07.09.2007 - 12:28 - Medien & Telekommunikation

Jugendmagazin SPIESSER setzt seine Erfolgsgeschichte jetzt in Westdeutschland fort

Pressemitteilung von: Spiesser / PR Agentur: pluemer)communications
„Eine Generation, die für das Medium Print verloren ist“ – SPIESSER zeigt, dass aufgeweckte Jugendliche für Qualität nach wie vor zu begeistern sind

Dresden, 07. September 2007 - Am kommenden Montag (10.09.07) ist es soweit: Die Jugendzeitschrift SPIESSER, vor 14 Jahren von einer kleinen Gruppe Dresdner Schüler gegründet, erscheint erstmals bundesweit. Das Magazin war bislang nur in sechs Bundesländern erhältlich und wird ab der kommenden Ausgabe mit einer Auflage von einer Million Exemplaren an rund 15.000 Schulen und Freizeiteinrichtungen kostenlos verteilt. SPIESSER begleitet seine jungen Leser auf eine unverwechselbare, sehr persönliche Weise beim Erwachsenwerden.

Für den besonderen redaktionellen Stil gibt es unter den Jugendzeitschriften in Deutschland keine Entsprechung. „Er ist geprägt von der ‚SPIESSER-Perspektive’“, sagt Peter Stawowy, Chefredakteur und Geschäftsführer des Magazins. „Sie beschreibt die Blickrichtung unserer Autoren, die konsequent aus ihrer eigenen Gefühls- und Erlebniswelt schreiben, teils bewusst subjektiv und immer auf Augenhöhe mit ihren größtenteils gleichaltrigen Lesern zwischen 14 und 22.“ Mutig und engagiert geht SPIESSER dabei auch Themen an, die anderen Jugendmagazinen zu schwierig sind – sei es Homosexualität, Mobbing, Rechtsextremismus oder Drogensucht.

Hauptthema der kommenden September-Ausgabe von SPIESSER ist die schwelende Diskussion um den frühen Schulbeginn. Forscher haben deutliche Befunde dafür, dass die Hirn-Aktivität von Jugendlichen erst im Laufe des Vormittags das für optimales Lernen erforderliche Niveau erreicht. Die Autoren berichten von Erfahrungen mit dem Frühaufstehen, unterfüttern sie mit Hintergründen und repräsentativen Daten und fordern explizit die Verlegung des Schulbeginns aus den Morgenstunden in den Vormittag. In der beliebten Rubrik „Star-Stunde“ übernimmt jeweils ein Prominenter im Auftrag von SPIESSER eine Unterrichtsstunde in einer Schulklasse. In der Vergangenheit haben zum Beispiel Bela B. von den Ärzten, die Band „Wir sind Helden“, Martin Goldstein alias Sex-Aufklärer Dr. Sommer, Comedian Oliver Pocher oder Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier diese Aufgabe übernommen. Diesmal hat sich Bully Herbig bereit erklärt, die Schüler eines Münchner Gymnasiums zum Thema Staatssysteme zu unterrichten.

Den passenden Einstieg in die kommende Ausgabe liefert eine Umfrage zum Thema „Was findet Ihr spießig?“, in der sich Jugendliche und Prominente mit ihrer ganz persönlichen Meinung zu Wort melden. In einem Geld-Spezial blickt SPIESSER in die Geldbörsen von Jugendlichen, die über ihr Spar- und Ausgabeverhalten berichten. Außerdem testet das Magazin einen Motor-Roller auf Herz und Nieren, verwendet dabei aber ganz eigene Kriterien wie etwa „Aufsehen erregen“ oder „Fernbeziehungen erhalten“. Abgerundet wird die September-Ausgabe durch Elemente wie die Kolumne am Anfang, Kurzbesprechungen neuer Filme, DVDs, CDs, Computerspiele und Bücher und viele Rätsel.

Warum erfolgt der Schritt in den Westen gerade jetzt? Stawowy: „Zum einen, weil die Zeit unter wirtschaftlichen Aspekten nun reif dafür ist, zum anderen, weil die Einstellungen und Interessen von Jugendlichen in Ost und West bis auf kleine Nuancen inzwischen identisch sind. Viel stärker als in vorherigen Generationen bewegt junge Menschen heute beispielsweise die Frage nach ihrer beruflichen Zukunft. SPIESSER verzichtet hier auf kluge Ratschläge von Experten, die unterschwellig weiter Druck aufbauen, sondern lässt lieber junge Menschen zu Wort kommen, denen der Einstieg ins Berufsleben geglückt ist.“ Ein weiterer Dauerbrenner unter allen Jugendlichen, und damit auch für SPIESSER, sind Beziehungen – zur Familie, den Freunden und Partnern.

Der Themenmischung und dem Schreibstil ist die hohe Identifikation der Leser mit ihrem Blatt zu verdanken, die in zahlreichen Leserbriefen und Themenangeboten zum Ausdruck kommt. Ebenso wie in den lebendig geführten Diskussionen, die die Leser auf SPIESSER.de im Internet führen.

SPIESSER.de ist ein eigenständiges redaktionelles Angebot, das den Raum füllt zwischen den fünf Printausgaben im Jahr, mit denen das Blatt in Zukunft zunächst erscheinen wird. Die Redaktion aktualisiert tagtäglich ihren Redaktions-Blog mit Themen, die für die Zielgruppe informativ und unterhaltsam sind. Daneben bereitet die Redaktion aktuelle Geschehnisse kritisch auf, erklärt sperrige Begriffe, bringt kleine Meldungen, Nachrichten und längere Lesegeschichten. Wie etwa die Live-Berichterstattung, die eine eigene Korrespondentin vom G8-Gipfel in Heiligendamm direkt vor Ort verfasst und zeitgleich auf SPIESSER.de veröffentlicht hat. SPIESSER.de ist auch der Platz für schräge Aktionen, wie zum Beispiel die Kampagne, mit der sich SPIESSER-Mitarbeiter als Mitglieder des BILD-Leserbeirates beworben haben. Neben kostenloser Musik von namhaften wie auch Newcomer-Bands, die jeweils mit Erscheinen des Heftes ins Netz gestellt werden, stehen auf der Website außerdem die letzten Ausgaben von SPIESSER zum Download bereit. Das Angebot von SPIESSER.de soll in den nächsten Monaten parallel zum Printmagazin weiter wachsen.

Zum wirtschaftlichen Erfolg tragen zahlreiche Unternehmen und Institutionen bei, die SPIESSER als Inserenten und Kooperationspartner finanzieren. Sie stammen überwiegend aus der Finanz- und Versicherungsbranche, den Medien, der Telekommunikation und der Automobilbranche. Zusätzlich soll nach Worten von Geschäftsführerin und Anzeigenleiterin Stephanie Schroth künftig das Geschäft in den Bereichen Kosmetik, Mode und Food/Getränke ausgebaut werden. „SPIESSER findet insbesondere bei Unternehmen Beachtung, für die es wichtig ist, früh Einfluss zu nehmen auf die Konsum- und Anlageentscheidungen von Jugendlichen. Die Tatsache, dass Menschen in diesem Alter massenhaft ins Internet abwandern und nur noch die besser gebildeten für gut gemachte Printangebote zu begeistern sind, kommt unserem Profil entgegen und verschafft uns eine Art Alleinstellung im Markt“, so Schroth weiter.

Unter den Lesern findet sich nach ihrer Einschätzung ein besonders hoher Anteil aktiver und engagierter Jugendlicher, darunter viele Klassensprecher und Schüler, die ihre Freizeit nutzen, um zum Beispiel in Theater-AGs, Jugendgruppen oder Schülerzeitungsredaktionen mitzuwirken.

Um angesichts des schnellen Wachstums und des auf Anzeigen basierenden Geschäftsmodells eine größtmögliche Unabhängigkeit zu sichern, hat die SPIESSER-Redaktion kürzlich ein eigenes Statut aufgestellt und verabschiedet. Es regelt das Verhältnis zwischen Geschäftspartnern, Verlag und Redaktion und verpflichtet künftig zur größtmöglichen Transparenz gegenüber den Lesern.

Besondere Herausforderungen stellt die Umstellung auf bundesweite Verbreitung auch an die Logistik. Die Belieferung der 15.000 Auslagestellen erfolgt durch 62 Kuriere. Insgesamt kommen sechs Sattelzüge zum Einsatz, die die 110 Tonnen schwere Gesamtauflage zu den Logistikzentren bringen. Trotz dieser für SPIESSER ungewohnt hohen Mengen ist für Schroth nach den Erfahrungen der Vergangenheit schon jetzt sicher: „Die kommende Ausgabe wird innerhalb kurzer Zeit vergriffen sein.“

Frank Plümer
SPIESSER-Pressesprecher

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

plümer)communications
Tel. 040/33 39 50 23
E-Mail:
www.pluemercommunications.de

Seit der Gründung im Jahr 1993 hat sich SPIESSER vom lokalen, unentgeltlich und mit ausschließlich durch Idealismus betriebenen Schülerprojekt zu einer wirtschaftlich arbeitenden Jugendzeitschrift gemausert, die mit einer Auflage von 300.000 Exemplaren in sechs Bundesländern Kultstatus erlangt hat. Ab 10. September 2007 erscheint das kostenlose Magazin mit einer Auflage von 1 Million Exemplaren bundesweit an 15.000 Schulen und Freizeiteinrichtungen.

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