nord. „Umfragen zufolge würden rund ein Fünftel aller Eltern ihr Kind auf eine Schule in freier Trägerschaft schicken. Die Gründe sind unterschiedlich: viele Eltern suchen ein pädagogisches Profil, das zu ihrem Kind passt. Sie suchen Ganztagsbetreuung von 8 bis 17.00 Uhr, werteorientierte Erziehung, begleitende sportliche, musikalische und soziale Aktivitäten. Und immer mehr Eltern wollen sich persönlich engagieren.“
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