(openPR) Mit der Eröffnung der Universitären Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie schließt das Hamburger Klinikum Eilbek vom 17. September an eine wichtige Lücke in der Versorgung von psychosomatisch erkrankten Menschen in Hamburg. In der neuen Hochschulambulanz für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wird das gesamte Spektrum psychosomatischer Erkrankungen behandelt. Den anderen Fachabteilungen des Klinikums Eilbek wird in Form eines Konsildienstes eine psychosomatisch-psycho-therapeutische Diagnostik und Mitbehandlung der Patienten angebo-ten. Die Leitung übernimmt Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Bernd Löwe. Er kommt von der Universitätsklinik Heidelberg.
„Mit Prof. Löwe haben wir einen Vorreiter auf dem Gebiet der Psychosomatik für die Arbeit im Klinikum Eilbek gewinnen können, der sich als Arzt mit ausgezeichneter Kompetenz auch für die Qualifizierung des Nachwuchses einsetzt“, sagt Dr. Mani Rafii, Vorsitzender des Direkto-riums des Klinikums Eilbek. Die Bedeutung der psychosomatischen Medizin wird weiter wachsen. Bereits heute wird ein Drittel der Menschen wegen psychosomatischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Es wird damit gerechnet, dass bis 2020 allein die depressiven Störungen die zweithäufigste Ursache von Ar-beitsunfähigkeit sein werden. Prof. Löwe hat sich an der Universität Heidelberg für Innere Medizin und Psychosomatik habilitiert. Er lehrte und praktizierte dort von 1996 bis 2007. Im Sommer dieses Jahres wurde er als Stiftungsprofessor auf den Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an das Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf berufen. Gleichzeitig wird er als Chefarzt die Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Klinikum Eilbek leiten.
Das Behandlungsspektrum umfasst:
körperliche Erkrankungen mit einhergehenden psychischen Problemen (z.B. Angststörungen bei Herzkranken)
Essstörungen
chronische Schmerzen
depressive Störungen
Angststörungen
Zwangserkrankungen
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Anpassungsstörungen, z.B.: Reaktionen auf gravierende Änderungen der Lebenssituation, psychische Reaktionen auf körperliche und psychosoziale Folgen des Alterns
akute Gesundheits- und Lebenskrisen.
Prof. Löwe: „Viele Menschen klagen über unklare Körperbeschwerden. Sie werden trotz guter medizinischer Versorgung nicht gesund. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Betrachtung des Zusammenhangs von Körper und Seele. Wenn zum Beispiel ein Patient mit Diabetes unter einer Depression leidet, die nicht behandelt wurde, wirkt die medika-mentöse Behandlung nur unzureichend. Im Wechselspiel können sich Diabetes und Depression verstärken.“ Prof. Löwe wird von einem interdisziplinären Team unterstützt. Dazu gehören psychotherapeutisch qualifizierte Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte. Hinzu kommen Spezialtherapeuten für den Bereich der Körpertherapie, der Gestalttherapie und Sozialtherapie sowie Sport- und Physiotherapeuten.
Patienten haben die Möglichkeit, nach Voranmeldung direkt in die Ambulanz zu kommen oder sich durch ihren begleitenden Arzt überweisen zu lassen.
? Anmeldung und Kontakt für weitere Informationen:
Ambulanzsekretariat: 040 2092 7201
Weitere Informationen:
www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Klinikum_Eilbek/Ueber_uns/Klinikum_Eilbek.htm
Klinikum Eilbek
Peter Claußen
PR und Marketing
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22081 Hamburg
Tel.: 040 2092 1047
Fax 040 2092 1270
www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Klinikum_Eilbek/Ueber_uns/Klinikum_Eilbek.htm
Über das Klinikum Eilbek
Seit August 2006 gehört das Klinikum Eilbek zu den Schön Kliniken, einer Klinikgruppe in privater Trägerschaft. Das Klinikum Eilbek verfügt über 605 vollstationäre Betten und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 30.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Klinikum ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin mit einem Zentrum für Schädel-Hirnverletzungen, sowie die Versorgung psychiatrischer Erkrankungen. Seit 2004 verfügt das Klinikum Eilbek über einen modernen Klinikneubau, eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie, fünf zusätzliche Bettenstationen und eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit. Allein dort werden jährlich rund 14.000 Patienten behandelt.













