(openPR) Erhöhte Blutfettkonzentrationen durch Fehl- und Überernährung/ Übergewicht sowie Bewegungsmangel spielen in allen Altersstufen von Kindheit bis zum Greisenalter eine ursächliche Rolle in der Entwicklung einer Atherosklerose (auch als Arteriosklerose oder umgangssprachlich Gefäßverkalkung bezeichnet). Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und erhöhte Cholesterinkonzentrationen.
Der Zusammenhang zwischen Cholesterin, LDL-Cholesterin, Aufnahme von tierischen Fetten mit der Nahrung und der Schwere und den Erkrankungsfolgen der Atherosklerose erscheint unter Würdigung der Weltliteratur viel schwächer als oft geglaubt.
Die Hauptwirkung der als Fettsenker verbreitet eingesetzten Statine scheint nicht in der Senkung erhöhter Cholesterinkonzentrationen, sondern eher in entzündungsmindernden und immunmodulierenden Effekten zu liegen.
Angesichts der Nebenwirkungen und Kosten der Statine ist es sinnvoll, über andere Beeinflussungsmöglichkeiten der Atherosklerose nachzudenken, insbesondere die Ernährung. Die Qualität der Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wobei eine Mittelmeerernährung, die z.B. Olivenöl mit einbezieht, einer fettarmen Ernährung überlegen sein kann.
Mit der Nahrung aufgenommene B-Vitamine, insbesondere B6, B12 und Folsäure, vermögen erhöhte Homozysteinkonzentrationen als Risikofaktor für eine Atherosklerose zu senken.
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