20.09.2007 - 14:49 - Politik, Recht & Gesellschaft
Studie des IW Köln und der INSM zum Wirtschaftsaufschwung
Pressemitteilung von: Bistricky
Studie des IW Köln und der INSM zum Wirtschaftsaufschwung
Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer präsentierten am 12. September eine wissenschaftliche Analyse der Frage, wem der aktuelle Wirtschaftsaufschwung zu verdanken ist. Darin wird darauf verwiesen, dass nach Wachstumsmodellen des Sachverständigenrates gut ein Drittel der Dynamik der Bundespolitik zuzuschreiben ist. Den Anstoß gab die Agenda 2010 im Jahre 2003, die durch eine „Politik der kleinen Schritte“ von der Großen Koalition fortgesetzt wurde, so Prof. Hüther.
Die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellte Studie nennt als Hauptfaktoren die von Rot-Grün initiierten Arbeitsmarktreformen mit verschärften Konditionen für das Arbeitslosengeld, die Senkung der Einkommen- und Körperschaftsteuer, den leichten Anstieg der staatlichen Investitionen seit 2005 und die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Föderalismusreform, Unternehmenssteuerreform, Anhebung des Renteneintrittsalters). Negativ wurden vor allem die missglückte Gesundheitsreform und die Mehrwertsteuererhöhung durch Schwarz-Rot bewertet.
Laut Max Höfer zeige die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, dass sich Reformen lohnen und die nationale Politik trotz der Globalisierung großen Einfluss auf die Wirtschaftslage eines Landes habe. Als besondere Herausforderungen für die nächste Zeit sieht Prof. Hüther die Langzeitarbeitslosigkeit, den demografische Wandel und die Staatsverschuldung. Außerdem empfahl der Wirtschaftsfachmann und INSM-Berater eine Herabsetzung der Abgabenlast.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) fordert schon sehr lange ein früheres Ende der derzeitigen staatlichen Neuverschuldung und einen Maßnahmenkatalog zur Senkung von Steuern und Abgaben: Die Reduktion der Beitragssätze zur Arbeitslosenversicherung von 3,9 auf 3,2 Prozent würde die Arbeitskosten senken und damit mittelfristig auch die Arbeitslosenrate in Deutschland reduzieren.
www.insm.de/Downloads/Gutachten_Aufschwung_in_D.pdf
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln
Geschäftsführung:
Dieter Rath
Max A. Höfer
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Tel: (02 21) 49 81 - 40 1/2
Fax: (02 21) 49 81 - 40 6
E-Mail:
www.insm.de
Bei INSM handelt es sich um eine überparteiliche Plattform, die sich dem Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft verbunden fühlt.
Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer präsentierten am 12. September eine wissenschaftliche Analyse der Frage, wem der aktuelle Wirtschaftsaufschwung zu verdanken ist. Darin wird darauf verwiesen, dass nach Wachstumsmodellen des Sachverständigenrates gut ein Drittel der Dynamik der Bundespolitik zuzuschreiben ist. Den Anstoß gab die Agenda 2010 im Jahre 2003, die durch eine „Politik der kleinen Schritte“ von der Großen Koalition fortgesetzt wurde, so Prof. Hüther.
Die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellte Studie nennt als Hauptfaktoren die von Rot-Grün initiierten Arbeitsmarktreformen mit verschärften Konditionen für das Arbeitslosengeld, die Senkung der Einkommen- und Körperschaftsteuer, den leichten Anstieg der staatlichen Investitionen seit 2005 und die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Föderalismusreform, Unternehmenssteuerreform, Anhebung des Renteneintrittsalters). Negativ wurden vor allem die missglückte Gesundheitsreform und die Mehrwertsteuererhöhung durch Schwarz-Rot bewertet.
Laut Max Höfer zeige die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, dass sich Reformen lohnen und die nationale Politik trotz der Globalisierung großen Einfluss auf die Wirtschaftslage eines Landes habe. Als besondere Herausforderungen für die nächste Zeit sieht Prof. Hüther die Langzeitarbeitslosigkeit, den demografische Wandel und die Staatsverschuldung. Außerdem empfahl der Wirtschaftsfachmann und INSM-Berater eine Herabsetzung der Abgabenlast.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) fordert schon sehr lange ein früheres Ende der derzeitigen staatlichen Neuverschuldung und einen Maßnahmenkatalog zur Senkung von Steuern und Abgaben: Die Reduktion der Beitragssätze zur Arbeitslosenversicherung von 3,9 auf 3,2 Prozent würde die Arbeitskosten senken und damit mittelfristig auch die Arbeitslosenrate in Deutschland reduzieren.
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