23.09.2007 - 15:18 - IT, New Media & Software

OpenExpo 2007 in Zürich erfolgreich zuende gegangen

Pressemitteilung von: OpenExpo / PR Agentur: All-Things-Open Projektgruppe
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OpenExpo
Mit weit über 500 Besuchenden ist die dritte OpenExpo im Rahmen der topsoft Messe für Business Software als grosser Erfolg zu Ende gegangen. Mit der Verdoppelung der Besucheranzahl, der Ausstellungsfläche und der Anzahl Projektstände konnte die OpenExpo in mehrfacher Hinsicht erneut an Grösse und Attraktivität gewinnen.

Aufgeteilt in einen Business und einen Technology Day referierten 20 Experten zu aktuellen Themen rund um Open Source Software. Besonderes Interesse weckte die Keynote von Georg Greve von der Free Software Foundation Europe sowie der Vortrag von Kurt Bader vom Kanton Solothurn, wo zur Zeit 2000 Arbeitsplätze auf Linux migriert werden. Wie bereits am ersten war auch am zweiten Tag der Vortragsraum immer voll bis übervoll besetzt. Chris DiBona eröffnete den Technology Day mit einem spannenden Einblick in die Open Source Welt von Google und Michael Lauer führte die neusten Entwicklungen im OpenMoko-Projekt aus. Sämtliche Vorträge sind als Audio-Aufnahmen mit Folien sowie als Video-Clips auf der OpenExpo-Website frei verfügbar.

Die rund 50 anwesenden Community-Mitglieder von Open Source Projekten wie Ubuntu, Fedora, openSUSE, GNOME, OpenOffice.org, TYPO3, Joomla! und vielen mehr haben den interessierten Besuchern die Vorzüge und Anwendungsbereiche ihrer Lösungen demonstriert. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der OpenMoko-Stand, wo zum ersten Mal das auf Freier Software basierende Mobil-Telefon präsentiert wurde. Die Fans dieses innovativen Telefons haben sich speziell über die zweitägige Anwesenheit von Michael Lauer gefreut, der als Kernentwickler seit Entwicklungsbeginn eine zentrale Rolle spielt.

Aber auch Geschäftskunden wurden angesprochen durch die anwesenden Firmen, die umfangreiche Dienstleistungen im Open Source Software-Bereich anbieten. Nexell GmbH besitzt beispielsweise Implementierung-Kompetenz bei Business Software wie SugarCRM oder Moodle, wobei die RealStuff Informatik AG Open Source Software im Infrastrukturbereich wie IT Monitoring mit Nagios unterstützt. Weitere Firmen wie leanux.ch, MySQL und stepping stone präsentierten Open Source Lösungen im Rahmen der topsoft Messe. Und auch die Sponsoren topsoft, Google, HP und SyGroup waren begeistert von der OpenExpo. "Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt! Die OpenExpo hat bei den Referaten und der Ausstellung nochmal stark an Qualität zugenommen." so SyGroup-Geschäftsführer Sven Leser.

Ein weiteres Highlight war das Social Event OpenMeet im Anschluss an den ersten OpenExpo-Tag. Kurzreferate, so genannte Lightning Talks zum Wikipedia-Tag, der Creative Commons Schweiz, der politischen Diskussion zum neuen Urheberrecht, zu FreieComputer.ch und dem Jahr der Informatik informatica08 zeigten die Vielfalt der aktuellen Themen rund um Internet, Freier Software und Communities.

Mit dem Abschluss der OpenExpo in Zürich beginnen bereits wieder die Vorbereitungen für die nächste Messe- und Konferenzveranstaltung am 12./13. März 2008 in Bern, erneut organisiert durch den Verein /ch/open Swiss Open Systems User Group. Es wird noch einmal eine Vergrösserung des Anlasses geben, dieses Mal auf Seiten des Referate-Programms. In Zusammenarbeit mit dem Informatikstrategieorgan Bund (ISB) sowie der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) wird die 4. OSS-Tagung für die öffentliche Verwaltung im Rahmen der OpenExpo am 13. März 2008 stattfinden. In Kürze wird der Call for Participation lanciert, der neben Vorträgen, Projekten und Firmenständen zusätzlich zur Mitwirkung an einem grossen Linux Install Event aufrufen wird.

Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied /ch/open

+41 76 368 81 65

/ch/open
Swiss Open Systems User Group
Postfach 2322
8033 Zürich
+41 44 350 26 56
www.ch-open.ch


Offene Systeme sind wichtiger denn je. Die neue Welt des eBusiness verlangt nach offenen Anwendungen, die kommunizieren können. Das Nebeneinander von Konkurrenz und Kooperation in der Wirtschaft von heute lässt proprietäre Systeme kaum mehr zu.

Der unabhängige Verein "Swiss Open Systems User Group" (/ch/open) wurde bereits 1982 mit der Vision gegründet, die Verwendung von offenen Systemen zu fördern. Der Focus lag damals auf der Verbreitung von Kenntnissen im UNIX Umfeld.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Heute interessiert uns UNIX als offenes Betriebssystem nach wie vor, zumal das freie UNIX look-alike GNU/Linux und unzählige sogenannte "Open Source" Anwendungen im Quellcode vorliegen und damit offener nicht sein könnten.

Im Zentrum unserer Aktivität liegt die Weiterbildung unserer Mitglieder.
Die /ch/open hilft Ihnen, das Know-how über offene Technologien auf dem neuesten Stand zu halten, von praktischen Erfahrungen zu profitieren und vor allem auch persönliche Kontakte zu knüpfen.

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