openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte

12.09.200717:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth

(openPR) „Brandenburg hat nach Aussage der zuständigen Ministerin "durch die bundesweit geringste Arztdichte einen besonderen Problemdruck." Ihr Rezept dagegen: Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte.

Quelle: Ärztliche Praxis >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_gemeindeschwestern_1189509189.htm&n=1

Kurze Anmerkung (L. Barth):
Das Statement der Brandenburgischen Gesundheitsministerin dürften den Pflegeverbänden mehr als ungelegen kommen. Dagmar Ziegler hat versucht, die Befürchtungen von Pflegediensten über eine Konkurrenzsituation durch die brandenburgischen "Gemeindeschwestern" zurückzuweisen. Dies dürfte ihr nicht gelungen sein, betont sie doch die „medizinische Versorgung“ der Patienten und genau dies ist der neuralgische Punkt, um den sich die Emanzipationstendenzen der Pflegeberufe resp. die ihrer Verbände ganz zentral ranken. Pflege kann und will mehr – so das gebetsmühlenartig vorgetragene Werben der Berufsverbände um arztspezifische Aufgaben und Tätigkeiten, so dass gerade das Projekt „Gemeindeschwester“ eher Unbill bei den Verbänden hervorrufen dürfte. Die Politik scheint jedenfalls hiervon unbeeindruckt zu sein und setzt auf eine „medizinische Versorgung“ durch die Gemeindeschwester in enger Kooperation mit der Ärzteschaft. Denn dies dürfte unbestritten sein: Ohne engagierte Ärzte geht es nicht!

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 157792
 144

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Bild: Wir sollen nicht sterben wollenBild: Wir sollen nicht sterben wollen
Wir sollen nicht sterben wollen
Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus. „Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen. Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Bild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubarBild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten. Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung. Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: 80 Jahre erfolgreiche Kooperation mit den ALB FILS KLINIKEN
80 Jahre erfolgreiche Kooperation mit den ALB FILS KLINIKEN
… KLINIKEN weist ein bemerkenswertes Jubiläum auf: 80 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit. Rotkreuzschwestern waren seit den 1930er Jahren im Landkreis Göppingen als Gemeindeschwestern unterwegs und unterstützten die Bevölkerung im ländlichen Bereich in allen Fragen der Gesundheitsfürsorge und bei Krankheitsfällen. Die gemeinsame Geschichte der heutigen …
Bild: Studie: Marketing im positiven Trend - Ärzte wollen 2012 stärker investierenBild: Studie: Marketing im positiven Trend - Ärzte wollen 2012 stärker investieren
Studie: Marketing im positiven Trend - Ärzte wollen 2012 stärker investieren
Niedergelassene Ärzte in Deutschland wollen kommendes Jahr mehr Geld für Marketing ausgeben. Das hat die Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2011" der Stiftung Gesundheit ergeben. Die Anzahl der Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten, die ihr Marketingbudget im kommenden Jahr erhöhen wollen, stieg auf 14,9 Prozent. Im Vorjahr waren …
Ärztekammer kritisiert Projekt Gemeindeschwester
Ärztekammer kritisiert Projekt Gemeindeschwester
… Udo Wolter an das brandenburgische Gesundheitsministerium. Er kritisierte, dass im Modellprojekt am Medizinischen Zentrum in Lübbenau sechs Ärzte tätig sind, denen drei Gemeindeschwestern zugeteilt wurden. „Das ist kein unterversorgtes Gebiet. Das Projekt hätte in einer Region durchgeführt werden müssen, wo ein wirklicher Ärztemangel besteht.“ Den Standpunkt …
Bild: Festakt 100 Jahre Bethesda Seniorenzentrum BerlinBild: Festakt 100 Jahre Bethesda Seniorenzentrum Berlin
Festakt 100 Jahre Bethesda Seniorenzentrum Berlin
… Liebe“ und gründete am 3. Februar 1887 die erste Zweianstalt in Berlin. Die Diakonissen und Schwestern arbeiteten zunächst in der „Privat- und Armenpflege“ sowie als Gemeindeschwestern. Ihre pflegerische Ausbildung erhielten sie in der Charité. 1893 war ihre Zahl bereits auf 20 Diakonissen gewachsen. Mehrere kleine Belegkliniken befanden sich, teilweise …
Bild: Bei aller Zentralisierung muss die notfallmedizinische Grundversorgung wohnortnah gesichert bleiben!
Bei aller Zentralisierung muss die notfallmedizinische Grundversorgung wohnortnah gesichert bleiben!
… medizinisch-therapeutisch-beratende Grundversorgung wichtig sind - beginnend bei Haus- und Facharztpraxen über Apotheken, Beratungsstellen, Hebammen, Psycho- und Physiotherapie-Praxen, Pflegestützpunkte, Nachbarschaftshilfevereinen mit Gemeindeschwestern und Dorfhelfern bis hin zu Sanitätsgeschäften oder Gesundheitslotsen. Und das in öffentlicher Hand, denn es ist die Aufgabe unserer …
Bild: Honorarberichtigung nach PlausibilitätsprüfungBild: Honorarberichtigung nach Plausibilitätsprüfung
Honorarberichtigung nach Plausibilitätsprüfung
… Plausibilitätsprüfungen verhandelt. Aus der Pressemitteilung des Bundessozialgerichts vom 30.10.2019 ergibt sich: Die Klägerin ist Trägerin eines MVZ, in dem ab dem Quartal 4/2007 zwei zugelassene Vertragsärzte mit vollem Versorgungsauftrag sowie zwei jeweils auf einer halben Stelle beschäftigte Ärzte (Frau I. und Herr Dr. B.) tätig waren. Nach dem Ausscheiden von …
Bild: Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?Bild: Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?
Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?
… zu sein: ein Risiko! Dies ergibt sich unzweifelhaft aus der Stellungnahme etwa des DPR zu den Modellprojekten AGnes und Gemeindeschwestern >>> http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/035DE5F5424C7C47C12572E60037F0B4 Kurze Anmerkung (L. Barth): In Anbetracht des aktuellen Berichts des MDS hingegen wird vielmehr in der Gemeinschwester eine …
Job als Arzt einfach finden mit ärzte-jobs.ch
Job als Arzt einfach finden mit ärzte-jobs.ch
Ärzte gehören zu den bestens ausgebildeten Berufsgruppen und auch zu den gesuchtesten. Doch wie finden Ärzte Ihre neue Traumstelle? Viele Stellen werden direkt von der Klinik oder auf der Webseite des Spitals ausgeschrieben. Einige Jobangebote sind auch auf Jobbörsen zu finden. Doch wie soll man den Überblick über die Gesamtheit der offenen Stellen behalten? …
Bild: Der Arztberuf verliert für Ärzte an Attraktivität - Viele Ärzte befürchten einen zukünftigen ÄrztemangelBild: Der Arztberuf verliert für Ärzte an Attraktivität - Viele Ärzte befürchten einen zukünftigen Ärztemangel
Der Arztberuf verliert für Ärzte an Attraktivität - Viele Ärzte befürchten einen zukünftigen Ärztemangel
Die Mehrheit der Ärzte ist überzeugt, dass der Arztberuf in Zukunft an Attraktivität verlieren wird. In dieser Einschätzung sind sich niedergelassene Ärzte und Krankenhausärzte weitgehend einig. 56 Prozent der Ärzte, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Rahmen einer Repräsentativbefragung für den MLP Gesundheitsreport 2009 befragt hat, teilen …
Bild: Schwester Herta Hätscher feiert im Oberlinhaus am Mittwoch, 16.02.2011 um 15.00 Uhr ihren 101. Geburtstag
Schwester Herta Hätscher feiert im Oberlinhaus am Mittwoch, 16.02.2011 um 15.00 Uhr ihren 101. Geburtstag
… Gemeindeschwester in Babelsberg in der Schulstraße. Sie war gemeinsam mit Schwester Charlotte Lange (im Juli wird sie 100 Jahre) eine der letzten Diakonissen, die als Gemeindeschwestern arbeiteten. Danach wurde diese Aufgabe von zivilen Schwestern übernommen. Heute lebt Herta Hätscher in der Senioren-WG im Feierabendhaus auf dem Gelände des Oberlinhaus in …
Sie lesen gerade: Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte