11.09.2007 - 17:49 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Ägypten: Haftstrafe für christliche Menschenrechtler zum zweiten Mal verlängert
Pressemitteilung von: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) / PR Agentur: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Hetzkampagne gegen christliche Menschenrechtsorganisation
Kairo / Frankfurt am Main, 11. September 2007 – Ohne Angabe von Gründen hat der ägyptische Generalstaatsanwalt am 5. September die Freiheitsstrafe für die beiden Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Middle East Christan Association (MECA) Dr. Adel Fawzy Faltas und Peter Ezzat um 15 Tage verlängert, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Es gibt im Fall der beiden Menschenrechtler weder weitere Untersuchungen noch Anklagepunkte, durch welche die Haft oder die Haftverlängerung begründet werden könnte. Ihnen wird vorgeworfen, den Islam "diffamiert" und Muslime "zum Christentum missioniert" zu haben.
Beweise um die Strafe zu rechtfertigen, konnte die Anklage nicht vorlegen, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Nach Auffassung des Präsidenten von MECA, Nader Fawzy, sind die beiden Ägypter immer noch im Gefängnis, um die christliche Menschenrechtsorganisation zu schwächen.
Die Menschenrechtler sind bereits seit dem 8. August 2007 in Haft. Ihre Strafe wurde schon am 21. August ein erstes Mal um zwei Wochen verlängert, wie dieses Mal auch ohne Angabe von Gründen.
Verlängerte Haft soll radikale Muslime besänftigen
Anwalt Ramsis al-Naggar, sowie MECA Präsident Nader Fawzy sind sich einig, dass die weitere Verlängerung der Freiheitsstrafe zur Besänftigung muslimischer Radikaler dienen soll, da zahlreiche Mitglieder der verbotenen Muslimbrüderschaft in den letzten Tagen in Ägypten verhaftet wurden. Die festgenommenen Muslimbrüder werden beschuldigt, einen Putsch gegen die ägyptische Regierung geplant zu haben. Nach Aussagen von MECA Präsident Nader Fawzy, sei die Inhaftierung außerdem ein Teil der öffentlichen Hetzkampagne gegen die christliche Menschenrechtsorganisation.
Die IGFM kritisiert das Vorgehen der ägyptischen Behörden scharf und fordert die Regierung von Präsident Hosni Mubarak auf, Dr. Adel Fawzy Faltas sowie Peter Ezzat unverzüglich aus ihrer Haft zu entlassen. Sie appelliert an Präsident Mubarak, den Ägyptern „Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten, zumal Ägypten Mitglied des UN - Menschenrechtsrates ist“, so IGFM Sprecher Lessenthin.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
IGFM - Deutsche Sektion e.V.
Borsigallee 9, D - 60388 Frankfurt/Main
Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33
eMail:
www.igfm.de
www.menschenrechte.de
Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Nach Auffassung der IGFM sind nach dem Recht auf Leben und Sicherheit der Person, die bürgerlichen Rechte wie Meinungs-, Versammlungs- Religions- und Pressefreiheit die wichtigsten Menschenrechte. Ohne sie kann es weder Frieden noch sozialen Fortschritt geben. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.
Kairo / Frankfurt am Main, 11. September 2007 – Ohne Angabe von Gründen hat der ägyptische Generalstaatsanwalt am 5. September die Freiheitsstrafe für die beiden Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Middle East Christan Association (MECA) Dr. Adel Fawzy Faltas und Peter Ezzat um 15 Tage verlängert, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Es gibt im Fall der beiden Menschenrechtler weder weitere Untersuchungen noch Anklagepunkte, durch welche die Haft oder die Haftverlängerung begründet werden könnte. Ihnen wird vorgeworfen, den Islam "diffamiert" und Muslime "zum Christentum missioniert" zu haben.
Beweise um die Strafe zu rechtfertigen, konnte die Anklage nicht vorlegen, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Nach Auffassung des Präsidenten von MECA, Nader Fawzy, sind die beiden Ägypter immer noch im Gefängnis, um die christliche Menschenrechtsorganisation zu schwächen.
Verlängerte Haft soll radikale Muslime besänftigen
Anwalt Ramsis al-Naggar, sowie MECA Präsident Nader Fawzy sind sich einig, dass die weitere Verlängerung der Freiheitsstrafe zur Besänftigung muslimischer Radikaler dienen soll, da zahlreiche Mitglieder der verbotenen Muslimbrüderschaft in den letzten Tagen in Ägypten verhaftet wurden. Die festgenommenen Muslimbrüder werden beschuldigt, einen Putsch gegen die ägyptische Regierung geplant zu haben. Nach Aussagen von MECA Präsident Nader Fawzy, sei die Inhaftierung außerdem ein Teil der öffentlichen Hetzkampagne gegen die christliche Menschenrechtsorganisation.
Die IGFM kritisiert das Vorgehen der ägyptischen Behörden scharf und fordert die Regierung von Präsident Hosni Mubarak auf, Dr. Adel Fawzy Faltas sowie Peter Ezzat unverzüglich aus ihrer Haft zu entlassen. Sie appelliert an Präsident Mubarak, den Ägyptern „Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten, zumal Ägypten Mitglied des UN - Menschenrechtsrates ist“, so IGFM Sprecher Lessenthin.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
IGFM - Deutsche Sektion e.V.
Borsigallee 9, D - 60388 Frankfurt/Main
Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33
eMail:
www.igfm.de
www.menschenrechte.de
Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Nach Auffassung der IGFM sind nach dem Recht auf Leben und Sicherheit der Person, die bürgerlichen Rechte wie Meinungs-, Versammlungs- Religions- und Pressefreiheit die wichtigsten Menschenrechte. Ohne sie kann es weder Frieden noch sozialen Fortschritt geben. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.
News-ID: 157519 • Views: 1072
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum




