08.09.2007 - 18:30 - Politik, Recht & Gesellschaft
Diversitymanagement – Personalentwickler, Gewerkschaften und Betriebsräte stehen in der Verantwortung
Pressemitteilung von: Synlife
Der deutschsprachige Wirtschaftsraum ist zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen geworden. Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung haben Einzug in die Unternehmen gehalten. In fast jedem Unternehmen arbeiten Menschen mit einer unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Biografie. Und? Die deutsche Wirtschaft lebt gut vom Export und vom "Import der Unterschiede".
Der Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter, ihrer "Diversity" ist nicht immer einfach. Doch es verbindet sich damit die Chance, menschliche Vielfalt als etwas Positives zu begreifen, in dem ein hohes Potenzial für gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung liegt.
Diversity heißt übersetzt "Vielfalt" und kommt aus dem englischen Sprachraum. Es steht für die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit von Lebensstilen und -entwürfen, die die Menschen und die Gesellschaft charakterisieren. "Diversity is not about the others - it is about you" ist dem Beitrag von Sangeeta Fager der Heinrich-Böll-Stiftung zu entnehmen. Vielfalt gibt es bezogen auf Geschlecht, Alter, Familiensituation, Religion, ethnische Herkunft, Formen von Behinderungen oder unterschiedlichen Lebensentwürfen.
In Unternehmen wird Diversity häufig mit dem Aspekt der Gleichbehandlung und des Gender Mainstreaming diskutiert. Rechtlich ruht es in Deutschland unter anderem auf dem Grundgesetz und auf dem „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“. Das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität zu Berlin verweist auf weitere internationale und europäische Regelungen. So zum Beispiel auf die völkerrechtlich relevante Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau
(CEDAW, kurz: Frauenrechtskonvention). Die Allgemeine Erklärung der kulturellen Vielfalt der UNESCO 2001 (Art. 4) hebt die Schutzwürdigkeit von "Vielfalt" über das Diskrimminierungsverbot hinaus hervor: "Die Verteidigung kultureller Vielfalt ist ein ethischer Imperativ, der untrennbar mit der Achtung der Menschenrechte verknüpft ist."
Verschiedene Unternehmen tragen dem Diversity Aspekt bereits Rechnung. So hat Siemens beispielsweise auf den Corporate Websites verzeichnet: „Die Vielfalt der Mitarbeiter und deren Kulturen bereichert unser Unternehmen und trägt zu seinem Erfolg bei“. Den Aspekt der Work-Life Balance (Vereinbarkeit zwischen Beruf- und Privatleben) hat Siemens in seinen „Werten“ verankert. Als weiteres Beispiel sieht die Lufthansa Diversity als „Verpflichtung und Chance“ und hat „Grundsätze einer Personalpolitik für Change Management und Diversity“ entwickelt.
Empfehlungen zur Umsetzung von Diversity-Konzepten reichen von Diversity-Trainings, Workshops und Coachings bis zu Hinweisen das Thema "Vielfalt" in der gesamten Unternehmenspolitik zu verankern. Andere Maßnahmen sind beispielsweise Mentorenprogramme, die Bildung von Netzwerken, interne und externe Kommunikation des Themas oder personelle und organisationale Maßnahmen, die man unter dem Stichwort Work-Life-Balance (z.B. flexible Arbeitsorganisation, Sabbaticals, Betreuung von Angehörigen) zusammenfassen kann.
Ein Aspekt von Diversity wird nach Ansicht von Jörg Krauter, Geschäftsführer von Synlife, der ersten Internetplattform für Lebensplanung, www.synlife.com noch nicht ausreichend betrachtet. „Diversity is not about the others - it is about you” beschreibt nach Krauter genau den wichtigsten Erfolgsfaktor künftiger Personalentwicklung. Es geht, wie im Diversity definiert, um die Unterschiedlichkeit in den Lebensentwürfen und Lebensplanungen der Mitarbeiter.
Wenn Mitarbeiter von den Unternehmen die Möglichkeit erhalten würden eigenständig und vertraulich ihre eigenen Lebensentwürfe und Lebenspläne zu entwickeln, wäre dies ein aktives Instrument zur Förderung des Selbstmanagements der Mitarbeiter. Lebensentwürfe geben den Mitarbeitern Orientierung hinsichtlich ihrer persönlichen Situation, verschaffen Transparenz und Klarheit über mögliche Entwicklungspotentiale. Wer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die wesentlichen Lebensbereiche im Fokus hat, wird motivierter und engagierter seine Ziele und somit auch die Ziele des Unternehmens verfolgen.
Im Lebensentwurf oder Lebensplan der einzelnen Mitarbeiter kommt die Unterschiedlichkeit am besten zum Ausdruck. Diese können die Grundlage bilden für jegliche Maßnahmenplanung zum Diversitymanagement und zur Work-Life Balance. Im Weiteren beeinflusst die Lebensplanung eines Mitarbeiters die Laufbahn- und Karriereplanung im Unternehmen ganz entscheidend. Klarheit im persönlichen Lebensentwurf bringt somit Sicherheit und Kontinuität für die Personal- und Personalentwicklungs-planung. Darüber hinaus zeigen Studien von Gallup und mi.st-Consulting, dass die Umsetzung von Diversity-Konzepten die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht und dadurch Krankheitstage sowie Fluktuationsrate sinken und die Produktivität steigt. Zu dem zeigte kürzlich eine Untersuchung des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Alex Erdmann, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter den Unternehmenswert steigert.
Hier sieht Krauter ein Kernthema für die Unternehmen, Gewerkschaften und Betriebsräte. Die Gewerkschaft ver.di bietet beispielsweise mit "Perspektive Plus - Lebensplanung" jungen Menschen einen Einstieg in die Zukunfts- und Lebensplanung an. "Die Gestaltung von Lebensentwürfen und Lebensplanung zur Umsetzung von Diversity müssen noch stärker in die Unternehmen getragen werden.“ fordert Krauter.
Synlife GbR
Jörg Krauter
Liebknechtstrasse 33
70565 Stuttgart
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Tel. 07 11 /78 11 693
E-Mail :
www.synlife.com
Synlife ist eine Internetplattform für Lebensplanung. Synlife wurde von den Geschäftsführern der SYNK GROUP Frank Kübler, Jörg Krauter und Udo Krauß initiert. SYNK GROUP gehört zu den führenden Unternehmen im Business-Coaching in Europa. Die Entwicklung des Internetportals Synlife basiert auf den Erfahrungen und Anregungen ihrer Coaching- und Beratungstätigkeit. Die SYNK GROUP entwickelt unter anderem mit über 50 Trainern, Beratern und Coaches neue Potenziale im Business. Die SYNK GROUP ist anerkannte Begutachtungsstelle der DIN CERTCO, die unter anderem die Zertifizierung zum „DIN-Geprüften Business Coach“ durchführt. Das Unternehmen ist ferner durch den Q-Pool 100 e.V. (offizielle Qualitätsgemeinschaft internationaler Wirtschaftstrainer und -berater) als „Certified Sales Professional“ zertifiziert.
Der Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter, ihrer "Diversity" ist nicht immer einfach. Doch es verbindet sich damit die Chance, menschliche Vielfalt als etwas Positives zu begreifen, in dem ein hohes Potenzial für gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung liegt.
Diversity heißt übersetzt "Vielfalt" und kommt aus dem englischen Sprachraum. Es steht für die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit von Lebensstilen und -entwürfen, die die Menschen und die Gesellschaft charakterisieren. "Diversity is not about the others - it is about you" ist dem Beitrag von Sangeeta Fager der Heinrich-Böll-Stiftung zu entnehmen. Vielfalt gibt es bezogen auf Geschlecht, Alter, Familiensituation, Religion, ethnische Herkunft, Formen von Behinderungen oder unterschiedlichen Lebensentwürfen.
In Unternehmen wird Diversity häufig mit dem Aspekt der Gleichbehandlung und des Gender Mainstreaming diskutiert. Rechtlich ruht es in Deutschland unter anderem auf dem Grundgesetz und auf dem „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“. Das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität zu Berlin verweist auf weitere internationale und europäische Regelungen. So zum Beispiel auf die völkerrechtlich relevante Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau
(CEDAW, kurz: Frauenrechtskonvention). Die Allgemeine Erklärung der kulturellen Vielfalt der UNESCO 2001 (Art. 4) hebt die Schutzwürdigkeit von "Vielfalt" über das Diskrimminierungsverbot hinaus hervor: "Die Verteidigung kultureller Vielfalt ist ein ethischer Imperativ, der untrennbar mit der Achtung der Menschenrechte verknüpft ist."
Verschiedene Unternehmen tragen dem Diversity Aspekt bereits Rechnung. So hat Siemens beispielsweise auf den Corporate Websites verzeichnet: „Die Vielfalt der Mitarbeiter und deren Kulturen bereichert unser Unternehmen und trägt zu seinem Erfolg bei“. Den Aspekt der Work-Life Balance (Vereinbarkeit zwischen Beruf- und Privatleben) hat Siemens in seinen „Werten“ verankert. Als weiteres Beispiel sieht die Lufthansa Diversity als „Verpflichtung und Chance“ und hat „Grundsätze einer Personalpolitik für Change Management und Diversity“ entwickelt.
Empfehlungen zur Umsetzung von Diversity-Konzepten reichen von Diversity-Trainings, Workshops und Coachings bis zu Hinweisen das Thema "Vielfalt" in der gesamten Unternehmenspolitik zu verankern. Andere Maßnahmen sind beispielsweise Mentorenprogramme, die Bildung von Netzwerken, interne und externe Kommunikation des Themas oder personelle und organisationale Maßnahmen, die man unter dem Stichwort Work-Life-Balance (z.B. flexible Arbeitsorganisation, Sabbaticals, Betreuung von Angehörigen) zusammenfassen kann.
Ein Aspekt von Diversity wird nach Ansicht von Jörg Krauter, Geschäftsführer von Synlife, der ersten Internetplattform für Lebensplanung, www.synlife.com noch nicht ausreichend betrachtet. „Diversity is not about the others - it is about you” beschreibt nach Krauter genau den wichtigsten Erfolgsfaktor künftiger Personalentwicklung. Es geht, wie im Diversity definiert, um die Unterschiedlichkeit in den Lebensentwürfen und Lebensplanungen der Mitarbeiter.
Wenn Mitarbeiter von den Unternehmen die Möglichkeit erhalten würden eigenständig und vertraulich ihre eigenen Lebensentwürfe und Lebenspläne zu entwickeln, wäre dies ein aktives Instrument zur Förderung des Selbstmanagements der Mitarbeiter. Lebensentwürfe geben den Mitarbeitern Orientierung hinsichtlich ihrer persönlichen Situation, verschaffen Transparenz und Klarheit über mögliche Entwicklungspotentiale. Wer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die wesentlichen Lebensbereiche im Fokus hat, wird motivierter und engagierter seine Ziele und somit auch die Ziele des Unternehmens verfolgen.
Im Lebensentwurf oder Lebensplan der einzelnen Mitarbeiter kommt die Unterschiedlichkeit am besten zum Ausdruck. Diese können die Grundlage bilden für jegliche Maßnahmenplanung zum Diversitymanagement und zur Work-Life Balance. Im Weiteren beeinflusst die Lebensplanung eines Mitarbeiters die Laufbahn- und Karriereplanung im Unternehmen ganz entscheidend. Klarheit im persönlichen Lebensentwurf bringt somit Sicherheit und Kontinuität für die Personal- und Personalentwicklungs-planung. Darüber hinaus zeigen Studien von Gallup und mi.st-Consulting, dass die Umsetzung von Diversity-Konzepten die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht und dadurch Krankheitstage sowie Fluktuationsrate sinken und die Produktivität steigt. Zu dem zeigte kürzlich eine Untersuchung des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Alex Erdmann, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter den Unternehmenswert steigert.
Hier sieht Krauter ein Kernthema für die Unternehmen, Gewerkschaften und Betriebsräte. Die Gewerkschaft ver.di bietet beispielsweise mit "Perspektive Plus - Lebensplanung" jungen Menschen einen Einstieg in die Zukunfts- und Lebensplanung an. "Die Gestaltung von Lebensentwürfen und Lebensplanung zur Umsetzung von Diversity müssen noch stärker in die Unternehmen getragen werden.“ fordert Krauter.
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Synlife ist eine Internetplattform für Lebensplanung. Synlife wurde von den Geschäftsführern der SYNK GROUP Frank Kübler, Jörg Krauter und Udo Krauß initiert. SYNK GROUP gehört zu den führenden Unternehmen im Business-Coaching in Europa. Die Entwicklung des Internetportals Synlife basiert auf den Erfahrungen und Anregungen ihrer Coaching- und Beratungstätigkeit. Die SYNK GROUP entwickelt unter anderem mit über 50 Trainern, Beratern und Coaches neue Potenziale im Business. Die SYNK GROUP ist anerkannte Begutachtungsstelle der DIN CERTCO, die unter anderem die Zertifizierung zum „DIN-Geprüften Business Coach“ durchführt. Das Unternehmen ist ferner durch den Q-Pool 100 e.V. (offizielle Qualitätsgemeinschaft internationaler Wirtschaftstrainer und -berater) als „Certified Sales Professional“ zertifiziert.
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