07.09.2007 - 16:45 - Kunst & Kultur

Lang erwartetes Debüt: Flamingo Star - I Wouldn't Wait No Longer

Pressemitteilung von: local media / peacelounge / beatscience
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Flamingo Star - i Wouldn't Wait No Longer
Während er als Keyboarder und Trompeter live und in vielen Studios unterwegs war, konnte der 37-Jährige Inspirationen und Ideen für Songs sammeln, ausprobieren, verwerfen, neu komponieren, und so seinem Solo-Projekt FLAMINGO STAR viel Zeit zum Reifen geben. Das hat sich ausgezahlt. Mit seiner stilistischen Vielfalt und der Affinität zu den unterschiedlichsten Genres – von House und Funk über Dub und Lounge bis hin zu (Nu) Jazz und Blues – ist er eindeutig auf dem richtigen Kurs. Wie nennt ein gestandener Musiker, der viele Jahre lang seine Kreativität in den Dienst anderer Bands gestellt hat, sein erstes Solo-Album? So etwa, wie es ihm ein alter Hase mit ungefähr 40 Bühnenjahren und allen Höhen und Tiefen auf dem Buckel schulterklopfend geraten haben könnte: I wouldn´t wait no longer.

Zeitdruck hat Matthias „Hit“ Becker, Mastermind hinter FLAMINGO STAR, bei der Ausgestaltung seiner musikalischen Vision gleichwohl kaum verspürt. Im Gegenteil: Nicht zufällig sammelte er seine ersten Credits mit gut platzierten Tracks auf renommierten Compilation-Reihen. So ist „Porque“ unter anderem auf Brazilectro 6, „Babutschi“ (eine frühere Version des Albumtracks „Baboo G“) ist auf Asia Lounge 1 zu hören. So etwas bastelt man natürlich nicht mal schnell allein am Laptop. Im Gegenteil: Mit zahlreichen Mitstreitern und interessanten Gästen, kreierte das neueste Signing des Frankfurter Labels peacelounge recordings, 17 sehr gute Gründe, mit der Veröffentlichung dieses sehr schicken Albums wirklich nicht mehr länger zu warten.

Seit seiner Kindheit spielt Matthias Trompete und Klavier. Seine ersten professionellen Erfahrungen sammelte der Hannoveraner in Jazz-, Funk- und Soulbands wie Shockadelica, His Masters Voice und Tom Oz & The Wet. Bei den Aufnahmen zu dem Sampler „Return To Chocolate City“ mit His Masters Voice hatte Becker übrigens ein Erlebnis, von dem andere Musiker wahrscheinlich ein Leben lang träumen: Denn bei einem Track bildete er zusammen mit den Funk–Legenden Fred Wesley und Pee Wee Ellis - langjährigen Wegbegleitern von Mr. James Brown – den Bläsersatz. Seine Klasse sprach sich unter den Ex-Kollegen des Godfathers anscheinend herum, denn für eine Deutschland-Tour engagierte Maceo Parker Shockadelica als Vorband. Heute ist Matthias Becker mit dem Soul-Latinsextett Sugarhat regelmäßig als Keyboarder unterwegs. Dabei weist er sich als äußerst kompetenter Pianist aus, mit ausgeprägter Vorliebe für das E-Piano der Marke Fender Rhodes. Eine seiner nicht minder kreativen Nebentätigkeiten ist übrigens ein Job als Cocktailmixer. Das passt doch...

Die Erfahrungen vieler Jahre zwischen Club, Cocktail Lounge und Live-Bühne flossen nahtlos in das Ein-Mann-Projekt mit Band namens Flamingo Star mit ein. Unterstützt wird er dabei von gestandenen Hannoveraner Session- und Studiomusikern wie dem Bassisten Martin „Margot“ Gontarski (Spice, MousseT.), dem Gitarristen Roland „Chico“ Wedig (Electric Universe, Vison) und dem Jazz- und Funk-Drummer Lars „Soulsurfer“ Heindorf. Als Vokalisten holte er sich unter anderem Ex-Be-Sänger Gregor Blumenthal und seine Sugarhat-Kollegen Marko Hauburg und Britta Erchinger ins Studio. Bei einem Titel, nämlich der Vorab-Single „Since I Met You“, singt der Meister sogar selbst...

Schon der Opener „Smoothpipe“ verschafft einem mit eleganter Bossa-Gitarre und scharf gesampleten Bläsern einen entspannten Einstieg in das Album. Dazu fehlt eigentlich nur eine Prise Sommer und ein Cocktail in der Hand. Mit „Since I Met You“ gelingt Matthias Becker ein flockiger House-Boogie, der sich auf Anhieb in die Gehörgänge schraubt und unmittelbar Bewegungsenergie in Armen und Beinen freisetzt. Auffallend ist auch seine stilistische Offenheit für Einflüsse von allen Teilen der musikalischen Landkarte. So treffen in „Tango Malaguena“ argentinische Bandoneon–Sounds auf Drum&Basslines à la Roni Size/Reprazent und sorgen für eine hektisch groovende Mixtur. Mit „Django’s Dub“ erklingen erneut Tango-Anklänge, diesmal allerdings auf Dub-Tempo abgebremst.

Authentisches Karibik Flair versprüht dagegen „No Puedo Ver“. Auf dem Salsa inspirierten Track zeigt Matthias Becker übrigens auch, dass er als Trompeter eine ernstzunehmende Größe ist. Bei „Baboo G“ trifft indisches Retro-Flair auf einen strammen Bass und eine funky Clavinetfigur. Dieselbe Energie ist auch auf dem Titeltrack „I Wouldn´t Wait No Longer“ zu spüren. Eine treibende Uptempo Funknummer, die klar macht, dass Flamingo Star musikalisch den Funk in den letzten Jahren intensiv gelebt hat. Eine ebenso eigenwillige wie stimmungsvolle Verbindung aus Jazz/Blues und Reggae glückt mit „Unhappy“. Zu den skurrileren Spielarten gehört der orientalische Slow-Funk von „40 Thieves“, der zwischen „Shisha Lounge“ und Märchenstunde sehr viele Fans finden wird. Doch FLAMINGO STAR versteht sich auch auf subtilere Genrespielarten: „Tender As A Rose“ ist eine atmosphärische, dunkle Ballade, der die Stimme von Pat Appleton die nötige Dosis Soul injiziert. Mit Tracks wie „Timemachine“, „Piano“ und „Sputnik“ gelingen ihm fast schon ambiente Klanggebilde, die wunderschöne Ruhepunkte in dieser vielfarbigen Beat Boutique bilden.

Selten gelingt es einem „jungen“ Künstler, einen so facettenreichen und zugleich stimmigen Erstling zu produzieren, der obendrein mit 17 Tracks auch sehr viel feine Musik fürs Geld bietet. Wer FLAMINGO STAR’s spätes Debüt ganz gehört hat, wird feststellen, dass I Wouldn’t Wait No Longer als kurzweiliges Hörerlebnis für Couch und Dancefloor gleichermaßen viel zu bieten hat. Matthias „Hit“ Becker zeigt uns, wie vielfältig, erfrischend und kurzweilig ein solches Crossover-Album sein kann, ohne in ein Sammelsurium von Einzeltracks zu zerfallen. Der rote Faden mag verschlungen sein, aber er ist an keiner Stelle ausgefranst oder gar zerrissen. Das Wort, nach dem Sie, liebe Hörerinnen und Hörer wahrscheinlich gerade suchen, heisst „Soul“. Denn darum geht es – egal ob mit Pop, Latin, Disco, Lounge oder indischen Klängen kombiniert. Funk und Soul sind die Wurzeln, aus denen alles sprießt... Enjoy!

I Wouldn’t Wait No Longer (peal 017) wird am 28.09.07 auf peacelounge recordings veröffentlicht.

Die Vorab-Single "Since I Met You" (peal 016) mit Remixen von Chameleon Prince Marshall und Moonchild aka Moodorama ist bereits im digitalen Handel erhältlich.

Vertrieb: AL!VE (D), SSD (International), Ryko (USA)

peacelounge recordings
schwarzburgstr. 69
60318 Frankfurt/Main - Germany
ph.: +49 (0) 69 24 45 00 21
fax: +49 (0) 69 24 45 00 20

www.peacelounge.com

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das Frankfurter Musiklabel peacelounge recordings macht seit dem Jahr 2001 mit ebenso ambitionierten wie kommerziell erfolgreichen Produktionen aus verschiedensten Repertoirebereichen - von Lounge, Electronica, Pop und Jazz über Weltmusik bis zu Klassik von sich reden.

Unter dem Dach der von Christian Arndt geführten Music Marketing Company sind neben dem Label peacelounge recordings (lounge, electronica) auch die Labels local media (worldmusic), beatScience (world beats) und tonwert (Instrumental, Neoklassik) sowie die Publishing-Sparte edition peacelounge vereinigt.

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