10.09.2007 - 10:01 - Gesundheit & Medizin
3. Mainzer Gynäkologenkongress - Gesunde Lebensführung erhöht Chancen bei Kinderwunsch
Pressemitteilung von: asd concepts
Raucher sowie Über- und Untergewichtige haben höheres Unfruchtbarkeitsrisiko
Etwa 1,5 Millionen Deutsche bekommen keine Kinder, obwohl sie sich nichts sehnlicher wünschen als Nachwuchs. Ungewollt kinderlose Paare können durch die Art Ihrer Lebensführung entscheidend Einfluss auf ihre Fruchtbarkeit nehmen. Das bestätigte Frauenarzt und Reproduktionsmediziner Dr. Robert Emig am Samstag (8.) auf dem „3. Mainzer gyno-endokrinologischen Treffen“ im Hyatt Regency Hotel in Mainz.
Viele wissen, dass Rauchen während der Schwangerschaft schädlich ist, Fehlgeburten auslösen und zur Schädigung des Kindes führen kann. Selbst Passivrauchen hat aber schon einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Rauchende Frauen und Männer sprechen schlechter auf Behandlungen gegen Unfruchtbarkeit an, haben also auch bei der künstlichen Befruchtung schlechtere Erfolgschancen. Dies gilt ebenso für Paare mit Gewichtproblemen. Eine Änderung der Lebensgewohnheiten liegt somit nahe. Besonders dann, wenn keine anderen Gründe für die Unfruchtbarkeit vorliegen.
„Von den rund 1000 meiner Patienten sind zwischen 20 bis 25 Prozent für ihren unerfüllten Kinderwunsch mitverantwortlich“, schätzte der Reproduktionsspezialist Emig. Ernährungsumstellung und Raucherentwöhnungsberatung gehören mit zu seinem Therapiekonzept.
Rauchen und Übergewicht machen Frauen und Männer körperlich um zehn Jahre älter. Raucherinnen müssen meist länger darauf warten, bis sie schwanger werden. Sie sind deutlich unfruchtbarer als Nichtraucherinnen. Im Durchschnitt kommen sie zwei Jahre früher in die Wechseljahre. Bei Männern schädigt der Tabakrauch die Spermienproduktion. Raucher weisen deshalb mehr missgebildete und geschädigte Spermien sowie eine geringere Spermamenge als Nichtraucher auf.
Je mehr Pfunde ein Paar auf die Waage bringt, desto länger lässt der Nachwuchs auf sich warten: Laut einer 2006 in der Fachzeitschrift „Epidemiology“ veröffentlichten US-Studie steigt für Männer mit zehn Kilo Übergewicht das Unfruchtbarkeitsrisiko um zehn Prozent. Dicke, aber auch untergewichtige Frauen leiden unter einem gestörten hormonellen Gleichgewicht. Sie haben häufig einen unregelmäßigen Zyklus oder keinen Eisprung.
Bei übergewichtigen Frauen mit Zyklusstörungen kann schon ein Verlust von nur bis zu 10 Prozent des Ausgangsgewichtes wieder Eisprünge auslösen. Bei untergewichtigen eine Zunahme um cirka 5 Kilogramm. Ein glückliches Beispiel für eine gelungene Schwangerschaft sei eine 29-jährige Patientin mit einem Gewicht von rund 100 Kilogramm bei einer Größe von 1,68 Meter, erläuterte Emig. „Eine Hormontherapie mit natürlichen Hormonen blieb zunächst erfolglos. Erst nach einer konsequenten Diät, bei der die Patientin ihr Gewicht um 20 Kilogramm reduzierte, wurde sie prompt schwanger.“
Kinderwunsch Zentrum Mainz
Dr. med. Robert Emig
Dr. med. Silke Mettlin
Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt für Reproduktionsmedizin und gyn. Endokrinologie
www.kinderwunschzentrum-mainz.de/
Elke Kessler
ASD Concepts
64354 Reinheim
Habitzheimer Str. 35
Telefon: 06162 82739
Fax: 06162 82725

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ASD Concepts ist ein Gesundheitsunternehmen mit Kompetenzen in den Bereichen:
- Patienteninformation und Patientenführung
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
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Hinter ASD Concepts stehen berufserfahrene Fach- und Führungskräfte, die sich einem Ziel verschrieben haben: Die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zu optimieren - neutral und unabhängig.
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Etwa 1,5 Millionen Deutsche bekommen keine Kinder, obwohl sie sich nichts sehnlicher wünschen als Nachwuchs. Ungewollt kinderlose Paare können durch die Art Ihrer Lebensführung entscheidend Einfluss auf ihre Fruchtbarkeit nehmen. Das bestätigte Frauenarzt und Reproduktionsmediziner Dr. Robert Emig am Samstag (8.) auf dem „3. Mainzer gyno-endokrinologischen Treffen“ im Hyatt Regency Hotel in Mainz.
Viele wissen, dass Rauchen während der Schwangerschaft schädlich ist, Fehlgeburten auslösen und zur Schädigung des Kindes führen kann. Selbst Passivrauchen hat aber schon einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Rauchende Frauen und Männer sprechen schlechter auf Behandlungen gegen Unfruchtbarkeit an, haben also auch bei der künstlichen Befruchtung schlechtere Erfolgschancen. Dies gilt ebenso für Paare mit Gewichtproblemen. Eine Änderung der Lebensgewohnheiten liegt somit nahe. Besonders dann, wenn keine anderen Gründe für die Unfruchtbarkeit vorliegen.
„Von den rund 1000 meiner Patienten sind zwischen 20 bis 25 Prozent für ihren unerfüllten Kinderwunsch mitverantwortlich“, schätzte der Reproduktionsspezialist Emig. Ernährungsumstellung und Raucherentwöhnungsberatung gehören mit zu seinem Therapiekonzept.
Rauchen und Übergewicht machen Frauen und Männer körperlich um zehn Jahre älter. Raucherinnen müssen meist länger darauf warten, bis sie schwanger werden. Sie sind deutlich unfruchtbarer als Nichtraucherinnen. Im Durchschnitt kommen sie zwei Jahre früher in die Wechseljahre. Bei Männern schädigt der Tabakrauch die Spermienproduktion. Raucher weisen deshalb mehr missgebildete und geschädigte Spermien sowie eine geringere Spermamenge als Nichtraucher auf.
Je mehr Pfunde ein Paar auf die Waage bringt, desto länger lässt der Nachwuchs auf sich warten: Laut einer 2006 in der Fachzeitschrift „Epidemiology“ veröffentlichten US-Studie steigt für Männer mit zehn Kilo Übergewicht das Unfruchtbarkeitsrisiko um zehn Prozent. Dicke, aber auch untergewichtige Frauen leiden unter einem gestörten hormonellen Gleichgewicht. Sie haben häufig einen unregelmäßigen Zyklus oder keinen Eisprung.
Bei übergewichtigen Frauen mit Zyklusstörungen kann schon ein Verlust von nur bis zu 10 Prozent des Ausgangsgewichtes wieder Eisprünge auslösen. Bei untergewichtigen eine Zunahme um cirka 5 Kilogramm. Ein glückliches Beispiel für eine gelungene Schwangerschaft sei eine 29-jährige Patientin mit einem Gewicht von rund 100 Kilogramm bei einer Größe von 1,68 Meter, erläuterte Emig. „Eine Hormontherapie mit natürlichen Hormonen blieb zunächst erfolglos. Erst nach einer konsequenten Diät, bei der die Patientin ihr Gewicht um 20 Kilogramm reduzierte, wurde sie prompt schwanger.“
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