09.09.2007 - 18:43 - Kunst & Kultur
Das Programm der 18. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg - Reihen, Schwerpunkte, Highlights
Pressemitteilung von: Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Hamburg, 5.9.2007 - Filme aus aller Welt und aus allen Genres des queeren Kinos überraschen und unterhalten ab Mitte Oktober das Hamburger Kinopublikum. Das Team der nunmehr „volljährigen“ Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg hat an die 2000 Filme gesichtet und zu einem umfangreichen Programm zusammengestellt.
Das romantische Motiv unseres diesjährigen Plakats lädt dazu ein, sich in die faszinierende Welt des queeren Kinos entführen zu lassen. Mit über 130 ausgewählten Werken präsentieren wir einen spannenden Gegenentwurf zum Mainstream und zeigen vielseitiges Filmschaffen jenseits der Geschlechtergrenzen. Lesbische, schwule, queere und transgender Filme auf großer Leinwand feiern eine Kultur queeren Lebens und stellen ein Statement gegen die Heteronormativität der Gesellschaft dar.
Vom Traum von einer besseren Welt erzählt zum Beispiel der Schwerpunkt _Migration_ mit einem Film aus Israel und zwei Produktionen aus Italien – Geschichten, die man so nirgendwo sonst zu sehen bekommt. In keinem anderen Land der Welt entstehen zurzeit so viele queere, auch an der Kinokasse erfolgreiche Filme wie in _Taiwan_. Unser Länderschwerpunkt stellt drei davon vor. Aber auch hierzulande tut sich einiges, deshalb zeigen wir in gleich zwei _„Made in Germany“-Programmen_ so viele einheimische Produktionen wie noch nie.
Queeres Kino steht immer auch in der Tradition von kämpferischen Aktivist_innen und innovativen Filmemacher_innen: Die Schau _„Rosen für Greta Schiller“_ ehrt die bedeutende Arbeit dieser Regisseurin - und wir freuen uns auf den Workshop mit dem kanadischen Filmemacher _John Greyson_, aber auch auf die zahlreichen anderen Gäste, die ihre Filme nach Hamburg begleiten.
Wie gewohnt bilden viele und sehr unterschiedliche Dokumentationen die Lebenswirklichkeiten von Schwulen, Lesben und Transgender ab. Besonderes Augenmerk richtet das Festival schon seit Langem auf Filme über _Transgender und queere Menschen_. In diesem Jahr zeigen neun Filme sowie ein URSULA-Wettbewerbsprogramm, was Trans*-Personen bewegt. _Musikvideos_, die „Too Queer for MTV“ sind, flimmern ebenso über die Leinwände wie zwei _Filme aus dem literarischen Umfeld_ (Truman Capote / Oscar Wilde). Freunde des _italienischen Films_ werden mit vier Produktionen verwöhnt, _Kurzfilmfans_ sogar mit 11 (!) Programmen und alle, die mehr darüber wissen wollen, wie es ist, _als Lesbe Mutter_ zu sein oder werden zu wollen, können bei den Filmtagen ebenfalls mehr erfahren.
Das Team wünscht sich, dass die Filme des Festivals Freude bereiten, bewegen, inspirieren, und dass sie Lust machen auf die Vielfalt und die Schönheit queeren Lebens.
Die wichtigsten Informationen zum Festivalprogramm, seinen Reihen und Sonderveranstaltungen sind in der vollständigen Pressemitteilung im Online-Pressebereich (ww.lsf-hamburg.de/presse) zusammengefasst. In separaten Indizes sind alle Langfilme alphabetisch, chronologisch (auch chronologisch und nach Kinos) aufgelistet und die Rahmentermine benannt.
Bildmaterial ist ebenfalls im Pressebereich erhältlich.
An dieser Stelle sei noch auf weitere Highlights und Neuerungen hingewiesen:
* Zur Vorpremiere des Eröffnungsfilmes „Vivere“ erwarten wir nicht nur Regisseurin Angelina Maccarone, sondern auch die Darstellerinnen Esther Zimmering und Kim Schnitzer. Sie treffen auf Maren Kroymann, die in Maccarones letztem Film „Verfolgt“ die Hauptrolle spielte und 2007 die Filmtage eröffnet
* Vom französischen Altmeister André Téchiné zeigen wir „Les Témoines“
* Ferzan Ozpeteks neuer Film „Saturno contro“ ist erstmals in Hamburg zu sehen
* Mit Greta Schiller und John Greyson kommen zwei Ikonen des queeren Kinos nach Hamburg
* Das Festival 2007 zeichnet sich durch den bislang größten Anteil deutscher Filme aus – neben zwei Kurzfilmwettbewerben „Made in Germany“ sind der Eröffnungsfilm „Vivere“ und fünf weitere deutsche Produktionen Ergebnis einer sehr aktiven queeren Filmszene hierzulande
* Der Wettbewerb um die drei URSULAS (für den besten lesbischen, schwulen und transgender Film) ist in diesem Jahr erneut dank des Engagements von gay-parship.de mit 1000 Euro ausgestattet. Diese Art der Nachwuchsförderung zeigt Ergebnisse: das Preisgeld für ihre URSULA gab die Regisseurin für ihren neuen Film aus – „Trannymals go to court“ ist im URSULA transgender-Programm zu sehen
* Nach langer Abwesenheit finden die Filmtage in diesem Jahr auch wieder in Hamburgs ältestem und größtem noch bespielten Filmtheater, dem Passage, statt
* Durch die Umstellung auf eine digitales Ticketsystem konnte der Service beim Kartenkauf deutlich verbessert werden – Karten für alle Vorstellungen sind nun in allen Festivalkinos erhältlich!
--
Die 18. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg finden vom 16. - 21. Oktober 2007 statt. Sie werden unterstützt von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
www.lsf-hamburg.de/presse
18. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Festivalbüro
Schanzenstraße 45
20357 Hamburg
Tel. 040 3480670
Fax 040 340522

Unsere Büroleiterinnen Eva Rettberg und Mayté Richter sind Ihre Ansprechpersonen für alle Fragen rund ums Festival und das Team. Sie geben Ihnen kompetent Auskunft oder vermitteln den Kontakt zum zuständigen Teammitglied.
Pressekontakt
Christoph Reiffert
0179 9121728

www.lsf-hamburg.de/presse
Anschrift: wie oben
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (LSF) sind nicht nur das älteste Filmfestival Deutschlands, in dem Schwule und Lesben zusammen arbeiten, sondern auch das drittgrößte Film-Event Hamburgs.
Einmal jährlich im Oktober locken sie rund 12.500 Besucherinnen und Besucher in die Hamburger Kinos Auch im 18. Jahr ihres Bestehens haben die Filmtage nichts von ihrem Elan und ihrer Tatkraft verloren, sondern präsentieren sich frisch und weltoffen wie immer.
Die Mischung der Filme, Themen und Stile macht die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg zu einem Event, das nicht nur für die „queer community“, sondern für alle Film- und Kulturinteressierten von großem Interesse ist.
Das romantische Motiv unseres diesjährigen Plakats lädt dazu ein, sich in die faszinierende Welt des queeren Kinos entführen zu lassen. Mit über 130 ausgewählten Werken präsentieren wir einen spannenden Gegenentwurf zum Mainstream und zeigen vielseitiges Filmschaffen jenseits der Geschlechtergrenzen. Lesbische, schwule, queere und transgender Filme auf großer Leinwand feiern eine Kultur queeren Lebens und stellen ein Statement gegen die Heteronormativität der Gesellschaft dar.
Vom Traum von einer besseren Welt erzählt zum Beispiel der Schwerpunkt _Migration_ mit einem Film aus Israel und zwei Produktionen aus Italien – Geschichten, die man so nirgendwo sonst zu sehen bekommt. In keinem anderen Land der Welt entstehen zurzeit so viele queere, auch an der Kinokasse erfolgreiche Filme wie in _Taiwan_. Unser Länderschwerpunkt stellt drei davon vor. Aber auch hierzulande tut sich einiges, deshalb zeigen wir in gleich zwei _„Made in Germany“-Programmen_ so viele einheimische Produktionen wie noch nie.
Queeres Kino steht immer auch in der Tradition von kämpferischen Aktivist_innen und innovativen Filmemacher_innen: Die Schau _„Rosen für Greta Schiller“_ ehrt die bedeutende Arbeit dieser Regisseurin - und wir freuen uns auf den Workshop mit dem kanadischen Filmemacher _John Greyson_, aber auch auf die zahlreichen anderen Gäste, die ihre Filme nach Hamburg begleiten.
Wie gewohnt bilden viele und sehr unterschiedliche Dokumentationen die Lebenswirklichkeiten von Schwulen, Lesben und Transgender ab. Besonderes Augenmerk richtet das Festival schon seit Langem auf Filme über _Transgender und queere Menschen_. In diesem Jahr zeigen neun Filme sowie ein URSULA-Wettbewerbsprogramm, was Trans*-Personen bewegt. _Musikvideos_, die „Too Queer for MTV“ sind, flimmern ebenso über die Leinwände wie zwei _Filme aus dem literarischen Umfeld_ (Truman Capote / Oscar Wilde). Freunde des _italienischen Films_ werden mit vier Produktionen verwöhnt, _Kurzfilmfans_ sogar mit 11 (!) Programmen und alle, die mehr darüber wissen wollen, wie es ist, _als Lesbe Mutter_ zu sein oder werden zu wollen, können bei den Filmtagen ebenfalls mehr erfahren.
Das Team wünscht sich, dass die Filme des Festivals Freude bereiten, bewegen, inspirieren, und dass sie Lust machen auf die Vielfalt und die Schönheit queeren Lebens.
Die wichtigsten Informationen zum Festivalprogramm, seinen Reihen und Sonderveranstaltungen sind in der vollständigen Pressemitteilung im Online-Pressebereich (ww.lsf-hamburg.de/presse) zusammengefasst. In separaten Indizes sind alle Langfilme alphabetisch, chronologisch (auch chronologisch und nach Kinos) aufgelistet und die Rahmentermine benannt.
Bildmaterial ist ebenfalls im Pressebereich erhältlich.
An dieser Stelle sei noch auf weitere Highlights und Neuerungen hingewiesen:
* Zur Vorpremiere des Eröffnungsfilmes „Vivere“ erwarten wir nicht nur Regisseurin Angelina Maccarone, sondern auch die Darstellerinnen Esther Zimmering und Kim Schnitzer. Sie treffen auf Maren Kroymann, die in Maccarones letztem Film „Verfolgt“ die Hauptrolle spielte und 2007 die Filmtage eröffnet
* Vom französischen Altmeister André Téchiné zeigen wir „Les Témoines“
* Ferzan Ozpeteks neuer Film „Saturno contro“ ist erstmals in Hamburg zu sehen
* Mit Greta Schiller und John Greyson kommen zwei Ikonen des queeren Kinos nach Hamburg
* Das Festival 2007 zeichnet sich durch den bislang größten Anteil deutscher Filme aus – neben zwei Kurzfilmwettbewerben „Made in Germany“ sind der Eröffnungsfilm „Vivere“ und fünf weitere deutsche Produktionen Ergebnis einer sehr aktiven queeren Filmszene hierzulande
* Der Wettbewerb um die drei URSULAS (für den besten lesbischen, schwulen und transgender Film) ist in diesem Jahr erneut dank des Engagements von gay-parship.de mit 1000 Euro ausgestattet. Diese Art der Nachwuchsförderung zeigt Ergebnisse: das Preisgeld für ihre URSULA gab die Regisseurin für ihren neuen Film aus – „Trannymals go to court“ ist im URSULA transgender-Programm zu sehen
* Nach langer Abwesenheit finden die Filmtage in diesem Jahr auch wieder in Hamburgs ältestem und größtem noch bespielten Filmtheater, dem Passage, statt
* Durch die Umstellung auf eine digitales Ticketsystem konnte der Service beim Kartenkauf deutlich verbessert werden – Karten für alle Vorstellungen sind nun in allen Festivalkinos erhältlich!
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Die 18. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg finden vom 16. - 21. Oktober 2007 statt. Sie werden unterstützt von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
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Festivalbüro
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20357 Hamburg
Tel. 040 3480670
Fax 040 340522
Unsere Büroleiterinnen Eva Rettberg und Mayté Richter sind Ihre Ansprechpersonen für alle Fragen rund ums Festival und das Team. Sie geben Ihnen kompetent Auskunft oder vermitteln den Kontakt zum zuständigen Teammitglied.
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0179 9121728
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Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (LSF) sind nicht nur das älteste Filmfestival Deutschlands, in dem Schwule und Lesben zusammen arbeiten, sondern auch das drittgrößte Film-Event Hamburgs.
Einmal jährlich im Oktober locken sie rund 12.500 Besucherinnen und Besucher in die Hamburger Kinos Auch im 18. Jahr ihres Bestehens haben die Filmtage nichts von ihrem Elan und ihrer Tatkraft verloren, sondern präsentieren sich frisch und weltoffen wie immer.
Die Mischung der Filme, Themen und Stile macht die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg zu einem Event, das nicht nur für die „queer community“, sondern für alle Film- und Kulturinteressierten von großem Interesse ist.
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