(openPR) 80 Prozent aller Bundesbürger leiden irgendwann an Rücken- und Gelenkbeschwerden, 50.000 Bandscheiben werden pro Jahr operiert – die Orthopädie in Deutschland ist zweifellos eine Wachstumsbranche. Was aber bisher nur Eingeweihten bekannt ist: Viele Erkrankungen des Bewegungs-apparats sind mit einer wenig aufwendigen Therapie, der Akupunktur, erfolgreich behandelbar – Operationen können hinausgezögert und langfristige Schmerzlinderung erzielt werden. Inzwischen bieten die meisten niedergelassenen Orthopäden in Deutschland ihren Patienten die fernöstliche Therapie an. Der Grund: Die Erfolgsquoten sind erstaunlich hoch und es gibt so gut wie keine Nebenwirkungen.
Diesen Trend bestätigt Dr. Jürgen Wismach, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin aus über 20jähriger Erfahrung. „Wo Medikamente und physikalische Therapien nicht weiterhelfen, hilft Akupunktur meiner Erfahrung nach in über 70 Prozent aller Fälle“, so der Präsident des Berliner Sportärztebundes über die Erfolgsaussichten.
Unverständlich bleibt, warum die gesetzlichen Krankenkassen lediglich bei den zwei Diagnosen Knie- und Rückenschmerzen die Behandlungskosten übernehmen. Denn die anatomischen Strukturen der Hüfte oder Schulter sind durchaus vergleichbar mit denen an Knie und Rücken. Deshalb wirkt Akupunktur dort ebenso gut wie bei den bezahlten Indikationen. „Akupunktur sollte bei viel mehr Erkrankungen des Bewegungsapparats die erste Wahl sein – und nicht erst als Rettungsanker herhalten müssen, wenn konservative Therapien fehlschlagen“, so Wismach, der in seiner Position als ärztliche Leiter und Geschäftsführer vom Centrovital Berlin, Deutschlands größtem Gesundheitszentrum, vor zwei Jahren die Qualitätsinitiative Akupunktur mit initiiert hat. Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist allerdings eine Akupunktur nach allen Regeln der Kunst, für die sich Wismach und andere Experten der Qualitätsinitiative Akupunktur stark machen.














