15.09.2007 - 09:58 - Gesundheit & Medizin

Die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Hattingen ist mit einer Aktion am 10. Deutschen Lungentag beteiligt

Pressemitteilung von: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
PR Agentur: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD

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Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Der dieses Jahr zum 10. mal stattfindende Deutsche Lungentag ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Deutschen Atemwegsliga, der Deutschen Lungenstiftung, der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie und des Fördervereins der Deutschen Atemwegsliga.

“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ – unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun. Betroffenen und Interessierten werden bundesweit an insgesamt 251 Standorten Aktionen angeboten. Auf Initiative der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD Deutschland Standort Hattingen, wird erstmals auch Hattingen einer dieser Veranstaltungsorte sein.

In Kooperation mit den Westfalen Apotheken und der Sauerstoff-Firma GTI medicare, wird am Samstag, den 29.09.2007 von 8:30 - 16:00 auf der Fußgängerzone in Hattingen, vor der Westfalen Apotheke auf der Heggerstrasse 29 eine Aktion zum 10. Deutschen Lungentag stattfinden. Das aufklärende Gespräch und die Information stehen zwar im Vordergrund des Lungentages, dennoch zeigt sich immer wieder, dass die im Rahmen der Veranstaltungen angebotenen kostenlosen Gesundheitschecks
sehr großen Anklang bei den Interessierten findet.

Im Einzelnen werden kostenlos angeboten:

- Lungenfunktionsmessung über den Peak Flow Meter
- Messung des Body Mass Index
- Messung des Blutdrucks
- Messung der Sauerstoffsättigung mittels Pulsoxymeter
- Infobroschüren und Beratung zum Thema Lungensport
- Individuelle Beratung zu den jeweiligen Erkrankungen
- Informationsbroschüren zu den Erkrankungen
- Informationsbroschüre zur Sauerstofflangzeit Therapie
- Informationsbroschüren zur sozialen Absicherung der Betroffenen
- Informationsbroschüren rund um das Thema Schwerbehinderung
- zudem verschiedene Fachzeitschriften aus dem Bereich Atemwegserkrankungen

Lungenerkrankungen wie die COPD und das Lungenemphysem, im Volksmund oft auch als Blählunge oder Raucherlunge bezeichnet, sind global auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland sind derzeit rund 5 Millionen Menschen an COPD erkrankt, und die Zahl der Erkrankten steigt beängstigend von Tag zu Tag weiter an. Man spricht bereits heute von einer der „am meisten unterschätzten Volkskrankheiten“.

Laut den Bekanntmachungen der WHO aus dem Jahr 2004, ist die COPD derzeit noch vierthäufigste Todesursache Weltweit. Für das Jahr 2020 wird erwartet, dass die Erkrankung die dritthäufigste medizinische Todesursache sein wird, gleich hinter Schlaganfall und Herzerkrankungen. Ursache dafür ist auch, dass immer geringere Einstiegsalter beim Nikotinmißbrauch. Allein an der chronisch obstruktiven Bronchitis mit Emphysem (COPD) sterben in Europa jährlich 200.000 bis 300.000 Menschen, dabei könnten gerade diese Lungenerkrankungen heute mit einem einfachen Lungenfunktionstest erkannt und wirksam behandelt werden.

Die Hauptursache für die COPD und das Emphysem, beides irreversible Erkrankungen, ist und bleibt das Rauchen.

Grund genug zu versuchen, etwas zur Aufklärung beizutragen und insbesondere denen zu helfen, die bereits mit einem dieser Krankheitsbilder leben.

Von Atemwegserkrankungen betroffenen Personen soll mit dieser Aktion vermittelt werden, wie überaus wichtig eine körperliche Betätigung im Rahmen Ihrer individuellen Möglichkeiten ist. Das darüber hinaus eine körperliche Betätigung innerhalb einer kleinen Gruppe sehr viel leichter fällt und zudem mehr Freude macht, ist seit langem belegt. Gerade COPD- (= Chronic Obstructive Pulmonary Disease, auf Deutsch: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenemphysem Patienten müssen sich darüber klar werden, dass eine körperliche Belastung und sei sie auch noch so gering besser ist als sich überhaupt nicht mehr zu bewegen. Ein solches Verhalten wird zwangsläufig zu einer weiteren Verschlechterung der muskulären Situation und Ausdauer führen, was dann wiederum eine Verschlechterung des Krankheitsbildes mit sich bringt. Es gilt diesen Teufelskreis von immer weniger Bewegung und dadurch immer weniger Luft zu durchbrechen.

Wenn sich auch die Lungenfunktionswerte kaum oder nur geringfügig verbessern, bringt die Beendigung der meist über Jahre bestehenden Immobilität und die regelmäßige Bewegung in der Gruppe eine messbare Verbesserung der Belastbarkeit.

Die Betroffenen sollten die Möglichkeit zum Lungensport oder zur Trainingstherapie nutzen, wenn es solche bereits vor Ort gibt oder versuchen zusammen mit anderen Betroffenen, Selbsthilfegruppen, ambulanten Rehazentren, Lungenfachärzten und Krankenkassen solche Lungensport- oder Trainingstherapiegruppen zu initieren.

Außerdem findet man im Internet als Interessierter unter der Adresse www.lungensport.org ein Verzeichnis der örtlichen Lungensportgruppen. Die AG Lungensport Deutschland e.V. ist jederzeit gerne bereit, Ihnen Kontakte zu der Ihnen nächstgelegenen Lungensportgruppe herzustellen. (Tel. 06133/2023)

Im Bereich Hattingen versuchte die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD bereits seit vielen Monaten in dieser Richtung aktiv zu werden. "In vielen anderen Städten in Deutschland, in denen wir regionale Selbsthilfegruppen betreiben, haben wir entweder in Zusammenarbeit mit Sportvereinen oder Kliniken Lungensportgruppen gegründet oder unsere Gruppenteilnehmer haben sich bereits bestehenden Lungensportgruppen angeschlossen" so Anja Färber.

Zukünftig wird es nun auch in Hattingen einer Trainingstherapiegruppe an Geräten für Lungenerkrankte geben. Der Gesundheitssportverein im Ortho-Mobile hat sich auf Nachfrage von Frau Färber, einer der Verantwortlichen der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Hattingen, bereit erklärt, eine solche Gruppe in ihren Räumen aufzubauen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns am Samstag, den 29.09.2007 auf der Fußgängerzone in Hattingen besuchen würden.

Außerdem sind alle Interessierten zu den Treffen der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD Hattingen eingeladen. Die Betroffenen treffen sich immer am zweiten Dienstag im Monat, um 15:30 in Hattingen, Wildhagen 15 im Vereinsheim des TUS Hattingen.

Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de

Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.

Damit wollen wir:

o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.

* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.

* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.

* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.

Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“

* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung

Kontaktadresse bundesweit:

Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem - COPD

Jens Lingemann
Lindstockstr. 30
45527 Hattingen

Tel.: 02324 / 999 959

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E-Mail:


Internet:
www.Lungenemphysem-COPD.de

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