08.09.2007 - 23:47 - Gesundheit & Medizin
MANNdat e.V. fordert Gleichbehandlung von Jungen auch bei Gesundheitsschutz
Pressemitteilung von: MANNdat e.V.
Stuttgart - Die Belange von Jungen und Männern dürfen auch in gesundheitlichen Fragen nicht systematisch außer Acht gelassen werden. Bei der aktuellen Diskussion um Impfungen gegen das Humane Papilloma Virus (HPV) weist MANNdat e.V. darauf hin, dass auch jungen Männern die Möglichkeit einer Impfung gegeben werden sollte.
Das Risiko, an Gebärmutterhals zu erkranken, liegt naturgemäß alleine auf Seiten der Patientinnen. Allerdings legen Forschungen an Männern nahe, dass eine Ausweitung der Impfungen auch auf junge Männer sinnvoll und vertretbar wäre.
MANNdat fordert in einem Positionspapier
- profunde medizinische Testreihen hinsichtlich der Gefahren einer HPV Infektion bei Männern
- die Erweiterung der Impfempfehlung auch auf junge Männer im Alter zwischen 12 und 25 Jahren.
- Entwicklung von Untersuchungs- und Betreuungsmaßnahmen für heranwachsende Männer, die eine fundierte medizinische Wissensvermittlung gewährleisten, auch in Bezug auf ihre sexuelle Entwicklung und der damit einhergehenden Unsicherheiten.
„Jugendliche beiderlei Geschlechts sollen ihre ersten sexuellen Erfahrungen unbeschwert, aber nicht unbedarft machen,“ so Maren Lauk für MANNdat e.V. „Wir wollen den mündigen Patienten, der sich korrekt informieren kann, um über seinen individuellen Impfstatus oder den seines heranwachsenden Kindes entscheiden zu können. Dazu bedarf es einer Ausweitung des öffentlichen Diskurses auch auf Erkrankungs- und Übertragungsrisiken für junge Männer,“ so Maren Lauk weiter.
Um diese Ausweitung zu befördern, hat MANNdat e.V. ein Positionspapier erarbeitet. Eine Umfrage unter betroffenen Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten soll ergänzend dazu beitragen, die Einstellung zu diesem Thema zu erfahren um in Folge die Interessen von jungen Männern gegenüber Krankenkassen, Gesundheitsbehörden und auch Medien deutlich zum Ausdruck zu bringen.
Das Positionspapier und die Umfrage finden Sie unter www.manndat.de
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Maren Lauk
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
MANNdat e.V.
- Geschlechterpolitische Initiative -
Senefelderstr. 71B 70176 Stuttgart
Fon: +49 6233 239 00 43 Fax: +49 6233 239 0042
www.manndat.de
Registernummer: VR-7106 Amtsgericht Stuttgart
MANNdat e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, dessen Ziel es ist, Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt zu machen und zu beseitigen. MANNdat e.V. bietet auf seiner Internetpräsenz umfassendes Informationsmaterial und detailliertes Hintergrundwissen.
Das Risiko, an Gebärmutterhals zu erkranken, liegt naturgemäß alleine auf Seiten der Patientinnen. Allerdings legen Forschungen an Männern nahe, dass eine Ausweitung der Impfungen auch auf junge Männer sinnvoll und vertretbar wäre.
MANNdat fordert in einem Positionspapier
- profunde medizinische Testreihen hinsichtlich der Gefahren einer HPV Infektion bei Männern
- die Erweiterung der Impfempfehlung auch auf junge Männer im Alter zwischen 12 und 25 Jahren.
- Entwicklung von Untersuchungs- und Betreuungsmaßnahmen für heranwachsende Männer, die eine fundierte medizinische Wissensvermittlung gewährleisten, auch in Bezug auf ihre sexuelle Entwicklung und der damit einhergehenden Unsicherheiten.
„Jugendliche beiderlei Geschlechts sollen ihre ersten sexuellen Erfahrungen unbeschwert, aber nicht unbedarft machen,“ so Maren Lauk für MANNdat e.V. „Wir wollen den mündigen Patienten, der sich korrekt informieren kann, um über seinen individuellen Impfstatus oder den seines heranwachsenden Kindes entscheiden zu können. Dazu bedarf es einer Ausweitung des öffentlichen Diskurses auch auf Erkrankungs- und Übertragungsrisiken für junge Männer,“ so Maren Lauk weiter.
Um diese Ausweitung zu befördern, hat MANNdat e.V. ein Positionspapier erarbeitet. Eine Umfrage unter betroffenen Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten soll ergänzend dazu beitragen, die Einstellung zu diesem Thema zu erfahren um in Folge die Interessen von jungen Männern gegenüber Krankenkassen, Gesundheitsbehörden und auch Medien deutlich zum Ausdruck zu bringen.
Das Positionspapier und die Umfrage finden Sie unter www.manndat.de
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