Kunst, Kitsch oder Kommerz?

Pressemitteilung von: Universität Hamburg, Arbeitsstelle wissenschaftliche Weiterbildung (AWW)
Ist die documenta 12 in Kassel wirklich "zum Heulen"? Wirft die Biennale Venedig zu Recht "kritische Fragen" auf? Das weiterbildende Studium der Universität Hamburg "Bildende Kunst nach 1945" vermittelt in der Auseinandersetzung mit moderner Kunst und ihren Künstlern das Know-how, eigene Antworten zu finden, mit Gegenwartskunst souverän umzugehen – und sie genießen zu können. Bewerbungsschluss: 20. September 2007, Start des berufsbegleitenden zweisemestrigen Studiums: 31.10.2007.

Die Kritiker sind sich nicht einig
Ist die documenta 12 nun "zum Heulen" und "völlig beliebig" oder lotet die Ausstellung in Kassel "das Potenzial des Ausstellungmachens neu aus" und lässt die Besucher das "Kraftfeld Kunst neu spüren"? Ist die ausgestopfte Giraffe des östtreichischen Künstlers Peter Friedl große Kunst oder Kitsch? Die Kritiker sind sich nicht einig, was sie von der documenta 12, der bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Kassel, halten sollen. Licht in die Auseinandersetzung um Kunst, Kitsch und Kommerz bringt das weiterbildende Studium "Bildende Kunst nach 1945" der Universität Hamburg. "Wir möchten Analysekriterien und Handwerkszeug im Umgang mit neuen künstlerischen Objekten und Hintergrundwissen vermitteln", betont Studiengangskoordinatorin Marlis Adjanor.

Auseinandersetzung mit moderner Kunst
Dabei sitzen die Teilnehmenden nicht nur im Seminar. Denn neben der Einordnung unterschiedlichster Strömungen gegenwärtiger Kunst in den wissenschaftlichen Kontext steht auch die Auseinandersetzung mit den "Kunstmachern" selbst. "Immer wieder stehen Ausstellungs- und Atelierbesuche auf dem Programm. Stets sprechen wir auch mit Ausstellungsmachern, mit Direktoren und Galeristen", sagt Marlis Adjanor.

Weitere Informationen
Studienbeginn: 31.10.2007
Bewerbungsschluss: 20.09.2007
www.aww.uni-hamburg.de
Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW)
Universität Hamburg
Tel. 040/42883-2641/-2499
E-Mail

Jörg Gensel
Universität Hamburg
Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW)
Vogt-Kölln-Str. 30, Haus E
22527 Hamburg
Tel 040/42883-2487,-2499
E-Mail:

Neue Perspektiven finden, dem Geist und der Karriere neue Horizonte eröffnen – die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg bietet dafür viele Möglichkeiten.

Seit über drei Jahrzehnten steht die AWW für Weiterbildung mit Niveau: für Berufstätige, die wissenschaftlich fundiertes Know-how für ihren Job und Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen aus erster Hand benötigen, und auch für alle anderen, die vom universitären Wissensschatz profitieren möchten und auf Qualität Wert legen: auf erfahrenes Lehrpersonal, ausgereifte Curricula, Abschlüsse und anerkannte Zertifikate.

Jedes Jahr bietet die AWW neben dem Allgemeinen Vorlesungswesen (AV) und dem Kontaktstudium für ältere Erwachsene (KSE) zahlreiche "Weiterbildende Studien": von der Ausbildung zum "Betrieblichen Konfliktberater" bis hin zur Weiterbildung "Bildenden Kunst nach 1945", die sich an Kunst-Profis wendet. Gemeinsam ist den meist einjährigen Angeboten: hohes inhaltliches Niveau, gute Anbindung an die Praxis.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Einmalig in Deutschland ist das Online-Studien-Programm "OLIM – Management für Führungskräfte". In 13 Modulen bietet die AWW (angehenden) Führungskräften umfassendes praxisnahes Wissen und Qualifikationen. Und das neben einigen Präsenzphasen überwiegend online und interaktiv, betreut durch ein Team von im E-Teaching besonders qualifizierten Moderatorinnen und Moderatoren sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis. Die aufeinander abgestimmten, teilweise englischsprachigen Module bilden so eine echte Alternative zum MBA (Master of Business Administration).

Die AWW ist für den Großraum Hamburg zudem das "Tor zum Fernstudium". Die AWW betreut im Fernstudienzentrum rund 1800 Studierende der FernUniversität in Hagen sowie rund 300 Studierende der britischen Open University.

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