20.09.2007 - 17:44 - Kunst & Kultur
Festival Edición Madrid 2007 mit »information & apocalypse« von Michael Najjar
Pressemitteilung von: New Media Artist Michael Najjar / PR Agentur: com berlin.Agentur für Communication
Festival Edición Madrid thematisiert »Poetic Terrorism« vom 28. bis 30. September 2007
Berlin. Vom 28. bis 30. September 2007 werden Arbeiten aus Michael Najjars Werkgruppe information and apocalypse (2003) in der von Elga Wimmer kuratierten Ausstellung Poetic Terrorism zum Festival Edición Madrid gezeigt. Dieses Jahr liegt dem 2002 gegründeten Festival das Thema Terrorismus zu Grunde (www.fem-festival.com).
Fundación Temas de Arte
Gran VÃa 6 6ªplanta. 28013, Madrid, Spanien
Tel: +34 91 524 74 65 / 91 524 74 89, Fax:+34 91 524 74 65
Neben information and apocalypse des Berliners Michael Najjar (in Koop. mit Dieter Jaufmann) werden auch Arbeiten von Juan Manuel Echavarria (Kolumbien), Robert Boyd (USA), Peter Aerschmann (Deutschland), Madeleine Hatz (Schweden), Minnette Vari (Südafrika), Oscar Seco und Manuel Mingo (Spanien), Sehban Zaidi und Naeem Mohaimen (Pakistan/Bangladesch), Carolee Scheemann (USA/Kanada), Lieselot van der Heidden (Niederlande), Oscar Muñoz (Kolumbien), Teresa Serrano (Mexico), Jeremy Blake (USA), Jenny Marketou (Griechenland), Martha Colburn (USA), Federico Solmi (Italien), Alterazioni Video (Italien), Damien Aspe (Frankreich) Makoto Aida (Japan) und Alfred Porres (Spanien) gezeigt.
Poetic Terrorism kommentiert die globalen Terrorismusereignisse. Insbesondere seit den Angriffen auf das World Trade Center am 11. September 2001 haben sich die Terrorakte vervielfacht. Najjars Werkgruppe information and apocalypse thematisiert die drastischen Veränderungen in der Vermittlung und Rezeption der Berichterstattung von Terror und Krieg seit der Jahrtausendwende und gilt als einer ihrer ersten medialen Kommentare. Die Veränderungen sind Folge der (Kriegs-) Berichterstattung seit 9/11. Kennzeichnend ist eine starke Beschleunigung der Ereignisse selbst und ihrer Übertragung. Das zeigt sich in drei Hauptmerkmalen: der Vermittlung in Echtzeit, der Unschärfe und dem cinematografischen Blick. Die Werkgruppe stellt einen Gegentext her zu bereits existierenden medial vermittelten Originalbildern. Diese werden re-organisiert, re-kontextualisiert und durch neue Bildkom-positionen ergänzt.
information and apocalypse entstand in Kooperation mit dem Berliner Videokünstler Dieter Jaufmann und wurde 2003 erstmalig im Goethe-Institut in New York ausgestellt. 2004 waren Teile der Werkreihe in der Fundació Juan Miró in Barcelona im Rahmen der Ausstellung Die Schönheit des Scheiterns / das Scheitern der Schönheit zu sehen, kuratiert von Harald Szeemann.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
com berlin.Agentur für Communication
Karsten Grebe
Schlüterstraße 28
D-10629 Berlin
T +49-30-30 87 86-10
F +49-30-30 87 86-20

Michael Najjar widmet sich seit 1997 intensiv der Fotografie und der New Media Art. Seine Arbeiten thematisieren den Einfluss der digitalen Technisierung auf die Entwick-lungen der Gegenwart. Er entwirft Visionen und Utopien zukünftiger gesellschaftlicher Strukturen, die sich unter starkem Einfluss neuer technologischer Entwicklungen stetig verändern. Die Konsequenzen dieses Wandels beschreibt er mit einem Verlust der Einheit von Raum und Zeit und einer starken Entkörperlichung. Daraus entsteht eine perfekt simulierte Parallelwelt, die das Nebeneinander von Realität und virtuellen Welten als Hyperrealität darstellt.
Najjars Foto- und Videoarbeiten zeigen sich in Werkgruppen, die konzeptionell und medienreflektiv angelegt sind. Realistische Elemente verknüpfen sich dabei mit virtuellen Welten und Fiktionen. Analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung und computergenerierte Bildelemente verschmelzen zu einer neuen Ausdrucksform, der so genannten Hybridfotografie, die auch als Post-Photography bezeichnet wird.
Berlin. Vom 28. bis 30. September 2007 werden Arbeiten aus Michael Najjars Werkgruppe information and apocalypse (2003) in der von Elga Wimmer kuratierten Ausstellung Poetic Terrorism zum Festival Edición Madrid gezeigt. Dieses Jahr liegt dem 2002 gegründeten Festival das Thema Terrorismus zu Grunde (www.fem-festival.com).
Fundación Temas de Arte
Gran VÃa 6 6ªplanta. 28013, Madrid, Spanien
Tel: +34 91 524 74 65 / 91 524 74 89, Fax:+34 91 524 74 65
Neben information and apocalypse des Berliners Michael Najjar (in Koop. mit Dieter Jaufmann) werden auch Arbeiten von Juan Manuel Echavarria (Kolumbien), Robert Boyd (USA), Peter Aerschmann (Deutschland), Madeleine Hatz (Schweden), Minnette Vari (Südafrika), Oscar Seco und Manuel Mingo (Spanien), Sehban Zaidi und Naeem Mohaimen (Pakistan/Bangladesch), Carolee Scheemann (USA/Kanada), Lieselot van der Heidden (Niederlande), Oscar Muñoz (Kolumbien), Teresa Serrano (Mexico), Jeremy Blake (USA), Jenny Marketou (Griechenland), Martha Colburn (USA), Federico Solmi (Italien), Alterazioni Video (Italien), Damien Aspe (Frankreich) Makoto Aida (Japan) und Alfred Porres (Spanien) gezeigt.
Poetic Terrorism kommentiert die globalen Terrorismusereignisse. Insbesondere seit den Angriffen auf das World Trade Center am 11. September 2001 haben sich die Terrorakte vervielfacht. Najjars Werkgruppe information and apocalypse thematisiert die drastischen Veränderungen in der Vermittlung und Rezeption der Berichterstattung von Terror und Krieg seit der Jahrtausendwende und gilt als einer ihrer ersten medialen Kommentare. Die Veränderungen sind Folge der (Kriegs-) Berichterstattung seit 9/11. Kennzeichnend ist eine starke Beschleunigung der Ereignisse selbst und ihrer Übertragung. Das zeigt sich in drei Hauptmerkmalen: der Vermittlung in Echtzeit, der Unschärfe und dem cinematografischen Blick. Die Werkgruppe stellt einen Gegentext her zu bereits existierenden medial vermittelten Originalbildern. Diese werden re-organisiert, re-kontextualisiert und durch neue Bildkom-positionen ergänzt.
information and apocalypse entstand in Kooperation mit dem Berliner Videokünstler Dieter Jaufmann und wurde 2003 erstmalig im Goethe-Institut in New York ausgestellt. 2004 waren Teile der Werkreihe in der Fundació Juan Miró in Barcelona im Rahmen der Ausstellung Die Schönheit des Scheiterns / das Scheitern der Schönheit zu sehen, kuratiert von Harald Szeemann.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
com berlin.Agentur für Communication
Karsten Grebe
Schlüterstraße 28
D-10629 Berlin
T +49-30-30 87 86-10
F +49-30-30 87 86-20
Michael Najjar widmet sich seit 1997 intensiv der Fotografie und der New Media Art. Seine Arbeiten thematisieren den Einfluss der digitalen Technisierung auf die Entwick-lungen der Gegenwart. Er entwirft Visionen und Utopien zukünftiger gesellschaftlicher Strukturen, die sich unter starkem Einfluss neuer technologischer Entwicklungen stetig verändern. Die Konsequenzen dieses Wandels beschreibt er mit einem Verlust der Einheit von Raum und Zeit und einer starken Entkörperlichung. Daraus entsteht eine perfekt simulierte Parallelwelt, die das Nebeneinander von Realität und virtuellen Welten als Hyperrealität darstellt.
Najjars Foto- und Videoarbeiten zeigen sich in Werkgruppen, die konzeptionell und medienreflektiv angelegt sind. Realistische Elemente verknüpfen sich dabei mit virtuellen Welten und Fiktionen. Analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung und computergenerierte Bildelemente verschmelzen zu einer neuen Ausdrucksform, der so genannten Hybridfotografie, die auch als Post-Photography bezeichnet wird.
News-ID: 159511 • Views: 1173
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum



