06.09.2007 - 14:32 - Politik, Recht & Gesellschaft

„Kinder sind es allemal wert“ - Engagement von Frauen bei Kiwanis Deutschland

Pressemitteilung von: Kiwanis Deutschland / PR Agentur: Lange Kommunikation
Bayreuth, im September 2007 – Wer „Kiwanis“ hört, denkt vielleicht zuerst an ein Parfum oder eine neue Automarke. Alles falsch. Kiwanis ist indianischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „Wir finden Freude daran, aktiv zu werden“. Engagement ist angesagt. Wie bei all den Damen, die sich beim Serviceclub Kiwanis mit Frauen-Power engagieren – und zwar bundesweit für Kinder.

In Karlsruhe etwa: Dort existiert seit 1997 die Kindergruppe „Regenbogen“, ein Hilfs-, Auffang- und Unterstützungsangebot für sieben- bis zwölfjährige Kinder suchtkranker Eltern – mitfinanziert auch vom Kiwanis-Club vor Ort. Nur ein Beispiel von Hunderten. Mitgetragen von Frauen, die wissen, dass es auf jede helfende Hand ankommt. Ursula Ruben vom Kiwanis-Club Saarlouis: „Ich habe mich immer schon sozial engagiert und wollte das vermehrt tun.“ Wie sie denken Tausende von Damen unter den insgesamt 650.000 Mitgliedern, in über 89 Ländern und in nahezu 15.000 Clubs. Begeistert betont Dr. Isabella Merkel, Mutter dreier Kinder und im fränkischen Helmbrechts niedergelassene Ärztin: „Kiwanis hat mein Leben dadurch verändert, dass ich gleichgesinnte Bekannte kennen- und schätzengelernt habe.“

Was beide Frauen auch eint: Ihr Bedauern, dass der Serviceclub –obwohl in den USA bereits 1915 gegründet und seit 1963 in Deutschland aktiv – hierzulande kaum bekannt ist. Es gibt in Deutschland 150 Clubs mit derzeit 3.300 Mitgliedern, Tendenz steigend. Ein Fünftel davon sind Frauen. Brigitte Richter, heute Rentnerin in Berlin: „Meine Motivation, bei Kiwanis mitzumachen? Etwas Gutes zu tun. Man lernt viele Leute kennen, die man durch Gespräche motivieren kann, auch etwas Gutes zu tun.“ Sie sagt, Kinder seien es ihr Wert, dass sie sich – auch im Anschluss an ihr Berufsleben – weiterhin gerne engagiere.

Kinder stehen im Mittelpunkt

Wo immer Kindern und Jugendlichen unbürokratisch und schnell geholfen werden kann, ist der jeweilige Club vor Ort bei der Sache. Der Präsident von Kiwanis Deutschland, Governor Peter Wüllenweber, Bayreuth: „Wir sind ein gemeinnütziger Verein und verwenden jeden Euro, der als Spende bei Kiwanis eingeht, für gute Zwecke. Bei uns gibt es keine überbordende Verwaltung und keinen bürokratischen Wasserkopf.“ Kiwanis, erklärt er, stehe Frauen und Männern offen, es sei kein elitärer „Herren-Club“. Jeder Kiwanier ist in jedem Kiwanis-Club weltweit als Gast und Freund willkommen. „Kiwanis“, erklärt Wüllenweber, „verhält sich überdies weltanschaulich neutral.“

Fasziniert haben nicht nur die Frauen immer wieder Erlebnisse rund um Kiwanis. Ursula Ruben: „Wir haben in Saarlouis begonnen, als einzige Servicecluborganisation den Aufbau eines ambulanten Kinderhospizes im Saarland zu unterstützen.“ Und Kiwanis-Mitglied Irene Gfröreis aus Oberstdorf erklärt: „Mein größter Kiwanis-Glücksmoment war bei der Internationalen Convention in New Orleans, als wir vor 12.000 jubelnden Kiwanisfreunden über die Bühne gingen. Ich wünsche mir noch viele neue Clubs und Freunde, die alle Gutes tun wollen und die Freundschaft pflegen.“ Auch Ingrid Schrader, engagierte Sekretärin des Kiwanis-Clubs Travemünde, Mutter zweier Töchter: „Ein Fernsehfilm über den Einsatz einer Interplast-Ärzte-Gruppe hat mich so beeindruckt, dass unser Club seitdem die Regionalgruppe Lübeck dauerhaft finanziell unterstützt.“

Mitglied kann prinzipiell jeder werden

Kiwanierin bzw. Kiwanier kann werden, wer in seinem Beruf oder in seinem sozialen oder gesellschaftlichen Engagement Anerkennenswertes leistet. Die Mitgliedschaft erfolgt auf Vorschlag von Mitgliedern des Clubs, in besonderen Fällen auch in Verbindung mit einer qualifizierten Bewerbung. Doch ansonsten hat Kiwanis nichts mit reglementierter Strenge zu tun; es gibt keine Pflicht zur Teilnahme an den regelmäßigen Treffen. Schrader: „Wir möchten die Menschen motivieren, uns zu unterstützen, unsere Feste und Aktivitäten zu besuchen und damit unsere Charity-Kasse für einen guten Zweck zu füllen.“ Mehr ist es nicht. Und weniger auch nicht. Ursula Ruben, Apothekerin: „Durch meinen Beruf habe ich viel Kontakt mit in jeder Hinsicht bedürftigen Kindern.“ Die genannten Frauen wissen also, worüber sie sprechen; sie setzen sich mit gehörigem Zeitaufwand und Temperament ein. Aus freien Stücken. Und aus Liebe zu Kindern.

Jenseits jeder Profilierungssuche sind sie nur fünf Beispiele für ein Engagement, das auch und gerade in jenen Clubs notwendig ist, die sich überall in Deutschland in Neugründung befinden. Frauenanteil? Stetig steigend.

Pressekontakt Kiwanis Deutschland

Lange Kommunikation
Carsten Lange
Benno-Strauß-Straße 5
90763 Fürth
Telefon 0911.36839-12
Fax 0911.36839-14


Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Zu Kiwanis Deutschland

Kiwanis ist als Serviceclub ein weltweites Netzwerk engagierter Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Der Distrikt Deutschland (www.kiwanis.de) ist Teil von Kiwanis International und hat 3300 Mitglieder in derzeit 150 Clubs. Von dem Engagement der Mitglieder profitieren vor allem Kinder. Jeder Euro, der als Spende bei Kiwanis eingeht, wird zu 100 Prozent für gute Zwecke verwendet und kommt damit ausschließlich den Bedürftigen zugute. Das Wort Kiwanis ist indianischen Ursprungs und bedeutet frei übersetzt: „Wir haben Freude daran, aktiv zu sein“. Das Motto der Organisation lautet „Serving the Children of the World“. Kiwanis verhält sich weltanschaulich neutral und steht Frauen wie Männern gleichermaßen offen. Governor (Präsident) von Kiwanis Deutschland ist vom 1. Oktober 2006 bis 30. September 2007 Peter Wüllenweber, Bayreuth. Weitere Informationen zu Kiwanis und den Clubs in Deutschland unter www.kiwanis.de. Die Gründung von Kiwanis erfolgte 1915 in den USA. Heute ist Kiwanis International in 89 Ländern vertreten und hat weltweit 600.000 Mitglieder.

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