14.09.2007 - 12:24 - Politik, Recht & Gesellschaft
EU-Kommission weist Pläne zur Anwerbung von 20 Mio. Zuwanderern aus Afrika und Asien über "Blue Card" zurück
Pressemitteilung von: Arbeit-EU
Am gestrigen Tag hat die EU-Kommission offiziell die heute überall veröffentlichten Berichte zurückgewiesen, wonach sie 20 Millionen Einwanderer nach Europa holen will.
Tatsächlich hatte der für die Zuwanderungsfragen zuständige EU-Innenkommissar Franco Frattini anläßlich einer Konferenz in Lissabon zur Behebung des Geburtenrückgangs und des zunehmenden Arbeitskräftemangels in den EU-Staaten für eine "Blue Card" für Fachkräfte aus Asien und Afrika plädiert. Die Menge der Einwanderer sei - so die EU-Kommission - aber Sache der Mietgliedstaaten.
Meldungen mit Überschriffen wie "Brüssel will 20 Millionen Arbeiter in die EU-holen" oder ähnlichem Inhalt sind am heutigen Freitag (14.09.2007) in den meisten Pressemedien zu finden.
Einwanderermenge bleibt Sache der EU-Mitgliedstaaten
Die EU-Kommission hat hierzu bereits am gestrigen Donnerstag (13.09.2007) darauf hingewiesen, dass die Aussage, die "EU wolle 20 Millionen Einwanderer" nach Europa holen, so nicht zutreffend sei.
Zwar habe sich der für die Zuwanderungsfragen zuständige EU-Kommissar Franco Frattini bei der Konferenz in Lissabon für eine "Blue Card" für Fachkräfte aus Asien und Afrika ausgesprochen, wie sein Sprecher firso Roscam Abbing am 13.09.2007 gegenüber der Nachrichtenagentur AP mitteilte, aber ausdrücklich betont, es bleibe selbstverständlich alleinige Sache der Mitgliedstaaten, wieviele Einwanderer unter einem solchen Regime zugelassen werden könnten.
Missverständnis als Grundlage für aktuelle Informationen der Pressemedien
Das Missverständnis bezüglich der nun vielseits publizierten Menge ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Innenkommissar Frattini in seiner Rede in Lissabon Schätzungen erwähnte, wonach die Gesamtbevölkerung der EU bis 2025 um rund 20 Millionen Menschen schrumpfen werde.
Die "Blue Card" ist aber nichts Neues.
Frattini hatte die "Blue Card" bereits vor zwei Jahren ins Gespräch gebracht und sie für die Möglichkeit der Einwanderung hochqualifizierter Bürger aus Drittstaaten vorgeschlagen.
Die "Blue Card" soll qualifizierten Fachkräften aus Afrika oder Asien ein Aufenthaltsrecht sowie eine Arbeitserlaubnis für zwei Jahr in einem EU-Staat geben und danach den Wechsel in einen anderen EU-Staat ermöglichen. Nach fünf Jahren Aufenhalt und Beschäftigung in der EU erhalten diese Zuwanderer dann ein "Daueraufenthaltsrecht EU".
Wie nunmehr verlautete will Frattini noch im Oktober dieses Jahres einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen. Topaktuelle Nachricht von Arbeit-EU, der Internettplattform für Fragen zum Europäischen Personaltransfer. Nähere Informationen zum Arbeitsmarkt in Europa sowie umfassende Informationen zum Personaltransfer innerhalb der Europäischen Union lesen Sie stets aktuell auf der seit Anfang 2007 neu eröffneten Internetplattform ARBEIT-EU!
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Arbeit-EU.de
Internetplattform für Informationen zum EU-Personaltransfer
Postfach 310210 - 90202 Nürnberg - Germany
e-mail:
www.ARBEIT-EU.de
ARBEIT-EU.de - Topaktuelle Informationsplattform zum EU-Personaltransfer. Das neue Internetportal hat am 15.01.2007 seine Pforten geöffnet, um allen Personalverantwortlichen und Personaldienstleister sowie alle Arbeitnehmer Informationen zu den Regelungen der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerbeschäftigung innerhalb der Europäischen Union zu bieten. Neben topaktuellen Informationen bietet das Portal Seminare und vor allem künftig ab Ende März 2007 umfangreiche und detaillierte Informationen zuden Besonderheiten der Regelungen in den einzelnen EU-Staaten. Es ermöglicht daher den Unternehmen ohne großen Aufwand die notwendige Informationen zu erhalten, um ihre Mitarbeiter schnell und rechtssicher in den EU-Staaten einzusetzen. Arbeit-EU.de ist europaweit die erste Internetplattform für diese wichtigen Informationen. - www.ARBEIT-EU.de
Tatsächlich hatte der für die Zuwanderungsfragen zuständige EU-Innenkommissar Franco Frattini anläßlich einer Konferenz in Lissabon zur Behebung des Geburtenrückgangs und des zunehmenden Arbeitskräftemangels in den EU-Staaten für eine "Blue Card" für Fachkräfte aus Asien und Afrika plädiert. Die Menge der Einwanderer sei - so die EU-Kommission - aber Sache der Mietgliedstaaten.
Meldungen mit Überschriffen wie "Brüssel will 20 Millionen Arbeiter in die EU-holen" oder ähnlichem Inhalt sind am heutigen Freitag (14.09.2007) in den meisten Pressemedien zu finden.
Einwanderermenge bleibt Sache der EU-Mitgliedstaaten
Zwar habe sich der für die Zuwanderungsfragen zuständige EU-Kommissar Franco Frattini bei der Konferenz in Lissabon für eine "Blue Card" für Fachkräfte aus Asien und Afrika ausgesprochen, wie sein Sprecher firso Roscam Abbing am 13.09.2007 gegenüber der Nachrichtenagentur AP mitteilte, aber ausdrücklich betont, es bleibe selbstverständlich alleinige Sache der Mitgliedstaaten, wieviele Einwanderer unter einem solchen Regime zugelassen werden könnten.
Missverständnis als Grundlage für aktuelle Informationen der Pressemedien
Das Missverständnis bezüglich der nun vielseits publizierten Menge ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Innenkommissar Frattini in seiner Rede in Lissabon Schätzungen erwähnte, wonach die Gesamtbevölkerung der EU bis 2025 um rund 20 Millionen Menschen schrumpfen werde.
Die "Blue Card" ist aber nichts Neues.
Frattini hatte die "Blue Card" bereits vor zwei Jahren ins Gespräch gebracht und sie für die Möglichkeit der Einwanderung hochqualifizierter Bürger aus Drittstaaten vorgeschlagen.
Die "Blue Card" soll qualifizierten Fachkräften aus Afrika oder Asien ein Aufenthaltsrecht sowie eine Arbeitserlaubnis für zwei Jahr in einem EU-Staat geben und danach den Wechsel in einen anderen EU-Staat ermöglichen. Nach fünf Jahren Aufenhalt und Beschäftigung in der EU erhalten diese Zuwanderer dann ein "Daueraufenthaltsrecht EU".
Wie nunmehr verlautete will Frattini noch im Oktober dieses Jahres einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen. Topaktuelle Nachricht von Arbeit-EU, der Internettplattform für Fragen zum Europäischen Personaltransfer. Nähere Informationen zum Arbeitsmarkt in Europa sowie umfassende Informationen zum Personaltransfer innerhalb der Europäischen Union lesen Sie stets aktuell auf der seit Anfang 2007 neu eröffneten Internetplattform ARBEIT-EU!
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