(openPR) Neu- Isenburg - Nach den neuesten Daten aus verschiedenen europäischen Ländern liegt ein starkes Übergewicht (Adipositas) bei 5-20 Prozent der Männer und bis zu 30 Prozent der Frauen vor. Europaweit sind schätzungsweise 400 Mio. Erwachsene übergewichtig, und ca. 130 Mio. adipös. In Deutschland sind nahezu zwei Drittel der Männer, die Hälfte der Frauen, jedes fünfte Schulkind sowie jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Gar 20 Prozent sind adipös.
Es ist lange bekannt, dass Adipositas zahlreiche Gesundheitsstörungen auslösen und verstärken kann. Adipositas ist assoziiert mit einer erhöhten Sterblichkeit und einer Vielzahl kardiovaskulärer Risikofaktoren.
Eine der wichtigsten Ursachen ist sicherlich der veränderte Lebensstil mit Überernährung und geringer körperlicher Bewegung. Dennoch dürfen andere Zusammenhänge nicht vernachlässigt werden oder gar übersehen werden.
Eine Mitursache kann z. B. eine - auch subklinische- Hypothyreose sein. In der Praxis wird die Dysfunktion der Schilddrüse auf Grund mangelnder typischer Symptome oftmals fehlinterpretiert.
In seinem Beitrag: „Schilddrüsen-(Dys)funktion, Adipositas und kardio- metabolisches Syndrom- eine gelegentlich übersehene Verbindung“ für die jüngste Ausgabe der Zeitschrift AdipositasSpektrum, verschafft Professor Jacob, Villingen- Schwenningen den Lesern einen Überblick über die Datenlage und die Zusammenhänge zwischen Schilddrüsenunterfunktion und Adipositas.
Der ganze Artikel ist auch im Internet unter www.adipositasspektrum.de als pdf Dokument verfügbar.






